Geschrieben von suVCar

Kia Stonic erweitert die Modellpalette nach unten

Kia Stonic SUV Modell 2017 Exterieur Frontperspektive

Daten zum Fahrzeug:

  • KIA - Südkoreanischer Fahrzeughersteller
  • Produktionsstandort - Sohari, Südkorea
  • Segment - Mini-Klasse-SUV
  • Bauzeit - 2017 bis Heute
  • Marktstart - 09/2017
  • Motoren: Benzin- & Dieselmotoren

 

  

 

Modellgeschichte

Der Stonic ist ein Crossover SUV des südkoreanischen Automobilherstellers KIA. Das Fahrzeug wurde im September 2017 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main der Öffentlichkeit vorgestellt. Offizielle Markteinführung war in Deutschland am 30. September 2017. Produziert wird das in der Mini-Klasse angesiedelte SUV im KIA Werk in Sohari in Südkorea. Der KIA Stonic nutzt die gleiche Plattform wie der Kia Rio. Den Rest haben die Kia- Designer in der Frankfurter Zentrale entwickelt. Ihre Vorlage war die 2013 vorgestellte Sportwagen-Studie des Kia Provo.

Die Namensgebung: „Und wie ist der Name Stonic entstanden?“ Man nehme lediglich zwei Worte und fertig ist der Kunstname: Speedy und Tonic.

 

Vorne Tigernase und hinten ein clever gemachter Kofferraum

Kia Stonic SUV Modell 2017 Exterieur Heckperspektive

Die „Tiger Nase“ schmückt auch den Stonic. Von dort aus gesehen sind es 4,14 Meter Länge, 1,76 Breite sowie 1,52 Meter Höhe, also jene Größenangaben, die den SUV zu einem gut aussehenden Crossover mit einem Radstand von 2,58 Meter machen.

Ein Unterfahrschutz zur Nutzung der Bodenfreiheit von rund 20 Zentimeter darf da nicht fehlen. Eben so wenig wie die zackig-knackig gezeichnete Linienführung am unteren Schweller oder eine C-Säule, die entgegen der Fahrtrichtung steht, wie immer sich dieser Umstand in der Fahrpraxis auch darstellen mag.

Hinzu kommen auffallende Schweller und entsprechende Radhäuser, ihr Platz reicht in der Serie für 15-Zoll-Leichtmetallfelgen. Und auf dem passend gewölbten Dach thront natürlich die obligatorische Dach-Reling. Für gute Lichtverhältnisse sorgen die schmal konturierten Scheinwerfer auf beiden Seiten des Kia-Grills in Wabenoptik.

Nach hinten bleibt die frisch wirkende Schnittigkeit der Karosserie erhalten, das Heck wird von einem Targa-Bügel geziert und vor allem wird nach dem Öffnen ein großer Kofferraum sichtbar. Und dahinter wird es clever. Der doppelte Boden etwa wird mit der Hand nach hinten gezogen, macht über eine leicht aufwärts strebende Schwelle die entscheidende Stelle zur Rücklehne frei, die sich dann ganz leicht umlegen lässt.

Beim Beladen dürfte es demnach also keine Probleme geben. 352 bis 1155 Liter passen jedenfalls rein in das hintere Abteil, auch wenn sich die Rückbank nur teilen, nicht aber seitwärts verschieben lässt. Und weil es auch einen höherverstellbaren Boden im Kofferraumabteil des Stonic gibt, muss niemand eine größere Einschränkung der Variabilität befürchten. Zumal er auch bis zu 1.100 Kilo maximale Anhängelast an den Haken hängen dürfte.

 

Die Ausstattung des Stonic

Der KIA Stonic wird in Deutschland in vier Ausstattungsvarianten angeboten:

  • Edition 7
  • Vision
  • Spirit
  • Platinum Edition

 

Serienausstattung des KIA Stonic

Ein Auszug der wichtigsten Serien-Ausstattungsmerkmale:

 

Sonderausstattung des KIA Stonic

Ein Auszug der Sonder-Ausstattungsmerkmale:

 

Der Kia Stonic Innenraum beginnt mit einem Staunen

Kia Stonic SUV Modell 2017 Interieur Cockpit

Der Sitzanlage im Kia Stonic ist eine Menge zuzutrauen. Die Sitze vorn und hinten sind gut für große und kleine Personen, die die jugendliche Frische des Autoinneren genießen, auch wenn es sich dabei meistens um schnödes Hartplastik handelt. Änderungen erwünscht? Dann darf man sich bei den optionalen Ausstattungspaketen umschauen und Kreuzchen machen.

Das Ergebnis sind Farbakzente, die dem SUV gut zu Gesicht stehen. Andere Vorteile sind schnell aufgeführt. Das Platzangebot für Fahrer und Beifahrer: sehr gut. Die Schulterfreiheit: ein beeindruckender Spitzenwert im SUV-Segment.

Schaut man sich die Cockpitlandschaft an, wird schnell deutlich, dass Kia sich in der Zwischenzeit an die erwarteten Vorgaben der Kundschaft an die Konnektivität hält. Das Infotainment, mit Apple Carplay und Android Auto, lässt sich über den freistehenden, sieben Zoll großen Touchscreen steuern. Wobei die musikalische Untermalung aus sechs Lautsprechern erfolgt.

Auffallend sind die großen Schalter der Klimaanlage, wobei das Lenkrad mit seinen kleinen Schaltern einen überfrachteten Eindruck hinterlässt. Die Bedienungselemente für die Fraktionen Spiegelverstellung, Fensteroptionen und Türbedienung sitzen gut erreichbar in der Türverkleidung. Über den Schalthebel können wahlweise fünf oder sechs Gänge von Hand bewegt werden.

Nobel wird es erst in der Spitzenausstattung Platinum Edition. Dann darf auf Ledersitzen Platz genommen werden, man wird per Kartennavigation durch die Lande geführt, der Radioempfang ist digitalisiert, die Klimaanlage automatisiert und das Glasschiebedach elektrifiziert. Die Rückfahrkamera hat die offiziellen Bewährungsproben lange bestanden, ebenso der schlüssellos Zugang zum Fahrzeug, das, ganz Platinum-Art, auf 17-Zoll-Leichtmetallfelgen rollt.

 

Alternative Antriebe wird es wohl nicht geben

Es mag ja sein, das Segment an kleinen SUV als „Next Big Thing“ anzusehen, was die Zukunftsaussichten anbelangt. Wer jedoch beim Kia Stonic einen Hybridantrieb erwartet, wird enttäuscht zu Modellen wie Kia Kona, Niro oder Kia Soul greifen müssen, der sogar als reines Batterie-Fahrzeug zu haben wäre.

Ansonsten bleibt es bei Start-Stopp-System, drei Benzinern. Die beiden Dieselmotoren werden seit dem September 2018 nicht mehr angeboten) Herr Otto stellt den Benzinern je einmal 1,0 und 1,2 Liter Hubraum und einmal 1,4 Liter ccm zur Verfügung, die Kraftausbeute liegt zwischen 84, 100 und den 120 Pferdestärken eines Dreizylinders mit Turboaufladung.

Der 120-PS-R3-Benziner hat natürlich Euro-6 konforme Direkteinspritzung, schafft die Null-bis-Einhundert-Marke in 10,4 Sekunden, bei einem Durchschnittsverbrauch von 4,7 bis 4,9 Liter (Je nach Getriebewahl). Wobei sich die CO2-Emissionen bei 109-111 Gramm pro Kilometer bewegen. Für den Hinweis „Wenden, bitte“ werden 10,4 Meter benötigt und dann könnte man bei einer Bodenfreiheit von 183 Millimeter auch gleich die beiden Böschungswinkel von 15,4 Grad vorne sowie 30,4 Grad hinten nutzen.

 

Sicherheit und Assistenzsysteme im KIA Stonic

Nicht nur nachts ist die Fußgängererkennung wichtig, die auch den Notbremsassistenten befehligt. Das Spurhalten oder Spurwechseln wird ebenfalls elektronisch überwacht, wie der Querverkehr und bei zu erwartender Müdigkeit rät ein Helfer zur Pause. Danach kümmert sich der radargesteuerte Tempomat wieder darum, sich an Geschwindigkeitseinschränkungen zu halten. Negativ ist jedoch das Fehlen einer automatischen Abstandsregulierung, die übrigens auch in der Aufpreisliste nicht erwähnt wird.

Die wichtigsten Sicherheitsausstattungen im KIA Stonic:

 

Euro-NCAP-Crashtest 2017


Beim Euro-NCAP-Crashtest 2017 erhielt der KIA Stonic in Basisvariante drei von fünf Sterne. Nur mit dem Sicherheitspaket erreichte das Fahrzeug die Höchstwertung von fünf Sternen!

Das Ergebnis zum Crashtest im Einzelnen:

  • Insassenschutz - 32,5 (SP 35,5) Punkte / (85 (SP 93) Prozent)
  • Kindersicherheit - 41,2 (SP 41,2) Punkte / (84 (SP 84) Prozent)
  • Fußgängerschutz - 26,0 (SP 29,8) Punkte / (62 (SP 71) Prozent)
  • Aktive Sicherheit - 3 (SP 7,1) Punkte / (25 (SP 59) Prozent)

Quelle:
Crashtest ohne Sicherheitspaket

Crashtest mit Sicherheitspaket

Hinweis: Werte in (SP) = mit Sicherheitspaket

(Autor: mv.derautor) Fotos © by KIA

 

 

Motoren & Technische Daten: Kia Stonic


 

KIA Stonic Abmessungen

Fahrzeug Abmessungen

Länge: 4.140 mm
Breite: 1.760 mm
Höhe: 1.485 - 1.520 mm
Radstand: 2.580 mm

>> Abmessungen aller SUVs

 

  KIA Stonic Kofferraumvolumen

 Kofferraumvolumen

Ladevolumen normal: 352 Liter
Ladevolumen bei umgeklappten Rücksitzen: 1.155 Liter

>> SUVs nach Kofferraumgröße

 

KIA Stonic - Gewicht & Anhängelast

Leergewicht: 1.145 - 1.363 kg

Anhaengelast

Zulässige Anhängelast (12%)
Ungebremst: 450 kg
Gebremst: 1.110 kg

>> Anhängelasten aller SUVs

 

Was kostet der Kia Stonic?

Zu Beginn der Preisliste steht der 1.2 Editon 7 für 16.230,25 Euro als Einstiegsmodell. Ein 1.0 T-GDI 120 Edition 7 wäre zum Preis ab 19.447,06 Euro zu haben. Der Hersteller hat die Dieselaggregate seit August 2020 nicht mehr im Programm.

Das kosten die verschiedenen Typen & Modelle:

 

Auch interessant:

>> SUVs ab 10.000,- Euro

 

Kia Stonic - Datenblätter, Prospekte und Preise

Kia Stonic - Daten, Kataloge & Preise

Hier finden Sie alle technischen Datenblätter, Preislisten, Kataloge und Prospekte zum Kia Stonic

>> Preise, Daten & Prospekte zum Kia Stonic

 

KIA Stonic Bilder


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Fotos © by KIA

KIA Stonic Videos


 

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Weiterführende Webseiten zum KIA Stonic:

>> KIA Stonic in Wikipedia

>> KIA Stonic ADAC-Test

>> KIA Stonic bekannte Probleme

>> KIA Stonic Zubehör

 

SUV-Ranking - das sind die Besten SUVs

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