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Geld zurück von der Kfz-Versicherung

In der Corona-Pandemie heißt es für viele Menschen parken statt fahren. Das geräumige Büro wurde gegen das kompakte Homeoffice eingetauscht und das Auto kommt nur bei wirklich wichtigen Wegen zum Einsatz. Weniger Autofahrer auf den Straßen bedeuten auch weniger Unfälle und weniger Kilometer, die im Jahr gefahren werden. Gibt es also vielleicht Geld von der Kfz-Versicherung zurück?

 Goldenen Eurocentstücke

Rückerstattung in der Krise

Einige Autofahrer könnten von der Krise profitieren und sich Geld von ihrer Versicherung auszahlen lassen. Aktuelle Statistiken belegen, dass die Zahl der Verkehrsunfälle im vergangenen Jahr gesunden ist. Das betrifft die Zeit des ersten Lockdowns. Nach einem weiteren Lockdown in Deutschland versprechen so manche Gesellschaften, ihre Versicherten an der Kostenersparnis zu beteiligen. Der niedrige Schadensaufwand ist also bald im Portemonnaie der Autofahrer zu merken. Genaue Statements von den einzelnen Versicherern gibt es jedoch noch nicht. Trotzdem sollte der geringe Kilometerverbrauch unbedingt bei der eigenen Kfz-Versicherung angegeben werden. Ebenso gibt es die Möglichkeit, das Fahrpensum zu korrigieren und zumindest für das laufende Jahr anzupassen.

Manche Gesellschaften rechnen ohnehin nach den tatsächlich gefahrenen Kilometern ab. So ist es bei der Autoversicherung Friday der Fall. Hier wird die Kilometerleistung einmal pro Jahr abgefragt. Wer weniger Kilometer gefahren ist, als vorher angegeben, bekommt sein Geld zurück. Derartige Verträge lohnen sich vor allem in der Corona-Krise. Neben der genauen Kilometerabrechnung lässt sich die Kfz-Versicherung Friday monatlich kündigen und ist schnell digital abgeschlossen.

Wie lange bleiben die Prozente einer Kfz-Versicherung bestehen?

Hauptstrasse mit viel Verkehr

Wer sich für einen Wechsel der Kfz-Versicherung entscheidet oder gar nach langer Zeit wieder ein Fahrzeug anmeldet, sollte die Schadensfreiheitsklasse berücksichtigen. Die Prozente oder Rabattpunkte sorgen für einen niedrigen Beitrag und bestätigen das unfallfreie Fahren über eine gewisse Zeit. Wichtig zu wissen: die Prozente verfallen nicht. Sie sollten aber bei Kündigung oder Abmeldung am besten schriftlich bestätigt werden. Wie lange die Unterlagen bei der Gesellschaft hinterlegt und gespeichert werden, legt der Versicherer selbst fest. Meistens kann noch sieben bis zehn Jahre auf den Schadensfreiheitsrabatt zurückgegriffen werden. Eine einheitliche Regelung gibt es hier also nicht.

Versicherungsumfang wählen – lohnt sich immer Vollkasko?

Der Weg zu einer neuen Kfz-Versicherung und damit auch zu einem niedrigen Beitrag sollte immer über einen Vergleich ablaufen. Das gilt nicht nur zwischen den einzelnen Gesellschaften, sondern ist auch auf den Leistungsumfang bezogen. Eine Haftpflichtversicherung muss natürlich sein. Doch wie sieht es mit einem Teilkasko- oder Vollkasko-Schutz aus?

• Teilkasko

Die Teilkasko übernimmt beispielsweise auch Schäden, die durch natürliche Gewalten auftreten. Das sind Sturm, Hagel oder auch Überschwemmungen. Wildunfälle, Glasschäden oder auch Marderschäden können hier mit abgedeckt sein. Ein wichtiger Punkt für viele Autofahrer ist der Diebstahl. Ab einem Fahrzeugwerk von etwa 3.000 Euro lohnt sich die Teilkaskoversicherung.

• Vollkasko

Nur Neuwagen oder teure Fahrzeuge benötigen eine Vollkaskoversicherung. Hier sind alle Leistungen der Teilkasko enthalten sowie ein zusätzlicher Schutz bei einem selbst verschuldeten Unfall. Das heißt: die Versicherung zahlt dann alle Schäden am eigenen Fahrzeug. Je nach Leistungsumfang gilt das sogar bei grober Fahrlässigkeit.

Selbstbeteiligung festlegen

Bei fast jeder Kfz-Versicherung ist eine Selbstbeteiligung möglich. Im Schadensfall muss die Gesellschaft also nicht für alle Kosten aufkommen. Einen gewissen Teil zahlt der Fahrzeughalter selbst aus der eigenen Tasche. Das mag zunächst nach viel Geld klingen, lohnt sich jedoch über die geringeren Beiträge. Wird eine Versicherung mit Selbstbeteiligung gewählt, reduziert sich der monatliche Beitrag enorm. Bei der Teilkasko empfiehlt sich eine Selbstbeteiligung von etwa 150 bis 200 Euro. Bei der Vollkasko kann die Selbstbeteiligung auch über 300 Euro liegen.

Doch was ist mit kleineren Unfallschäden, die komplett nur von der Selbstbeteiligung gedeckt werden? Diese sind gar nicht erst der Versicherung zu melden. Die Reparaturkosten müsste der Autofahrer ohnehin selbst tragen. Weiß die Versicherung also nichts von dem Unfall, bleibt die Schadensfreiheitsklasse bestehen. Andernfalls muss mit einem höheren Beitragssatz gerechnet werden.

Mögliche Rabatte nutzen

Die Versicherungstarife scheinen nicht gerade übersichtlich. An jeder Ecke kann ein Rabatt eingefordert werden, um den Beitrag zu senken. Hier gilt es: keinen möglichen Rabatt verschenken. Das beginnt bei bestimmten Berufsgruppen, die ihr Fahrzeug anmelden. Diese sind laut Statistik dann weniger in Unfälle verwickelt. Ebenso angerechnet wird, wenn das Auto oder der SUV in der abschließbaren Garage steht. Wird das Auto nur von einer Person gefahren oder von einem eingeschränkten Fahrerkreis, kann auch an dieser Stelle ein Rabatt eingefordert werden. Manche Gesellschaften gewähren sogar einen Online-Rabatt, wenn die Police über das Internet abgeschlossen wird.

 

Bilder: pixabay.com Nutzer: moritz320, pixel2013

 

 

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