SUV - Kia Sportage - Informationen, Technische Daten und Bilder
Die erste Generation des Kia Sportage kam bereits 1994 auf den deutschen Markt. Mit diesem Modell betrat das Unternehmen erstmals das Segment der Geländewägen. Zunächst wurde der Sportage jedoch nicht in Südkorea, sondern beim deutschen Hersteller Karmann in Osnabrück hergestellt. Erst im Herbst 1998 wurde die Produktion nach Südkorea verlegt und im darauf folgenden Jahr erhielt der Sportage eine erste Überarbeitung der Karosserie.
Umfangreiche Modellpflegen erhielt das SUV in den Jahren 2008 und 2009.
Im April 2010 feierte das Kompakt-SUV auf der AMI Leipzig seine Deutschland-Premiere in mittlerweile dritter Modellgeneration. Mit einer Gesamtlänge von 4,40 m fällt das moderne SUV länger aus, als sein Vorgängermodell. Zudem wurde es breiter und flacher, wodurch es eine aerodynamischere Optik erhielt.
Während die vorherige Generation des Sportage als echter Offroader angeboten wurde, ist das neue SUV eher als Alternative zu einem alltagstauglichen Mittelklasse-Kombi gedacht. So soll der Sportage als Konkurrent für Fahrzeuge wie den VW Tiguan, den Nissan Qashqai oder den Ford Kuga an den Start gehen. Kaum auf dem Markt, erhält das SUV-Modell bereits eine Top-Bewertung bei einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens EurotaxGlass´s. Hier konnte der Sportage in Sachen Preis-Leistungsverhältnis, Unterhaltskosten und Serienausstattung punkten.
Design und Innenraum
Der Kia Sportage verkörpert die aktuelle Desingsprache des Unternehmens. Auffällig ist vor allem die markante „Tiger-Nase“, die sowohl vom verchromten Kühlergrill, als auch vom Zuschnitt von Frontscheibe und Dachansatz ergänzt wird.
Die Veränderungen des Formats wirkten sich positiv auf das Platzangebot im Innenraum aus. Die Insassen profitieren von der vergrößerten Kopf- und Beinfreihet, und mit einem Fassungsvermögen von 326 l bietet der Kofferraum des Sportage auch noch genug Platz für das Gepäck.
Auch die Funktionalität wird im Innenraum des Sportage groß geschrieben. So gibt es neben vielen praktischen Ablageflächen auch ein gekühltes Handschuhfach und eine große Auswahl an Extras, wie zum Beispiel ein Panorama-Dach oder Mehrzonen-Klimaautomatik.
Geländetauglichkeit
Bodenfreiheit: 172 mm
Böschungswinkel vorn: 22,7 Grad
Böschungswinkel hinten: 28,2 Grad
Rampenwinkel: 17,7 Grad
Steigfähigkeit: 44,2 Grad
Neigungswinkel: 45 Grad
Motor und Antrieb
Dem Kia Sportage stehen momentan zwei Motorisierungen zur Verfügung.
Der Benziner, ein 2,0-Liter-Vierzylinder hat eine Leistung von 120 kW/163 PS und ist sowohl mit Frontantrieb, als auch mit Allradantrieb kombinierbar. Hier hat der Käufer die Wahl zwischen einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder einer sechsstufigen Automatik.
Der ebenfalls 2,0-Liter große Diesel schafft eine Leistung von 100 kW/136 PS bei einem maximalen Drehmoment von 319 Nm ab 1.800 U/min und ist, ebenso wie der Benziner mit Frontantrieb oder Allrad verfügbar, wobei der Frontantrieb nur bei dem Sechsgang-Schaltgetriebe, nicht aber bei der Automatik möglich ist.
Doch noch für dieses Jahr plant Kia die Motorenpalette aufzurüsten. Ein 1,7-Liter-Dieselmotor mit 85 kW/115 PS und ein 1,6-Liter-Benzin-Direkteinspritzer mit 103 kW/140 PS sollen das Angebot ergänzen.
Weitere Daten siehe Tabelle
Sicherheit
Sechs Airbags, der Schleuderschutz ESP und ein integrierter Überrollbügel an der B-Säule sind serienmäßig mit an Bord. Außerdem steht dem Käufer ein umfangreiches Angebot an Extras wie zum Beispiel eine Rückfahrkamera, Nebelscheinwerfer, ein Navigationssystem und Tempomat zur Verfügung.
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