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Geschrieben von suVCar

Das sind die SUV 2022

Diese Fahrzeuge und mehr werden im neuem Jahr erwartet!

 

Alfa Romeo Tonale

Alfa-Romeo Tonale
Foto © by Alfa-Romeo

Der Trend zu kompakten SUV hält an. Auch Alfa Romeo geht diesen Weg des Downsizing und bietet ab Juli 2022 einen SUV der 4,30 Meter-Klasse an. Optisch gaukelt der sehr ästhetisch designte Tonale einen Zweitürer vor, er ist jedoch ein Viertürer mit ausgesprochen sportlicher Linie. Welches "cuore sportivo", welches "sportliche Herz", unter dem hinreißend gezeichneten Blech schlägt, ist noch nicht bekannt. Auszugehen ist jedoch von Antrieben der Giulietta mit 120 bis 170 PS. Zehn Zentimeter höher als das "Julchen" und etwa 40 Zentimeter kürzer als der Alfa Romeo Stelvio, bringt der Tonale gute Voraussetzungen für einen Verkaufserfolg mit.

 

BMW X1

Der X1 läuft aktuell in der dritten Generation. Technisch ist er eng verwandt mit dem BMW Active Tourer. Da liegt es nah, beide parallel behutsam weiterzuentwickeln. Ab November 2022 soll der aufgefrischte X1 laut Plan bei den weißblauen Händlern stehen. Statt bisher einem soll es dann zwei Plug-In-Hybride geben.

neue SUV 2022

Die elektrische Reichweite legt kräftig zu, der Standardtank wird von 36 Litern auf 47 Liter vergrößert. Der richtige Schritt in Richtung langstreckentaugliche Reichweite. Der Elektronikaufbau wird aus dem "Vollelektriker" iX übernommen. Die Coupé-Version des BMW X1, der X2, erhält die entsprechenden Neuerungen erst 2023.

 

Honda HR-V

Honda, übrigens größter Motorenhersteller der Welt, da zählt allerdings jeder Rasenmäher mit, ist dafür bekannt, sich in puncto Antriebstechnik gern etwas ganz Besonderes einfallen zu lassen. So auch beim neuen Honda HR-V, der ab Januar 2022 bei den recht dünn gesäten Honda-Händlern steht. An und für sich ist der Honda HR-V ein unauffälliges Kompakt-SUV, das nie ansehnliche Stückzahlen erreichen konnte.

Honda HR-V e-HEV
Foto © by Honda

Wie sein großer Bruder CR-V verfügt auch der HR-V über eine besondere Antriebstechnik. Kernstück ist ein 1,5 Liter großer Vierzylinder-Benziner. Der hat in erster Linie die Aufgabe, über einen Generator eine Lithium-Ionen-Batterie zu laden, die wiederum einen die Vorderräder antreibenden Elektromotor versorgt. Doch das ist noch nicht alles. Normalerweise treibt ausschließlich der Elektromotor den Honda an. Erst wenn Volllast anliegt, beispielsweise bei sehr schneller Fahrt auf der Autobahn, schaltet sich der Benzinmotor mit einer direkten Verbindung zu den Vorderrädern zu. Gut nachgedacht, klug gemacht.

Die Systemleistung dieses etwas anderen Hybridsystems beträgt überschaubare 131 PS, genug für vollkommen ausreichende Fahrleistungen. Der Normverbrauch des Honda mutet mit 5,4 Litern auf 100 Kilometer auf den ersten Blick nicht gerade rekordverdächtig an, jedoch ist dieser Wert sehr viel realistischer als die utopischen Verbrauchsangaben bei Plug-In-Hybriden.

Honda wäre nicht Honda, wenn es nicht noch eine weitere Besonderheit gäbe. Diese Besonderheit nennt sich "Magic Seats". Die hatte der HR-V auch als reiner Benziner. Die Idee ist simpel, aber genial. Die Sitzflächen der Rücksitze lassen sich wie Kinosessel hochklappen. Dadurch entsteht eine beeindruckende Ladehöhe. Hohe Gegenstände wie beispielsweise Fahrräder und Topfpflanzen lassen sich aufrecht stehend transportieren; der Zugang durch die hinteren Türen ist denkbar einfach.

Honda HR-V e-HEV Heckperspektive
Foto © by Honda

Es bleibt abzuwarten, ob de sympathische Sonderling Honda HR-V ein angemessener Verkaufserfolg wird. Größtes Hindernis: Fahrzeuge von Honda haben bekanntlich den Ruf, etwas teurer als andere Fahrzeuge zu sein. Im Fall des Honda HR-V lohnt sich auf jeden Fall der Griff zum Taschenrechner. Der serienmäßig sehr gut ausgestattete Honda, unter anderem mit Navi, Klimaautomatik, Leichtmetallfelgen, zahlreichen Assistenten, Parksensoren, Rückfahrkamera, LED-Scheinwerfern und Sitzheizung, steht mit 30.400 Euro in den Listen.

 

Kia Sportage

Der höchst erfolgreiche Kia Sportage kommt in die fünfte Generation. Wer noch den Sportage der ersten Generation kennt, weiß genau, dass optisch nichts mehr an den Vorfahren erinnert. Aber auch technisch trennen Sportage 1 und Sportage 5 Welten.

neuer Kia Sportage Mj.2022
Foto © by KIA

Bereits ab Januar 2022 soll der koreanische Musterknabe in die Verkaufsräume rollen. Ein Sonderangebot ist der Kia Sportage allerdings schon lange nicht mehr. Die Preise beginnen bei 27.790 Euro. Dafür gibt es einen frontgetriebenen 1,6 Liter-Benziner mit 150 PS. Nichts Besonderes also.

Zu teuer? Ein 20 PS schwächerer VW Tiguan ist nicht unter 29.855 Euro zu bekommen. Und neben der bekannten Siebenjahresgarantie (Volkswagen: zwei) bietet der Kia Sportage Ausstattungsdetails, die beim Tiguan zum Teil nicht einmal für Geld und gute Worte zu bekommen sind. Die verstellbaren Rückenlehnen zum Beispiel sind ein echter Komfortgewinn.

neuer Kia Sportage Mj.2022 Seitenperspektive
Foto © by KIA

Wer auf Allradantrieb nicht verzichten kann, wird allerdings auch bei Kia kräftig zur Kasse gebeten. Über 10.000 Euro mehr (37.990 Euro) für den 180 PS-Benziner sind eine klare Ansage. Allerdings - und hier relativiert sich der Kaufpreis wieder etwas - sind beim Allradler DCT-Getriebe und 48 Volt-Technik bereits enthalten.

Dass der Kia Sportage auch in der fünften Generation ein Erfolg wird, dürfte jetzt schon klar sein. Von der vierten Generation wurden allein in Europa 750000 Stück verkauft. Ein echter Erfolgstyp, der koreanische Musterknabe.

 

 

Mercedes GLC

Bereits seit 2015 ist der beliebte Mercedes GLC auf dem Markt. 2019 erfolgte ein Facelift. Im September 2022 kommt die neue Generation des GLC. Revolutionäre Veränderungen sind nicht zu erwarten, weder optisch noch technisch. Gut so. Mercedes-Kunden gelten als konservativ, das typische Erscheinungsbild eines Mercedes bleibt natürlich erhalten.

Mercedes GLC 2022
Foto © by Mercedes-Benz

Das Design des Neuen ist ebenso unaufdringlich wie beim Vorgänger, die Designunterschiede sind gering. Auch unterm Blech gibt es nichts grundsätzlich Neues. Bekannte und bewährte Diesel- und Benzinmotoren verrichten dort ihren Dienst. Der Plug-In-Hybrid verspricht jetzt bis zu 100 Kilometer Reichweite, ohne das Gepäckvolumen einzuschränken. Wie bisher basiert der GLC auf der Mercedes C-Klasse.

 

Lexus NX

Toyotas Edelmarke ist seit 1990 in Europa vertreten. Mehr noch als die Konzernmutter Toyota setzt man bei Lexus auf Hybridsysteme und vollelektrische Antriebe. Bereits seit 2014 ist das Kompakt-SUV Lexus NX im Programm. Der NX war das erste Fahrzeug mit Hybridantrieb in seiner Klasse. Bereits im Januar soll der neue, geringfügig größere NX bei den Toyota-Händlern stehen, die auch die Nobelmarke Lexus vertreten.

Neuer Lexus NX Modelljahr 2022
Foto © by Lexus

Der Lexus NX 450h+ ist ein luxuriöser Plug-In-Hybrid mit Preisen ab 60.300 Euro. Die Systemleistung beträgt 309 PS und ermöglicht beeindruckende Fahrleistungen (Spitze 200 km/h, Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h in 6,3 Sekunden). Die rein elektrische Reichweite beträgt 76 Kilometer. Der Stromverbrauch liegt auf 100 Kilometern umgerechnet bei etwas unter 19 Kilowattstunden. Die praxisfremden Benzinverbrauchswerte muten skurril an und bilden die Grundlage für ein etwas absurdes Zahlenspiel. Da der Normverbrauch mit 0,9 Litern auf 100 Kilometer angegeben wird und der Tankinhalt 55 Liter beträgt, ergibt sich eine theoretische Reichweite von unfassbaren 6100 Kilometern.

Neuer Lexus NX Modelljahr 2022
Foto © by Lexus

Zwei deutlich günstigere Hybride ohne Stecker und mit realistischeren Verbrauchsangaben hat Lexus für den NX ebenfalls im Programm. Für 45.700 Euro gibt es den frontgetriebenen NX 300h mit ebenfalls guten Fahrleistungen und einem Normverbrauch von 5,6 Litern auf 100 Kilometer. Nur 0,3 Liter mehr soll der allradgetriebene NX 300h AWD verbrauchen, bei einem Verkaufspreis von 47.050 Euro. Für ein Premiumfahrzeug ist das ein durchaus akzeptabler Preis. Im Vergleich mit den RAV4-Modellen von Konzernmutter Toyota wirkt der NX auf einmal gar nicht mehr so teuer.

 

Mitsubishi Outlander

Erst wollte, konnte oder durfte er nicht. Jetzt kommt er doch nach Europa, der neue Mitsubishi Outlander. Für ein Fahrzeug, dessen auffälligstes Merkmal bisher seine Unauffälligkeit war, sieht der neue Outlander regelrecht futuristisch und extravagant aus. Ab September 2022 soll der Mitsubishi Outlander zu kaufen sein. Technisch liefert der Outlander solide und gleichzeitig fortschrittliche Ware.

neue SUV 2022

Die Dieselmotoren sind Geschichte. Auch der einfache 150 PS-Benziner ohne technische Highlights. Aktuell gibt es den bewährten Plug-In-Hybrid mit 224 PS Systemleistung. Der ist Pionier auf dem Gebiet und mit Elektromotor und 43 Liter-Benzintank (Normverbrauch 1,8 Liter/100 km; praxisfremd, aber beeindruckend) natürlich Reichweitenkönig. Das neue Modell bietet als Alternative einen frontgetriebenen Hybrid neben dem mit Allrad und einer stattlichen rein elektrischen Reichweite von immerhin bis zu 90 Kilometern.

Zusätzlich kommt im September 2022 eine sehr clevere Alternative, deren Kaufpreis vermutlich deutlich günstiger ausfallen wird. Das System nennt sich Mild-Hybrid. Mitsubishi koppelt einen kräftigen 2,5 Liter-Benziner mit einem Elektromotor. Rein elektrischer Antrieb ist mit diesem im Prinzip recht einfachen Antrieb nicht möglich. Vielmehr unterstützt der Elektromotor seinen Benzinerkollegen beim Beschleunigen, speziell beim Anfahren.

Was das bringt? Natürlich einen geringeren Benzinverbrauch, besonders im Stadtverkehr. Der Benziner, der durch das hohe Drehmoment des Elektromotors immer dann unterstützt wird, wenn er ohne Hilfe richtig schuften müsste, kommt logischerweise mit weniger Sprit aus. Und der Elektromotor bedient sich sich aus der Fahrbatterie, die ja ohnehin vorhanden ist und vom Benziner immer nachgeladen wird. Einfach und clever. Einfach clever.

 

Range Rover

Das große Premium-SUV der Briten macht den Anfang bei den Neuerscheinungen des Jahres 2022 und ist bereits ab Januar zu kaufen. Für viel Geld natürlich, wie gewohnt. Einen Range Rover im fünfstelligen Eurobereich gibt es nicht mehr.

neuer Range Rover 2022
Foto © by Jaguar-Land-Rover

Für den Einstiegsdiesel, einen Sechszylinder mit 249 PS, sind jetzt 121.200 Euro fällig. Der 530 PS starke V 8-Benziner verschlingt schon mindestens 137.400 Euro. In Langversion und in Topausstattung schafft es der noble Brite tatsächlich auf rund 180.000 Euro. Was gibt es dafür? Einen 5,25 Meter langen Raumriesen mit Atem beraubenden Fahrleistungen, souveränem Komfort und opulenter Ausstattung.

Die 20 Zentimeter kürzere Version ist über 200 Kilogramm leichter, bietet aber natürlich ebenfalls viel Platz und darf auch bis zu 3,5 Tonnen schwere Anhänger ziehen. Der neue Range Rover beeindruckt mit einer gigantischen Wattiefe von 90 Zentimetern. Der Hersteller verspricht ein um ein Viertel gesenktes Innengeräusch. Vermutlich hängt damit auch die jetzt absolut glattflächige Karosserie ohne Sicken und Kanten zusammen. Das gefällt nicht jedem und jeder, aber Design ist ja bekanntlich Geschmacksache.

neuer Range Rover Heck 2022
Foto © by Jaguar-Land-Rover

Zwei PHEV-Varianten bietet Range Rover im Neuen an, mit bis zu 100 Kilometern rein elektrischer Reichweite. Einen Kritikpunkt an seinem Topmodell hat Range Rover jetzt erfolgreich ausgemerzt. Dank gegenläufig lenkender Hinterräder liegt der Wendekreis unter rekordverdächtigen elf Metern! Nur zum Vergleich: Ein Hyundai Kona benötigt über zwölf Meter.

 

Skoda Karoq

Skodas Erfolgstyp erhält ein Facelift und ist ab April 2022 erhältlich. Der Bruder von Seat Ateca und VW Tiguan bekommt eine effektivere Aerodynamik und mehr Assistenzsysteme. Weiterhin werden Infotainment und Beleuchtung aufgefrischt. Antriebstechnisch ändert sich nichts. Das heißt, entgegen dem aktuellen Trend wird es keinen elektrifizierten Skoda Karoq geben.

Neuer Skoda Karoq 2022
Foto © by Skoda

Die Tschechen setzen auf sechs bewährte Aggregate, drei Benziner (110 bis 190 PS) und drei Diesel (115 bis 150 PS), jeweils als Topversion mit Allradantrieb. Es ist anzunehmen, dass die Preise - zumindest geringfügig - steigen werden. Sie liegen aber mit Preisen von etwa 25.000 Euro bis etwas über 40.000 Euro noch in einem akzeptablen Rahmen.

 

VW T-Roc

Ähnlich wie beim Skoda Karoq geht Konzernmutter Volkswagen beim Facelift des VW T-Roc vor. Für die die gerne offen fahren: Neben den Evoque von Landrover ist jetz auch VW auf den Zug aufgeprungen! Im Sommer kommt der T-Roc auch als Cabriolet.

VW T Roc T R Roc T Roc Cabirolet
Foto © by Volkswagen

Der 4,25 Meter lange T-Roc, dessen Basis der Golf ist, erhält serienmäßig LED-Licht und ein Digitalcockpit. Das Assistenzangebot wird wie beim Karoq ebenfalls erweitert. Einen elektrifizierten T-Roc wird es nicht geben, von den bisher eingebauten Motoren fällt der 190 PS-Diesel aus dem Programm.

Auf der Benzinerseite beginnt der Einstieg mit dem 110 PS starken Dreizylinder. Mit dem rundum empfehlenswerten Basismotor ist der T-Roc bereits ab 23.495 Euro erhältlich. Teuer wird es bei den allradgetriebenen Topmodellen. Sowohl der 190 PS starke Benziner als auch der 150 PS-Diesel kratzen an der 40.000 Euro-Marke und klettern mit etwas Zusatzausstattung mühelos darüber. Der neue T-Roc wird ab März 2022 an die Händler ausgeliefert.

 

Toyota BZ4/X

Toyota ist Pionier der Hybridtechnik, mit sehr langer Erfahrung und ausgereifter, zuverlässiger und haltbarer Technik. Um den Juli 2022 herum bringt Toyota sein erstes vollelektrisches Modell, ein SUV der Mittelklasse. 4,69 Meter lang, 1,86 Meter breit und 1,65 Meter hoch ist der Toyota.

Toyota BZ4X Limited Heavy Metal
Foto © by Toyota

Damit konkurriert er mit elektrischen Mitbewerbern wie Tesla Model Y, Skoda Enyak iV, Polestar 2, Mercedes EQC und BMW iX3. Der BZ4 kommt mit Frontantrieb, das angehängte X weist auf Allradantrieb hin. Es ist davon auszugehen, dass die Preise für das Elektro-SUV von Toyota unter denen der genannten Mitbewerber liegen werden, den Skoda ausgenommen.

Wer es optisch etwas auffälliger wünscht, nimmt statt des BZ4 den gemeinsam mit Toyota entwickelten, weitgehend baugleichen Subaru Solterra (ab Juli 2022).

 

VW Taigo

Bereits im Februar 2022 gibt es einen neuen Volkswagen, den VW Taigo. Er ist die Coupé-Version des VW T-Cross. Und dass er ein typisches Coupé ist, lässt sich an drei Fakten ablesen: Der Taigo ist teurer als der T-Cross, er ist länger und bietet weniger Platz. Der alte Spruch "Coupé? Das ist weniger Auto für mehr Geld!" bewahrheitet sich im Fall des VW Taigo sehr deutlich - wie bei vielen anderen Coupés auch.

VW Taigo
Foto © by Volkswagen

Ein Tipp: Wer die Brotkastenform des T-Cross absolut nicht mag, fährt mit der Basisversion des Taigo (Dreizylinder, 95 PS, 19.350 Euro) sogar 890 Euro günstiger als mit dem gleich motorisierten T-Cross, muss allerdings auf die überaus praktische verschiebbare Rückbank verzichten. Stärkere Motorisierungen kommen beim Taigo allerdings deutlich teurer. Der einzige Vierzylinder, ein 150 PS starker Benziner, schießt schon auf über 30.000 Euro.

Mit 4,27 Meter Länge ist der Taigo sogar etwas länger als der eine Klasse höher angesiedelte VW T-Roc, darf aber nicht so viel zuladen. Gegenüber dem 16 Zentimeter kürzeren T-Cross fällt nicht nur das geringere Platzangebot auf, auch der Einstieg und die Kopffreiheit auf den hinteren Plätzen fällt unbequemer aus. Natürlich sieht der Taigo schneller, sportlicher und gefälliger aus als sein vernünftiger Zwillingsbruder T-Cross. Wie immer bei Coupés heißt es auch hier abzuwägen zwischen Praxisnutzen und Optik.

VW Taigo 2022 Seitenperspektive
Foto © by Volkswagen

Erstaunlicherweise trifft der neue VW Taiga in seiner Sonderrolle als kleines Coupé-SUV durchaus auf ernstzunehmende Konkurrenz. Die heißt Ford Puma, Hyundai Bayon, Opel Mokka und Toyota Yaris Cross. Die sind auch nicht entscheidend günstiger als der Taigo von Volkswagen. Coupé-Fahren hat eben seinen Preis.

 

Und sonst? Newcomer, Exoten, Spezialisten...

Neben den bekannten Marken mit ihren neuen Modellen wird es 2022 auch einige Neuvorstellungen geben, die zumindest nicht unerwähnt bleiben sollen.

  • Im April kommt der Jeep Grand Cherokee als Plug-In-Hybrid. Renegade und Compass als Mildhybride werden schon im Februar vorgestellt.
  • Mazda erweitert seine SUV-Modellpalette für Europa. Im Juli kommt der CX-60, im Dezember der CX-80.
  • Nissan renoviert den X-Trail und stellt ihn im August vor.
  • Renault überarbeitet den mäßig erfolgreichen Kadjar (Oktober 2022).
  • Im Mai 2022 stellt Skoda eine Coupé-Version des Enyaq vor.
  • Im Februar 2022 gibt es ein Facelift für den etwas nüchternen, aber höchst zuverlässigen Suzuki SX4 S-Cross.
  • Im September 2022 wird der neue Volvo XC90 vorgestellt, der vermutlich nicht mehr so heißen wird und über den bislang kaum etwas bekannt ist.

Und dann gibt es ja noch die Exoten: Für den MG ZS gibt es ein Facelift, mit dem MG Marvel R ein ganz neues Modell des chinesischen Herstellers mit dem berühmten britischen Namen.

Nahezu unbekannte Hersteller versuchen auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen, speziell im SUV-Bereich. Namen, die nur wenige kennen. Aiways US zum Beispiel. Oder Elaris. Oder JAC, Seres und Suda. Eines steht jetzt schon fest. Auch im SUV-Segment wird 2022 ein spannendes Jahr. (Autor: Andreas Busch)

[Quellen: Auto, Motor und Sport, Testberichte von ADAC, Wikipedia und die Websites der jeweiligen Hersteller]

 

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