SUV-Letter
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Läuft der Tiguan künftig auch von amerikanischen VW-Bändern?

vw tiguanNur eine Woche nach VWs Werkseröffnung in Chattanooga/Tennessee, wo der eigens für den US-Markt konzipierte Passat vom Band läuft, wird darüber spekuliert, ob Europas größter Autobauer künftig auch seinen gefragten Geländewagen Tiguan in Nordamerika bauen lässt. Zurzeit kann die Fertigungskapazität des nur in Wolfsburg hergestellen SUVs der starken Nachfrage nicht folgen. Lange Lieferzeiten sind an der Tagesordnung.

Pläne über eine zusätzliche Produktion könnten demnächst im VW-Vorstand beschlossen werden, zitiert die „Wirtschaftswoche“ das VW-Management. Ob der kompakte Allradler in Chattanooga oder im mexikanischen Pueblo, wo bereits die Jetta-Fertigung läuft, gebaut wird, stehe noch nicht fest.

Bei ihrem Engagement auf dem US-Markt setzen die Wolfsburger auf günstige Fertigungskosten und große Fertigungstiefe. So soll die Wertschöpfung vor Ort beim Passat bei 85 Prozent liegen; beim Jetta sind es bereits 70 Prozent. Die Strategie hat ihren Grund: „Mit der bisherigen Wertschöpfung kann man in den USA einfach kein Geld machen“, zitiert die „Wiwo“ einen VW-Vorstand. Mit der neuen Strategie sei es möglich, bis 2013 profitabel zu werden.

Die Weichenstellungen bei Volkswagen sollen dazu beitragen, dass der Konzern sein Ziel erreicht, bis 2018 den Konzernabsatz in den USA auf jährlich eine Million Fahrzeuge zu steigern. Der Marktanteil soll auf rund sechs Prozent verdoppelt werden.

(Auto-Reporter.NET/arie/Fotos:VW)


Foto VW Tiguan:

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