SUV-Letter
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Ford belebt den Puma neu als SUV

Ford Puma Frontperspektive
Foto: Ford

Das Segment der urbanen Kleinwagen und SUVs wächst und gedeiht weiterhin. Das hat auch Ford erkannt, und bringt einen fast in Vergessenheit geratenen Modellnamen zurück. Der Ford Puma bietet sich in seiner neuen Inkarnation nicht mehr als kleiner Zweitürer, sondern als sportive Alternative zum Ecosport auf Basis des Ford Fiesta an.

 

Kompakte Abmessungen und durchdachte Platzverteilung

Der neue Ford Puma bietet schon bei den Abmessungen interessante, technische Daten. Er nimmt deutliche Anleihen beim beliebten Fiesta aber weitet dessen Länge um 15,5 Zentimeter und dessen Breite um 6 Zentimeter aus. Trotzdem bleibt das SUV bei einem Gewicht von ca. 1,2 Tonnen. Das ist ein überschaubares Mehrgewicht von nur 60 Kilo. Von diesen Werten profitieren von allen Dingen die Insassen und das Ladevolumen. Und diese Faktoren sind vielen Kunden wichtig bei der Ausstattung in dieser Fahrzeugklasse. Der Platz in der zweiten Reihe ist ok.

Nur bei der Bestellung des optionalen Panoramaglasdachs müssen größere Personen mit Einschränkungen rechnen. Im Heck wartet dann ein durchdachtes System: Mit 456 Liter Volumen kann sich der Kofferraum im Puma sehen lassen. Er verfügt außerdem über mehrere Ebenen und ein wasserdichtes Unterfach mit weiteren 80 Liter Fassungsvermögen. Das ist besonders gut gegen Dreck und Wasser ausgekleidet. Am Boden der Wanne befindet sich ein praktischer Abfluss, um bei Bedarf eine unkomplizierte Reinigung per Wasserschlauch oder Kärcher zu erledigen. So taugt der Puma auch für die eine oder andere Outdooraktivität oder die Lagerung durchnässter Kleidung.

 

Moderne Motoren sind bei Ford selbstverständlich

Beim neuen SUV setzt der Hersteller mit Sitz in Köln erstmals auf die Mildhybridtechnologie. Der 1,0 Liter Ecoboost mit seinen drei Zylindern erhält bei Drehzahlen im unteren Bereich tatkräftige Unterstützung vom Startergenerator. Er macht die Lichtmaschine überflüssig und rekupiert ungenutzte Energie in Elektrizität. Der Strom landet dann in der verbauten 48 Volt Batterie. Dadurch ergibt sich beim Fahren auch ein kurzfristiges Leistungsplus von bis zu 16 PS. Ford gibt an, dass dank diesem Konzept auch das Turboloch nicht mehr zu spüren ist. Auf dem Papier leistet der Hybrid somit insgesamt 155 PS.

Wer bei der Bestellung auf das Bordnetz verzichtet, erhält immerhin noch durchzugsstarke 125 PS. Der in Rumänien montierte Puma bekommt kurz nach seinem Marktstart Mitte 2019 voraussichtlich noch einen Selbstzünder spendiert. Ford sagt noch nichts zum Preis, aber man kann davon ausgehen, dass es sich um den bekannten 1,5 Liter EcoBlue Motor aus dem Konzernregal handelt. Er könnte es auf eine Leistung von 125 PS bringen und das Angebot an Motoren sinnvoll ergänzen. Geschaltet wird erstmal nur per 6-Gang Handschaltung. Ford arbeitet jedoch daran, auch das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung zu stellen. Die Kölner sichern außerdem zu, dass alle Aggregate der EURO 6d-Temp Norm entsprechen.

 

Ein kleines SUV mit starkem Design

Ford Puma Heckperspektive
Foto: Ford

Die breitere Spur verleiht dem Ford Puma einen dynamischen Auftritt. Er steht satt auf dem Asphalt und fällt mit seinem großen Kühlergrill positiv auf. Hier findet sich die aktuelle Formensprache von Ford wieder. Die Frontscheinwerfer wirken mit ihrer LED-Technik modern. Ford bietet durch seine unterschiedlichen Ausstattungspakete die Möglichkeit, die Optik an die Vorlieben der Besitzer anzupassen. Wer es betont sportlich mag, kann so z.B. auf die ST-Line zurückgreifen.

Mit den ausgestellten Radläufen und der coupéhaften Dachlinie ergibt sich ein neues und ungewohntes Bild in dieser Fahrzeugklasse. Das Heck zeigt sich etwas nüchterner und wird ebenfalls von einer unverwechselbaren Leuchtgrafik eingerahmt. Den Abschluss bildet der mittig platzierte Modellschriftzug auf der Heckklappe. Der Puma startet mit Felgengrößen von 16 Zoll. Doch auch die bis zu 19 Zoll großen Sätze passen hervorragend in die Radhäuser.

 

Der Innenraum weiß zu gefallen

Ford Puma Innenraum
Foto: Ford

Bei der Verarbeitung und Ausstattung geben sich die Kölner keine Blöße. Die Verarbeitung ist überdurchschnittlich gut und bietet pfiffige Ideen. Die Bezüge lassen sich per Reißverschluss lösen. Die Aufmachung im Fahrgastraum erinnert stark an den Ford Fiesta. Der Blick fällt zuerst auf den gut ablesbaren, freistehenden Monitor und das digitale Cockpit. Der Puma kann sich beim reichhaltigen Angebot an elektronischen Systemen im Ford Konzern bedienen.

Ein adaptiver Tempomat mit Verkehrsschildererkennung und ein auf der Cloud basiertes Frühwarnsystem sind in dieser Klasse nicht selbstverständlich. Für die bessere Übersicht stehen der Totwinkelwarner oder mehrere Parkassistenten und Warnsysteme für den Querverkehr zur Verfügung. In Sachen Konnektivität punktet der Puma mit dem SYNC3 System, das sich per Sprachsteuerung bedienen lässt und die einfache Anbindung von Smartphones über Android Auto oder Apple Car Play bietet. So hat der Fahrer den Blick auf der Straße und kann sich auf die Strecke konzentrieren.

 

Kosten für das urbane SUV-Coupé

Den Preis lässt sich der Hersteller noch nicht im Detail entlocken. Man kann aber mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass in der Basis mindestens 17.000 Euro für den Ford Puma fällig werden. Dank der verschiedenen Ausstattungslinien und der optionalen Ausstattung, können die Kosten aber sicher auch an der Grenze von 30.000 kratzen. Mit diesem spannenden Gesamtpaket bringt Ford einen konkurrenzfähigen Mitbewerber in das umkämpfte Segment der kleinen SUVs.