Das sind die SUVs mit Hybridantrieb!

Hybrid SUVEin Lob an die Autobauer! Es ist zwar bloß eine Brückentechnologie hin zum umweltfreundlichen Auto, doch der Hybridmarkt wächst! Immer mehr Hersteller bringen neue Hybridmodelle auf den Markt! Das ist erfreulich denn jetzt werden die SUVs noch sparsamer. Mittlerweile gibt es rund 25 SUV Modelle mit dem umweltfreundlicheren Antriebskonzept! Hier erhälst du den schnellen Überblick!

 

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SUV VerzeichnisDas Modellverzeichnis beinhaltet alle aktuellen Autos des SUV Segments aber auch Modelle älterer Generationen die auf den deutschen Markt erhältlich waren bzw. sind! Im Verzeichnis sind auch Geländewagen zu finden, da heute eine klare Grenze nicht immer eindeutig gezogen werden kann. Zu allen Modellen gibt es ausführliche Beschreibungen mit Informationen zu Ausstattungen, Motoren mit technischen Daten, zahlreichen Bildern und Videos!

 

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Dem Neunelfer verpflichtet - der neue Porsche Cayenne Turbo

Porsche Cayenne Turbo 

Auch Porschefahrer können sich aufregen. Nicht nur über Langsamfahrer auf der linken Spur, sondern noch mehr über die eigene Marke. Was haben die echten Porschefans (und die bilden offensichtlich die Mehrheit der Porsche-Eigner) gemeckert, protestiert und geschimpft, als der Porsche Cayenne auf dem Markt erschien. Ein SUV! Mit VW-Technik! Was sollte das? Warum kaufen die Leute nicht gleich einen Audi Q7 oder VW Touareg, wenn sie ein großes deutsches SUV fahren wollen und bequem einsteigen und hoch sitzen wollen? Warum verwässern sie das Porsche-Image, verhöhnen den Porsche aller Porsche, den charismatischen 911?

Die in der Regel hochzufriedenen Besitzer eines Porsche Cayenne ficht derlei Kritik kaum an. In der - hoffentlich großzügig bemessenen - Garage steht nämlich ein äußerst praktisches Auto, das außerdem ein Porsche ist. Auch wenn die Neunelfer-Fans den Cayenne als hässlichen Klotz bezeichnen: Der Klotz hat Platz im Überfluss, Allradantrieb, zieht schwere Anhänger, bietet einen riesigen Kofferraum, eine erhabene Sitzposition und ist einer der bequemsten und angenehmsten Reisewagen überhaupt. Ein Sportwagen ist er allerdings nicht. Oder doch?
Zumindest der neue Porsche Cayenne Turbo hat einen großen, vielleicht entscheidenden Schritt in Richtung 911 gemacht. Vielleicht versöhnt sich der Neue sogar mit einigen seiner Kritiker - auch 911-Fahrer werden irgendwann einmal alt und möchten dann "wegen Rücken" bequem einsteigen und sitzen - auch wenn sie das ungern zugeben werden. Bitteschön, hier ist der neue Porsche Cayenne Turbo, der Porsche unter den SUV.

 

Bekannte Silhouette

Äußerlich hat sich am größten Porsche aller Zeiten wenig geändert. Schon von weitem ist er als Cayenne erkennbar, und zwar von allen Seiten. Die Front wirkt jetzt etwas filigraner, die Kühleröffnungen sind größer geworden. Braucht da jemand mehr Luft? Grundsätzlich wirkt der Neue eleganter, ist sechs Zentimeter länger und einen Zentimeter flacher geworden. Und die Platzverhältnisse? Sind für fünf Personen großzügig bemessen, der Kofferraum hat sogar um 100 Liter auf immerhin 745 Liter zugelegt. Ein guter Wert, auch für ein 4,93 Meter langes, 1,98 (ohne Spiegel, mit Spiegeln 2,19 Meter) breites und 1,67 Meter hohes SUV. Besonders parkhausfreundlich ist das alles nicht. Aber der neue Porsche Cayenne will nicht parken, sondern fahren. Und das tut er besser als seine Vorgänger.

 

Dynamischer geht es kaum

Porsche Cayenne Turbo Heck

Dank der großzügigen Verwendung von Aluminium hat der Neue deutlich an Gewicht verloren, bringt aber immer noch 2,2 Tonnen auf die Waage. Von denen ist beim Fahren absolut nichts zu spüren. Der Vergleich mit dem deutlich kleineren Porsche Macan drängt sich geradezu auf. Der mächtige Cayenne nimmt Kurven aller Art mit einer verblüffenden Leichtigkeit, die erst wieder im Parkhaus daran erinnert, dass das doch ein ziemlich großes und schweres Auto ist.
Wer glaubt, dass der Komfort unter der dynamisch-sportlichen Abstimmung leidet, sieht sich getäuscht. Trotz der 21 Zoll großen Reifen rollt der Turbo komfortabel ab, ist und bleibt ein höchst komfortabler, geradezu sanfter Reisewagen.
Der technische Aufwand für dieses Wunderwerk an Fahrwerk ist allerdings enorm. Für den Komfort zeichnet hauptsächlich die perfekte adaptive Luftfederung verantwortlich. 315-er Hinterreifen sorgen für fantastischen Grip, ein aktiver Wankausgleich mit 48 Volt-Technik (Aufpreis 3.273 Euro) lässt kaum Karosseriebewegungen zu, so dass erst ein Blick auf den Tachometer über die wahre Kurvengeschwindigkeit aufklärt. Wer noch mehr Geld ausgeben möchte (und das möchten Porsche-Käufer im Allgemeinen), kann das Fahrwerk mit Torque-Vectoring (1.488 Euro) und Allradlenkung (2.047 Euro) perfektionieren.
Im Zaum gehalten wird das Ganze von einer mächtigen Bremsanlage, erstmals mit Wolframcarbid-beschichteten Bremsscheiben. Die Bremssättel sind weiß lackiert. Technisch gibt es dafür keinen Grund, aber so kann jeder sehen, dass die neue Bremsscheibentechnik extrem wenig Abrieb erzeugt.

 

Beschleunigung jenseits von Gut und Böse

Jetzt aber zu dem Aggregat, für das offensichtlich die größeren Kühlöffnungen erforderlich waren. 550 PS leistet der vier Liter große Achtzylinder. Selbst bei einem Porsche ist das reichlich, wenn nicht überreichlich Leistung. Die Maschine wird von zwei Turboladern aufgeblasen und erzeugt 770 Newtonmeter Drehmoment. Das Fahrerlebnis lässt sich kaum in Worte fassen. Eine Zahl reicht: Eine Beschleunigung aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer in nur 4,1 Sekunden gereicht jedem 911-er zur Ehre.

Aber es geht auch anders. Der Porsche Cayenne Turbo lässt sich auch durchaus dezent und defensiv bewegen. Von dem Kraftmeier unter der Motorhaube ist dann kaum etwas zu hören. Auch so zurückhaltend bewegt, macht der Cayenne durchaus Freude. Seinem Naturell entspricht das natürlich nicht, und der Verbrauch wird auch bei Langsamfahrt hoch sein. Als Normwert gibt Porsche 11,9 Liter vom teuren Super Plus an. Mehr als im Verkehr mitschwimmen kann man damit nicht. Selbst unter 20 Litern zu bleiben, erfordert Disziplin. Zu teuer? In der Relation zum Kaufpreis ist der Spritverbrauch noch das geringste Problem.

 

Alles hat seinen Preis

Das dynamischste und trotzdem eines der praktischsten großen Premium-SUV zu sein, hat natürlich seinen Preis. Schockierende 138.850 Euro kostet der neue Porsche Cayenne Turbo. Mindestens. Denn für diesen Preis verlässt wohl kaum ein Cayenne Turbo das Autohaus. Zu groß sind die Verlockungen an Extras. Wer fast 140.000 Euro ausgegeben hat und sich im nachhinein ärgert, weil er sich zwei Tausender für die Allradlenkung gespart hat, ist gewiss kein typischer Porsche-Käufer.

Ist die Konkurrenz (und die hat der Porsche, auch wenn er objektiv konkurrenzlos ist) wirklich günstiger?
Der BMW X5 M legt noch einmal 25 PS (575 PS) auf den Cayenne Turbo drauf und möchte dafür sogar weniger Geld haben (120.700 Euro). Mag sein, dass er damit dem Cayenne potenzielle Kunden abjagt. Cayenne-Fahrer sind eben keine 911-Fahrer, für die ein BMW ohnehin nicht in Frage kommt, auch wenn er nur die Hälfte kosten würde.

Erstaunlich: Selbst ein Mercedes GLE von AMG ist günstiger als der Porsche Cayenne Turbo. Wobei "günstig" in diesem Bereich ein ziemlich frivoler Begriff ist. Aber der Mercedes liefert 585 PS bei einem Einstandspreis von 122.749 Euro. Da ist sogar noch Luft für Extras.
Preislich kommt der Range Rover Sport dem Porsche am nächsten. 132.200 Euro Einsatz fordert der Brite. 575 PS und 280 Stundenkilometer Top-Speed sind auf Cayenne-Niveau. Aber würde ein Porsche-Interessent tatsächlich einen Range Rover kaufen? Wohl kaum. Umgekehrt übrigens auch nicht. Es sind eben zwei vollkommen verschiedene Welten - allen Ähnlichkeiten zum Trotz.

 

Bilder vom Porsche Cayenne Turbo

  • Porsche-Cayenne-Turbo-Frontansicht-in-Fahrt
  • Porsche-Cayenne-Turbo-Frontperspektive-Standbild
  • Porsche-Cayenne-Turbo-Heck

  • Porsche-Cayenne-Turbo-Heckansicht-in-Fahrt
  • Porsche-Cayenne-Turbo-Heckfluegel
  • Porsche-Cayenne-Turbo-Interieur-Cockpit

  • Porsche-Cayenne-Turbo-Interieur-Fahrerbereich
  • Porsche-Cayenne-Turbo-Interieur-Font
  • Porsche-Cayenne-Turbo-Seite

Fotos: Porsche

 

 

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