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Auto springt nicht an? Informatives zu Ursachen und Teilewechsel

Start -  Stop - Knopf am Auto

Ob im Berufsalltag, kurz vor der Abfahrt in den Urlaub oder beim Erledigen der Wocheneinkäufe: Wenn das Auto plötzlich nicht mehr anspringt, ist der Ärger groß. Passiert beim Startversuch absolut nichts, ist womöglich der Motoranlasser defekt – auch kurz Anlasser oder Starter genannt. Ohne dieses Bauteil kann ein Verbrennungsmotor nicht anlaufen. Dieser Beitrag informiert über potenzielle Ursachen eines solchen Defekts und Optionen zum Beheben.

Was sind Ursachen für einen defekten Anlasser?

Ohne den Anlasser wäre es nicht möglich, den Motor auf die nötige Drehzahl zu bringen, die zum Starten erforderlich ist. Erst der Starter sorgt dafür, dass der Verbrennungsprozess beginnt und anschließend selbsterhaltend läuft. Der Anlasser übernimmt also eine elementare Aufgabe im Fahrzeug – er verpasst der Motorisierung den nötigen Kick, um in die Gänge zu kommen.

Wie alle Verschleißteile, kann jedoch auch der Anlasser schwächeln oder vollständig kaputt gehen. Anlasser bestehen aus mehreren Komponenten. Je nach Bauform beispielsweise aus einem integrierten Elektromotor, einem Magnetschalter, Kontakten und einem Schwungrad mit Zahnkranz. Jede Komponente trägt zur einwandfreien Funktion des Starters bei und kann dementsprechend auch einen Defekt verursachen. Das Ritzel kann verschleißen, der Magnetschalter hängen bleiben und die Kontakte verschmutzen. Neben allgemeinen Verschleißerscheinungen können somit auch Verschmutzungen Auslöser für Defekte sein.

Tipp: Die Lebensdauer eines Anlassers lässt sich ausdehnen, in dem unnötige Belastungen vermieden werden. Dies gelingt unter anderem durch das sofortige Loslassen des Zündschlüssels beziehungsweise der Anlassertaste, sobald der Startvorgang gelungen ist und der Motor läuft. Zudem sollten Starter ausschließlich dann aktiviert werden, wenn Verbrennungsmotoren stillstehen und ausgekuppelt sind.

Was kostet die Reparatur eines defekten Anlassers?

Die Kosten für die Reparatur beziehungsweise den Austausch eines kaputten Anlassers sind vom Fahrzeug abhängig. Je nach Bauart des SUV ist das Bauteil mehr oder weniger gut erreichbar. Je aufwändiger sich Aus- und Einbau aufgrund einer schlecht zugänglichen Startereinheit gestalten, desto teurer wird die Reparatur in Kfz-Werkstätten. Die Kosten für den Anlasser als Neuteil selbst, halten sich in Grenzen: Rund 80 bis 200 Euro kosten Anlasser bei gängigen Fahrzeugen. Sparpotenzial ergibt sich zum einen beim Kauf des Ersatzteils im Internet wie bei DAPARTO – ein Online-Marktplatz für Autoteile mit integriertem Preisvergleich. Der Marktplatz präsentiert Ersatzteile führender Hersteller wie Bosch und erlaubt die gezielte Suche nach passenden Teilen über eine Fahrzeugauswahl.

Mercedes Motorraum

Anlasser wechseln – erfordert Fachkenntnisse

Zum anderen kann es sich lohnen, den Anlasser selbst zu wechseln. Allerdings sollten das nur diejenigen in Erwägung ziehen, die über handwerkliches Geschick und Kfz-Kenntnisse verfügen. Bei Fehlern und unsachgemäßer Montage drohen nicht nur teure Schäden am Fahrzeug. Es besteht außerdem Verletzungsgefahr. Die folgende Beschreibung zum Wechsel des Anlassers dient lediglich der Verdeutlichung des Arbeitsaufwands. Die aufgeführten Schritte fassen die Demontage des defekten Anlassers grob zusammen – ohne Hebebühne oder Wagenheber klappen die Arbeiten nur mühsam:

  • Batterie abklemmen: Arbeiten am Anlasser sind Arbeiten an einem elektrischen Bauteil. Um Verletzungen vorzubeugen, ist es deshalb unerlässlich, die Energiequelle abzukoppeln. Hierfür wird der Minuspol der Batterie entfernt und während dem Hantieren im Motorraum auf ein Tuch oder Ähnliches gelegt. So wird ein ungewollter Kontakt zur Batterie verhindert.
  • Luftfilterkasten entfernen: In vielen Fahrzeugen ist der Luftfilterkasten im Weg und muss für den Zugang zum Anlasser ausgebaut werden. Hierfür werden der Ansaugschlauch, Luftmassenmesser und der Unterdruckschlauch gelöst. Die Federbandschelle am Luftfilterkasten lässt sich mit einer Spezialzange besonders einfach abnehmen. Anschließend wird der Luftfilterkasten vorsichtig aus seinen Halterungen entfernt.
  • Schutzkappe und Plus-Anschluss: Der elektrische Anschluss ist mit einer Schutzkappe versehen, um ihn vor äußeren Einflüssen zu schützen. Diese Kappe wird abgenommen. Dann das Pluskabel des Anlassers lösen.
  • Anlasser abnehmen: Danach sind die Halteschrauben des Anlassers erreichbar. Das Entfernen er Befestigungsschrauben gestaltet sich aufgrund des Platzmangels schwierig. Eine Ratsche ist als Werkzeug unverzichtbar.

Weil beim neuen Anlasser die Mutter zur Fixierung des Pluskabels vormontiert ist, muss diese abgedreht werden. Darauf folgen die gelisteten Arbeitsschritte in umgekehrter Reihenfolge: Anlasser befestigen, Pluskabel am Kontakt ansetzen und fixieren, Stecker des Relaisschalters anschließen, Schutzkappe drüberziehen, Luftfilterkasten einbauen und Batterie anschließen.

Welche Arbeitsschritte für den erfolgreichen Anlasser-Wechsel im Detail nötig sind, ist abhängig vom Fahrzeugmodell. Für den Anlasser-Wechsel in der Kfz-Werkstatt müssen Autobesitzer zwischen rund 100 und 500 Euro kalkulieren.

Ist nur die Batterie leer und nicht der Anlasser defekt?

Weil auch die Batterie schuld an den Startproblemen sein kann, ist diese Ursache vor dem Kauf eines neuen Anlassers zu prüfen. Entstehen beim Drehen des Zündschlüssels keinerlei Geräusche, könnte statt dem Anlasser eine leere oder defekte Batterie verantwortlich sein. Um dies herauszufinden, wird die Autobatterie geladen. Worauf es hierbei ankommt, erklärt der deutsche Batteriekonzern aus Ellwangen VARTA im Ratgeber.

Startet das Auto mit geladener Batterie, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass mit der Batterie etwas nicht stimmt. Womöglich haben Kurzstrecken dazu geführt, dass sie sich nicht mehr ausreichend aufgeladen hat oder sie schwächelt allgemein aufgrund ihres Alters. Ist die Batterie intakt und geladen, aber das Auto startet trotzdem nicht und es sind auch keinerlei Geräusche zu hören, ist der Anlasser defekt. Ein Klacken beim Startversuch deutet ebenfalls darauf hin.

Bilderquelle: Pixabay / Various-Photography / emkanicepic

 

 

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