SUV-Letter
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Modellpflege beim Suzuki SX4: Neue Front und niedrigere Emissionen

Suzuki SX4Kompakte SUVs, bei denen man zudem zwischen Front- und Allradantrieb wählen kann, sind in Deutschland nach wie vor in. So überrascht es nicht, dass der seit drei Jahren bei uns erhältliche Suzuki SX4 inzwischen13 Prozent aller Verkäufe des japanischen Herstellers ausmacht. Und nach der erfolgten Modellpflege stehen die Chancen gut, diese Quote noch zu erhöhen. Wirkt der SX4 mit neuer Front äußerlich frischer, der Innenraum wertiger. Zudem kann Suzuki mit einem neuen Diesel- und dem überarbeiteten Benziner in puncto Verbrauch und damit niedrigeren CO2-Emissionen weitere Erfolge vermelden. Vergleicht man dann noch die Preise mit den Wettbewerbern, ist zumindest der Allrad-Selbstzünder geradezu ein Schnäppchen.


Die detaillierte Modellpflege beim SX4, wie es Suzuki formuliert, ist zumindest äußerlich wirklich eine Überarbeitung im Detail. Doch immerhin. Mit neuer Frontschürze, geändertem Grill und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen im Fünfspeichen-Design wirkt der Kompakte jetzt moderner als sein Vorgänger. Der neu gestaltete Unterbodenschutz vorne und hinten sorgt außerdem für einen Hauch von Robustheit. Innen erhielt der SX4 neue, übersichtliche Rundinstrumente, in deren Mitte ein Info-Display die wichtigsten Borddaten einblendet. Komplett neu gestaltet wurde die Bedieneinheit für die Klimaanlage und ein wenig Chrom und Aluminiumapplikationen werten das früher etwas triste Interieur auf.

Die alten Stärken wurden natürlich beibehalten. Das Platzangebot ist nicht nur für Fahrer und Beifahrer, sondern auch für die Fond-Passagiere mehr als ausreichend. Die Sitze sind bequem und bieten vorn genügend Seitenhalt. Zahlreiche, sinnvolle Ablagen ergänzen den guten Eindruck. Was bei einem Facelift natürlich nicht geändert werden konnte, ist das Ladevolumen. 270 Liter sind selbst in dieser Klasse wirklich nicht die Welt. Wird die Rücksitzlehne umgeklappt, werden daraus immerhin 625 Liter.

Mehr als nur Modellpflege betrieb Suzuki bei dem Motorenangebot. Der 1,6-Liter-Benziner wurde zwar "nur" grundlegend überarbeitet (jetzt 88 kW/120 PS statt 79 kW/107 PS), doch ist er jetzt leistungsstärker bei acht Prozent weniger Verbrauch. Beim Fronttriebler sank der CO2-Ausstoss von 159 auf 143 g/km, beim Allradler von 164 auf 149 g/km. Der 2.0-Liter DDiS-Selbstzünder mit 99 kW/135 PS und einem Drehmoment von 320 Newtonmetern ab 1.500 Umdrehungen ist dagegen neu und überzeugt mit hohem Schub bereits in den unteren Drehzahlen. In Verbindung mit dem harmonisch abgestimmten Fahrwerk und einer recht guten Straßenkotakt vermittelnden Lenkung entpuppt sich der SX4 mit dem neuen Triebwerk nicht nur als souveräner Stadtflitzer, sondern ist auch geeignet für kurvige Landstraßen und Autobahnfahrten. Dank aufwändiger Geräuschisolierung ist selbst bei hohen Drehzahlen die Lautstärke des Motors nicht nervig. Ist man in Kurven dann doch einmal ein bisschen zu schnell, greift das serienmäßige ESP rechtzeitig ein.

Mit Verbräuchen von 4,9 und 6,5 (Allrad) Litern entpuppt sich das Diesel-Triebwerk nicht als Säufer. Wer das Gaspedal ständig auf Anschlag drückt oder auch im leichten Gelände unterwegs ist, für den sind derartige Werte natürlich nicht zu erreichen. Aber immerhin ist der offizielle CO2-Ausstoss mit 143 (149) g/km beachtlich niedrig. Keineswegs niedrig ist die serienmäßige Sicherheits- und Komfort-Ausstattung, sodass die Preise - Benziner ab 15.900, Diesel ab 18.600 Euro, für die Allrad-Versionen wird ein Zuschlag in Höhe von 1.500 Euro verlangt - schon echte Schnäppchen sind. (PS/ar/Hans H. Grassmann)

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