SUV-Letter
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Der Alfa Stelvio-SUV betritt die bunte Bühne der Verkaufsräume

 Alfa Romeo Stelvio SUV Modell 2017

Schafft er es, oder schafft er es nicht? Beim neuen Alfa Romeo Stelvio werden viele durchatmen und sagen: „Gott sei Dank. Alfa hat verstanden.“ Tradition hin, Tradition her. Es wurde Zeit, sich in den SUV-Hersteller-Kunden-Kreisen mit dem Auftritt des Stelvio zurückzumelden und ein gutes Stück vom Trendkuchen anzumelden. War es zu Beginn die Giulia, muss jetzt der Stelvio seine SUV-Qualitäten beweisen. Zusätzlich möchte er als eine Art Kombiersatz dienen, eine Anforderung, die Alfa mit der Giulia definitiv nicht erfüllen wird.

 

“Aufwärts geht’s, der Absatz ruft!“

Alfa Romeo – immer mal wieder totgesagt und immer wieder mal hochgejubelt. Die Zeiten der Durststrecken aber scheinen tatsächlich vorbei zu sein, die Umsätze steigen. Die Giulia hat es vorgemacht, war mit fast 50 Prozent in Deutschland und 60 Prozent in Spanien alleine am 2017er Januar-Erfolg der Marke beteiligt. Da wird sich auch der Alfa Romeo Stelvio in der SUV-Sparte sicher positiv bemerkbar machen, das Konzernergebnis weiter absichern und anheben. Die Alfisti wird’s freuen, sie werden ihrer Marke Alfa sicher weiter die Daumen drücken.

 

Kleider machen Kunden

Alfa Romeo Stelvio SUV Modell 2017

Wer heute gut aussieht, der kann damit rechnen anerkannt zu werden. Übertragen auf den neuen Alfa Romeo Stelvio: Das Nützliche ist mit dem Angenehmen verbunden. Nützlich ist etwa die Plattform der Giulia, die man dem Stevio nicht ansieht. Nützlich sind die etlichen Gleichteile aus den Giulia-Regalen, darunter z. B. das Cockpit. Aber die Kleider des SUV sind angenehm designt und auf Premium getrimmt, verteilen sich auf 4,69 Meter Länge. Davon entfallen 2,82 Meter auf den Radstand, die Breite plustert sich auf 2,16 Meter. Inklusive der Außenspiegel. Und bei der Höhe von 1,67 Meter war das Maß aller Dinge erreicht. Macht summa summarum ein typisches Gesamtwerk á la Alfa. Rundherum strahlt das SUV viel Selbstbewusstsein aus. Da darf der prägend-ikonische Trilobo-Grill der Vorderfront nicht fehlen, der, flankiert von passenden Lufteinlässen, auch noch lang gestreckten Scheinwerfer in die charakteristische Aluminium-Motorhaube übergehen. Alles SUV-typisch? Nein, ganz klar Alfa-typisch.

Zur guten Figur passt auch die Seitenansicht mit Spiel aus Schatten und Licht, hervorgerufen von Linien und Sicken sowie der Fensterführung. Selbst für die Außenspiegel galt die Devise, Alfa-Schönheit mit Alfa-Nützlichkeit zu verbinden. Was auch für die Formen der kunststoffbeplankten Radhäuser gilt, die, je nach Ausstattungsvariante, zur Aufnahme von 17- bis 20-Zoll-Felgen bereit sind.
Ob das Heck den beurteilenden Blicken der Autoenthusiasten standhält, ist noch eine Frage. Es wirkt jedenfalls bullig. Die Optik prägen zwei kreisrunde, vor allem große Auspuffblenden mit einem mittig platzierten Pseudo-Unterfahrschutz. Die Heckscheibe wirkt durch den oberen Spoiler relativ schmal, designtechnisch fallen die rückwärtigen Scheinwerfer auf, die sich elegant in den Bereich der hinteren Kotflügel fortsetzen. Die Kofferraumklappe zeigt sich eckig-geradlinig, man ahnt den Platz, den sie weit nach oben geöffnet freimacht. Und weil es mit dem Kofferraum gerade passt: Das Volumen liegt zwischen 525 und 1.600 Liter.

 

My home is my Alfa-Ambiente

Alfa Romeo Stelvio SUV Modell 2017 Interieur Cockpit

Rau ist ja bekanntlich in der kleinsten Hütte. Aber von „klein“ kann beim Alfa Romeo Stelvio nun wirklich keine Rede sein. Außen nicht, innen nicht. Vier Türen ergeben vier Sitze. Und was die angeht: Sie passen wie angegossen, verbreiten ein sportives Aussehen und das gute Gefühl, sich auch lange Strecken gönnen zu dürfen, ohne anschließende Massagetermine vereinbaren zu müssen.
Und bereits beim ersten Blick auf das Cockpit schießt es einem durch den Kopf: „Das kenne ich doch von der Giulia!“ Richtig getippt, es ist identisch. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings das Breitformat des Farb-Displays. Und die (Dreh-)Tasten auf dem Sportlenkrad. Unter anderem ist dort auch der Starterknopf untergebracht.
Breit und hochaufragend gibt sich die Mittelkonsole nicht gerade Mühe, das sich Näherkommen zweier Insassen vorne zu fördern. Auffallend zu erwähnen wäre allerdings noch der Drehrücksteller namens „Rotary Pad“, der auch Handschriften erkennt.
Ansonsten ist der Alfa Romeo Stelvio gut ausgestattet. Es beginnt in der Serie mit Allradantrieb und einer Achtgang-Automatik, die Scheinwerfer sorgen für Bi-Xenon Beleuchtung, die Sitze kommen mit Leder dem Begriff vom „Schöner wohnen“ entgegen, die Rückfahrkamera zeigt umfangreiche Ein- und Ausblicke und den richtigen Weg findet das Alfa-Connect-Navi.

Was die Assistenzsysteme angeht, sollen diese den Fahrspaß erhöhen. Sichermachen wäre da wohl das bessere Wort. Etwa durch die Fahrdynamikregelung, die sich auskennt mit den Programmen Dynamic, Natural, Race und dem Sparmodus Advanced Efficienty für weniger Verbrauch. Der Stelvio warnt vor Kollisionen, schaltet dann die autonom agierende Notbremsfunktion ein. Fußgänger werden tagsüber und nachts erkannt und vor dem nicht gewollten Verlassen der Spur erinnert der Spurhalteassistent daran, es lieber zu unterlassen. Wer mit dem Paket Plus für 820 Euro nachrüstet, ist dann unter anderem im Besitz von Parksensoren, einem Fernlichtassistenten oder einem Totwinkel-Assistenten. Der 8,8-Zoll große Touchscreen in HD-Qualität des Infotainments weist im unteren Bereich eine ausgesprochen praktische und immer sichtbare Menüleiste für Radio, Media, Sitzheizung, CarPly und Android Auto auf. Das ist mal eine wirklich gute Sache und macht die Navigation wesentlich schneller. Ach so, was das Navigationsgerät angeht, ist aus der Branche Kritik zu hören. Zu langsam, zu ungenau sei das System, Testfahrer berichten in diesem Zusammenhang von der Umschaltung auf die Handy-Navigation.

 

Gut motorisiert ist schon gewonnen

Alfa hat sich gedacht, zwei Diesel und zwei Benziner mit verschiedenen Kraftangeboten und sehr vielen Aluminiumanteilen könnten dem Stelvio nicht schaden. Tun sie auch nicht. Einstiegsdiesel ist ein 2,2 Liter-Diesel mit 110 kW (150 PS). Wie alle anderen drei Aggregate auch, ein moderner Vierzylinder, der die Marke 100 km/h in 8,8 Sekunden knackt, bis zu 198 km/h auf dem Tacho anzeigt, nur 4,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen und 124 g/km CO2-Emissionen ausstoßen soll. Es folgt die 180 PS-Version (132 kW), die bereits über 200 km/h schnell wird, und das bei gleichem Verbrauch (!?). 0,1 Liter Kraftstoff mehr soll der Spitzendiesel mit 210 PS (154 kW) durchschnittlich verbrauchen, dessen Höchstgeschwindigkeit bei 215 km/h endet und dabei 127 g/km Emissionen freisetzt.
Vier Zylinder und 1.995 Liter Hubraum haben auch die beiden Ottomotoren. Den Anfang machen 200 Pferdestärken oder 147 kW. Den Standardsprint soll der Antrieb in 7,2 Sekunden erledigen, den Stelvio 215 km/h schnell machen und dabei im Durchschnitt sieben Liter auf jeweils 100 Kilometer durch die Brennräume jagen. Die Leistungserhöhung auf 280 PS (206 kW) ist dem Spitzenmotor vorbehalten. Sein Vortrieb endet erst bei 230 km/h, die Marke Null/100 fällt bereits nach 5,7 Sekunden. Die CO2-Werte sind bei Beiden gleich: 161 g/km.

Unterwegs hört man die Diesel brummen und nageln, die Kollegen aus der Benziner-Ecke machen es deutlich besser. Sie klingen auch typisch nach Alfa Romeo, nach geschmeidiger und kerniger Kraftentfaltung. Aber genau das können sie eben in Italien. Wobei der Dirigent hinter dem Lenkrad die direkt ausgelegte Lenkung deutlich spürt, seinen Stelvio ganz gezielt um jede Ecke zirkelt. Und der Allradantrieb, im Kraftverteilungsverhältnis 50:50, erlaubt es durchaus, sich auch mal abseits befestigter Straßen zu bewegen. Wobei sich das nicht abschaltbare ESP (leider) im stetigen Arbeitsmodus befindet.

 

Die Qual der Wahl ist sehr überschaubar

Aller guten Dinge bei der Ausstattung sind drei. Die Namen: Stelvio, Super und First Edition. Die Grundausstattung Stelvio kann allerdings nur in Verbindung mit dem 200 PS-Benziner zum Preis von 42.200 Euro bestellt werden. Im Gegenzug gibt in der Verbindung mit allen vier Motoren die Ausstattung Super. 200-Benziner-PS kosten ab 45.000 Euro, sollen es 280 PS sein, steigt die Preisskala auf 49.000 Euro an. Am günstigsten wäre der Diesel mit 180 PS. Für ihn müssten 44.050 Euro hingeblättert werden. Wer die 210 PS-Variante bevorzugt, beginnt die Rechenarbeit bei 47.500 Euro. Fehlt nur noch der große Sprung auf die First Edition. Es ist ganz einfach. In den mindestens 56.000 Euro enthalten ist nämlich ausnahmslos der 2.0 Turbo-Benziner mit 280 PS.

 

Kurzes Fazit

Totgesagte leben länger? Mag ja sein. Der Alfa Romeo Stelvio kann da nicht gemeint sein. Er ist jedenfalls quietschfidel und munter, lässt Autofahrer lächeln und deren Herzen höher schlagen.

Quelle: mv.derautor / Alfa Romeo Presse

Fotos: Alfa Romeo

 

Tags: Alfa Romeo, Alfa Romeo Stelvio

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