SUV-Letter
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Zuwachs in der G-Familie

G Klasse Schriftzug 

Angefangen hat alles mit dem G-Modell. "G wie Gelände" - bei der seit 1979 gebauten Schrankwand hat das "G" noch seine Berechtigung. Neben Land/Range Rover und Jeep ist die bis zu einer Viertelmillion Euro teure Mercedes-Benz G-Klasse der Premium-Geländewagen schlechthin.
2018 wird das Mercedes-Urgestein neu aufgelegt.
2020 kommt der Mercedes GLG. Bei der Optik ist es den Designern gelungen, den Wagen gleichzeitig rund und eckig aussehen zu lassen, eine Mischung aus G- und GLE-Klasse. Besonders ansprechend sieht der (noch nicht endgültig beschlossene) GLG nicht aus. Schön geht anders, aber schön ist die G-Klasse ja auch nicht gerade. Weitere Gemeinsamkeit: die hervorragende Geländetauglichkeit. Wenn er denn kommt, soll der GLG so etwas wie ein moderner Land Rover Defender werden.

 

A,C,E,S - keine wirklichen Geländewagen

Aktuell ist der Mercedes-Benz GLA (ab 28.941 Euro) das geländeuntauglichste SUV der Stuttgarter. Und das unpraktischste obendrein.
Der Mercedes GLC (ab 45.315 Euro) ist da schon deutlich alltagstauglicher. Für leichtes bis mittelschweres Gelände eignet sich der ab 54.562 Euro erhältliche GLE durchaus. Und der mächtige GLS (ab 75.154 Euro) marschiert zur Not auch im Gelände, ist aber eher für die Straße konzipiert.
Was bisher im Mercedes SUV-Programm fehlte, war ein praktisches SUV innerhalb der Tiguan-Klasse.
Mercedes kämpft sich mit seinen SUV tapfer durchs Alphabet. Nach A kommt B. Bitteschön, der Mercedes GLB kommt 2019 zu den Händlern.

 

GLA mit Praxisnutzen

Eines der praktischsten und sinnvollsten Mercedes-Modelle ist die B-Klasse, ein unaufgeregter Van mit hohem Nutzwert. Ob sich das Konzept auch auf den GLB übertragen lässt, wird sich zeigen.
Optisch ist das neue Mercedes-SUV mehr als gewöhnungsbedürftig. Die Karosserie wirkt, als wäre sie geschnitzt statt zusammengeschweißt und - geschraubt. Das Design erinnert an Jeep-Modelle, auch an solche, die schon lange nicht mehr gebaut werden. Vielleicht schielt Mercedes mit der seltsamen Optik auf den amerikanischen Markt; für den europäischen Geschmack wäre ein etwas dezenterer Auftritt sicher hilfreich.
Der GLB basiert auf der Technik des nächsten GLA, bringt aber schon auf Grund der Karosserieform deutlich mehr Nutzwert mit.
Mit 4,55 Metern Länge überragt der GLB den VW Tiguan etwas, wird vermutlich ähnliche Platzverhältnisse aufweisen. Und das ist gut so. Trotz der verwandten Technik wird sich der GLB also eher an dem nächst größeren GLC orientieren und nicht am Technikspender GLA. Und es wird ihn als Siebensitzer geben, da kann der GLA nur von träumen - und der VW Tiguan übrigens auch.

Ein echter Geländegänger wird der Neue aber trotzdem nicht werden. Da müsste er deutlich mehr Bodenfreiheit und günstigere Böschungswinkel mitbringen. Besser als der GLA, dem man kaum einen Feldweg zumuten möchte, ist er aber allemal.
Und moderner als der aktuelle GLA ist er ohnehin. Das zeigt sich besonders bei den Motorisierungen. Standard sind quer eingebaute Vierzylinder als Benziner und Diesel. Hubräume von 1,6 bis zwei Liter reichen grundsätzlich aus. Eine AMG-Version wird es ebenfalls geben, etwa 300 PS stark.
Was der GLA nicht hat: den Sechszylinder-Biturbo des 63 AMG. Und einen Plug-in-Hybrid sowie eine reine Elektroversion kann er ebenfalls nicht bieten.
Spannendes SUV, der GLB - und optisch lässt sich sicher noch etwas machen.

 

Bilder zur G-Klasse

  • 300000-G-Klasse-produziert
  • G-Klasse-Schriftzug
  • G-Klasse-im-Gelaende

  • G-Klasse-im-Wasser
  • G-Klasse-in-Gelaende
  • G-Klasse-in-der-Stadt

  • Mercedes-G-4x4-2-im-Gelaende
  • Mercedes-G-4x4-2
  • Mercedes-Maybach-g-650-Landaulet

(Fotos: Copyright by Daimler)

Tags: Mercedes-Benz

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