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Der erste Land Rover ohne Allradantrieb

Land RoverEin Land Rover ohne Allradantrieb, das wäre vor Jahren noch undenkbar gewesen, heute gehört es zum guten Ton auch einen Geländewagen ohne Vierradantrieb anzubieten. Die Wettbewerber haben es bereits vorgemacht. Bislang hat sich die britische Traditionsmarke noch in Zurückhaltung geübt, jetzt muss sich Land Rover dem Diktat des Marktes beugen. „Mit dem neuen Freelander eD4 stellt sich Land Rover dem Wettbewerb im sehr beliebten aber auch hart umkämpften

Segment der Sport Utility Vehicels mit Zweiradantrieb. Diese Varianten machen rund 23 Prozent des gesamten SUV-Absatzes in Europa aus“, kommentiert Land Rover Geschäftsführer Phil Popham die Entscheidung der britischen Marke. Der kompakte Freelander eD4, der von einem 2,2-Liter Vierzylinder-Turbodiesel (150 PS/110 kW) angetrieben wird, ist der erste Land Rover ohne Allradantrieb – bei diesem Modell wird es nicht bleiben.

Die Kraft wird über ein manuelles Sechsganggetriebe auf die Vorderräder übertragen. Die „kleine“ Dieselversion mit Vorderradantrieb soll mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,0 Litern auf 100 km auskommen. Auf diese Weise will sich das Kompaktmodell neue Käuferkreise erschließen, denn der Freelander eD4 verzichtet zugunsten einer Wirtschaftlichkeit auf den Vierradantrieb. Gleichzeitig bringt der zweiradgetriebene Freelander alle Vorteile der erfolgreichen Baureihe mit. Wer auf den Allradantrieb verzichten kann, muss ebenso auf die Sechsstufen-Automatik verzichten. Erst für die 150 PS starke Allradversion ist der Schaltautomat (2.260 Euro Aufpreis) lieferbar. Land Rover bietet den frontgetriebenen Freelander eD4 E ab 28.200 Euro an, der damit 1.700 Euro günstiger ist als der Allrad-Bruder – die umfangreichere Ausstattung S kostet 31.200 Euro.

Neben dem frontgetriebenen Freelander erhofft sich Land Rover durch die stärkeren 2,2-Liter Turbodiesel-Variante mit 190 PS (140 kW) einen weiteren Verkaufsschub. Der Geländewagenspezialist mit britischen Wurzeln und indischer Mutter konnte im vergangenen Jahr ein Absatzplus von rund 30 Prozent in Deutschland verbuchen. „Wir ruhen uns jedoch auf unseren Lorbeeren keinesfalls aus und werden weiter hart arbeiten. Für 2011 erwarten wir erneut ein positives Ergebnis für Land Rover in Deutschland, wenngleich sich die Zuwachsraten wohl nicht mehr ganz auf dem hohen Niveau des Jahres 2010 bewegen werden. Aber unsere Kunden dürfen sich auf viele weitere Innovationen freuen, gekrönt von der Premiere des neuen Range Rover Evoque im kommenden Spätsommer,“ sagt Peter Modelhart, Land Rover Geschäftsführer in Deutschland.

Auch wenn die neue Einstiegsversion des Freelander der großen Nachfrage nach kompakten SUV entgegen kommen wird, darf die anspruchsvolle Kundschaft nicht vergessen werden. Diesen Anspruch wird der Freelander SD4 (ab 36.400 Euro) gerecht, der neben dem Leistungsplus von 40 PS, den permanenten Allradantrieb und das Sechsstufen-Automatikgetriebe an Bord hat.

Um die Attraktivität des Freelander zu steigern, bietet Land Rover nun das „Upgrade“-Programm an. Dabei erhalten die Kunden zum gleichen Preis die jeweils nächst höhere Ausstattungsversion – also S statt E, SE statt S und HSE statt SE. Der Preisvorteil beträgt je nach Version bis zu 4100 Euro, die der Freelander-Kunde sparen kann. Dass der Wettbewerb nicht schläft und in diesem Segment besonders hart ist, weis Land Rover sehr wohl. Deshalb wertete Land Rover den 190 PS starken Freelander SD4 mit zwei zusätzlichen Ausstattungspaketen „Style“ und „Elegance“ aus und bietet einen preislichen Vorteil von bis zu 6.790 Euro.

(Auto-Reporter.NET/Peter Hartmann)

 


Fotos Land Rover:

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