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Vorstellung Mitsubishi ASX: Japaner schärfen Markenbild

Mitsubishi ASXAuf dem deutschen Markt gehört Mitsubishi mittlerweile zu den Anbieter, die mit einem kleinen Modellprogramm auskommen müssen. Dies muss kein Nachteil sein. Die Japaner haben sich von ihrer Modellvielfalt verabschiedet und das Angebot knapp gehalten. Natürlich kann man mit einer solch kostenstrategischen Entscheidung nicht auf Dauer erfolgreich am Markt bestehen. Schließlich brauchen die Händler attraktive Produkte um mit ihrer Marke zu bestehen und sie für die Kundschaft erlebbar zu machen. Derzeit ist Mitsubishi damit beschäftigt sein Markenbild weiter zu schärfen, das sich optisch auch durch die neue markentypische Jetfighter-Front in Szene setzt.


Die Straffung der Modellpalette hatte ebenso den Vorteil, dass der Importeur damit ordentlich durch die automobile Absatzflaute in Deutschland fahren konnte. Dank der Abwrackprämie trug der kleine Colt im vergangenen Jahr maßgeblich am Absatzvolumen von 31.000 Einheiten bei. Heute hat der Kaufanreiz ausgedient und Mitsubishi reagiert mit einem soliden aufgestellten Produktangebot. Neben dem Colt und dem Lancer werden die Klassiker Pajero und L200 sowie die Crossover-Modelle Outlander und der neue ASX angeboten.

Der neue 4,30 Meter kurze ASX soll gleich vier Modelle der Vergangenheit (Lancer Kombi, Pinin, Space Star und Space Runner) vereinen. Keine leichte Aufgabe, aber eine sinnvolle, zumal das Segment der Crossover-Modelle in den kommenden Jahren wachsen soll. Mitsubishi tritt mit dem ASX (ab 17.990 Euro), der wahlweise auch mit Allradantrieb zu haben ist, gegen die etablierten Wettbewerber Ford Kuga, Hyundai iX35, Skoda Yeti, VW Tiguan und Toyota RAV4 an. Der ASX gibt es mit einem 1,6-Liter Vierzylinder-Benziner mit 117 PS/86 kW) und einem neu entwickelten 1,8-Liter Vierzylinder-Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung (150 PS/110 kW). Den permanenten Allradantrieb bietet Mitsubishi nur in Verbindung mit dem Dieselmotor an. Die Kraftübertragung übernimmt entweder ein manuelles Fünfganggetriebe oder bei den hochwertigeren Ausstattungen ein Sechsganggetriebe. Im nächsten Jahr soll das Doppelkupplungsgetriebe nach geschoben werden.

Martin van Vugt, Geschäftsführer der Mitsubishi Motors Deutschland GmbH, will die Menschen verführen, um sie in den Showroom zu bekommen und spricht von einem Einstiegsmodell, das der Kommunikation dienen soll. Warum? Weil kein Wettbewerber den Einstiegspreis des neuen ASX von 17.990 Euro unterbieten kann. Hierfür gibt es den frontgetriebenen ASX 1.6 2WD, der (fast) alles an Bord hat, außer einer Klimaanlage. Deshalb sollte man sich gleich zum ASX 1.6 2WD Inform verführen lassen, der 18.990 Euro kostet. Der Diesel-ASX startet mit 20.990 Euro (Klimaanlage inklusive), der allradgetriebene ASX 1.8 DI-D 4WD steht ab 24.790 in der Preisliste.

Zur Markteinführung lockt der frontgetriebene ASX Intro Edition (22.990 Euro als Diesel), der nicht nur eine Klimaautomatik an Bord hat, sondern auch ein Multifunktions-Lederlenkrad, Tempoautomatik, Regen- und Lichtsensor, Nebelscheinwerfer, abgedunkelte Scheiben im Fond und 17 Zoll Leichtmetallfelgen – ein attraktives Angebot, wenn man auf den Allradantrieb verzichten kann. Der von uns gefahrene ASX 1.8 DI-D 2WD erfreute mit einem munteren Dieselmotor (300 Nm ab 2.000 Umdrehungen/Minute), wenn auch akustisch präsent, einem ordentlichen Fahrkomfort, einem präzise zu bedienenden Sechsganggetriebe und einem Fahrgefühl, das nicht nur wegen der leicht erhöhten Sitzposition angenehm ist, sondern auch wegen den ordentlichen Sitzen und der praxisgerechten Anordnung der Bedienelemente rundum die Armaturentafel. Kurz gesagt, mit dem ASX hat Mitsubishi ein heißen Eisen im Feuer der kompakten SUV, bei dem nicht nur der Preis heiß ist.

(auto-reporter.net/Peter Hartmann)


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