SUV-Letter
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Neuer Ford Ecosport mit weitreichenden Neuerungen

Ford EcoSport Frontperspektive

Ein französisches Sprichwort bringt es auf den Punkt: "Man muss der Zeit ihre Zeit lassen." Das gilt auch für den neuen Ford Ecosport, der sich 2015 dem letzten Facelift unterziehen musste. Der aktuelle Ecosport zeigt sich rundum renoviert, ist auf der Höhe der Zeit angekommen. Mit angepasstem Design, geänderten Motoren und neuen Assistenzsystemen. Außerdem dürfen sich die europäischen Kunden erstmals über einen Allradantrieb sowie ein Dach in Wagenfarbe freuen. Sportliche Gene bringt die Topausstattung ST-Line mit und als bekanntes Sahnehäubchen setzt Ford auch weiterhin auf seine Fahrwerksqualitäten.

 

Platz drei im Verkaufsranking erreicht

2017 war ein überaus erfolgreiches Jahr für den Hersteller. Mit insgesamt 292.252 verkauften Modellen erreichte Ford eine neue Rekordhöhe, was der Markt mit dem dritten Platz in der Zulassungsstatistik honorierte. Im SUV-Bereich stieg der Marktanteil mittlerweile auf stolze 12,5 Prozent gegenüber 7,2 Prozent der gesamten Pkw-Flotte. An diesem Erfolg beteiligt war auch die letzte Generation des Ecosport mit einem Anteil von rund zehn Prozent. Das entspricht rund 150.000 verkauften Einheiten innerhalb Europas. Insgesamt konnte Ford den Verkauf seine erfolgreichen SUV-Modelle um knapp 30 Prozent steigern.

 

Ford Ecosport mit schärferem Profil

Ford EcoSport Heckperspektive

Wer die Wahl hat, hat die Qual aus zwölf neuen Karosseriefarben plus kontrastierenden Lackierungen der Dachpartie. Angelehnt an das Design der Modelle Ford Kuga und Ford Edge, präsentiert sich die zentrale Wölbung der neu modellierten Motorhaube. Für einen schärferen Auftritt sorgt auch der markentypische Kühlergrill mit seiner Trapezform. Winkelartig angebaut fallen die Hauptscheinwerfer ins Gewicht, die sich optional mit der Xenon-Technik ausrüsten lassen. Es folgen LED-Tagfahrleuchten und ebenfalls angewinkelte Nebelscheinwerfer. Diesem Bild hat Ford auch die Heckpartie in den Bereichen des Stoßfängers sowie der neu gezeichneten Rückleuchten angepasst. Die Spitze wird markiert von der ST-Line-Variante. Sie verfügt unter anderem über eine Zweifarbenlackierung, sportlich wirkende Schürzen sowie Niederquerschnittsreifen mit 17-Zoll-Felgen in Anthrazit, Seitenschweller, eine in schwarz gehaltene Dachlinie und den in Wagenfarbe lackierten Außenspiegelgehäusen. Das Auftreten des SUV kann durch ein optional bestellbares Reserverad zur Befestigung an der Hecktür komplettiert werden.

 

Interieur mit Anleihen beim Ford Fiesta

Ford EcoSport Cockpit

Vom Fiesta hat Ford das SYNC-3-System für das jetzt sprachgesteuerte Kommunikations- und Entertainmentsystem übernommen. Der frei auf der Armaturentafel stehende Monitor verfügt über eine acht Zoll große Bildschirmdiagonale. Zur Ausstattung passt die Ankopplung von Smartphones über Apple Carplay und Android Auto. Die Musik hat Ford der Marke B&O überlassen, beigesteuert haben die Amerikaner ein Soundsystem mit 675 Watt. Anlass zur Kritik gibt es bei der grundsätzlich hervorragenden Sitzanlage. Den vorderen Plätzen mangelt es nämlich an Kontur und Länge, was sich negativ bei schnelleren Fahrten bemerkbar macht. In der hinteren Reihe steht den Insassen jedoch mehr Platz zur Verfügung, als es das übliche Kleinwagenformat des Ford Ecosport vermuten ließe. Was den Komfort zusätzlich erweitert und für gute Beinfreiheit sorgt, ist die clevere Ausformung der Rücklehnen der beiden Vordersitze. Die Teil-Lederausstattung der Sitze muss jedoch zusätzlich geordert werden. Den Augen der Insassen schmeichelt die integrierte Ambiente-Beleuchtung, die sich in sieben verschiedenen Farben einstellen lässt.

Ford EcoSport Kofferaum

Den Fahreralltag erleichtern zahlreiche Ablagemöglichkeiten. Die Armlehne etwa kann vor- oder zurückgeschoben werden, im Innenraum ist sogar Platz für einen Tablet-Rechner. Den Blicken Außenstehender entziehen sich die Utensilien im höhenverstellbaren Kofferraumboden, solange das Ladevolumen von bis zu 334 Litern nicht ausgenutzt werden muss. Einer Aufräumaktion fielen die Schalter der Mittelkonsole zum Opfer, die durch einen Multimediaschirm ersetzt wurden. Im Gegensatz dazu fallen die vielen Schalter nun am Lenkrad negativ auf, die Bedienung der Funktionen wird dadurch nicht gerade erleichtert. Dafür lässt sich das Lenkrad jedoch optional beheizen. Insgesamt aber haben die Maßnahmen der Mittelkonsole gut getan, sie wirkt jetzt deutlich schlanker und aufgeräumter.

 

Drei neue Assistenzsysteme als Option

Warum die drei neuen Assistenzsysteme Aufpreise kosten, wird das Geheimnis von Ford bleiben. Angeboten werden auf der Optionsliste jedoch ein Tempomat mit eingebautem Geschwindigkeitsbegrenzer, ein Totwinkelwarner sowie eine Rückfahrkamera, die das Ein- oder Ausparken erleichtert und nur schwer einsehbare Bereiche im Blick behält. Für automatisierten Bedienkomfort sorgen weiterhin ein Fahr- und Fernlicht-Assistent und der Regensensor. Ebenfalls serienmäßig ist ein sogenannter Umkippschutz namens RSC (Roll Stability Control), der in entsprechenden Situationen durch gezielte Bremseingriffe das Schlimmste verhindern hilft.

 

Ein neu entwickelter EcoBlue Turbodiesel mit 125 PS

Unter der Motorhaube des Fort Ecosport hat sich etwas getan. Einzug gehalten hat dort ein neu konfigurierter EcoBlue Vierzylinder-Turbodiesel. Sein Hubraum beträgt 1,5 Liter und er stellt 125 Pferdestärken zur Verfügung. Seine Kraft, insgesamt sind es 300 Newtonmeter, kann an einen Allradantrieb gekoppelt werden. Zur Wahl steht aber auch ein Einliter-Dreizylinder mit 125- beziehungsweise 140-PS. Für die 125-PS-Variante kann optional eine 6-Stufen-Automatik bestellt werden. Der Benziner wird Mitte 2018 noch mit 100-PS den Weg in die Verkaufslisten antreten.

Wie passt die Modellbezeichnung des Spitzenmotors nur auf die Karosserie? Der Name lautet: "Ford Ecosport 1,5-l-EcoBlue-TDCI ST-Line-4WD". Auf diese Bezeichnung müssen die interessierten Kunden zwar auch noch bis zum Sommer 2018 warten. Dann aber erhalten die Kunden einen Antrieb mit wenigen Arbeitsgeräuschen, aber mit einem eingeschränkten Temperament im unteren Drehzahlbereich. Die Kraftübertragung ist an ein neues Sechsgang-Getriebe gekoppelt, das allerdings relativ Schaltwege überbrücken muss, sich sonst aber sehr präzise schalten lässt.

Als weiteres Highlight gilt das Fahrwerk des Ford Ecosport. Es vermittelt dem Fahrer Sicherheit, gepaart mit einem Federungskomfort, der in so mancher höherwertigen Fahrzeugklasse erwartet wird. Dem Fahrwerk haben die Techniker weiter optimierte Feder- und Dämpferraten zukommen lassen, gleichzeitig die Lenkübersetzung präzisiert und der Hinterachse passende Verbundlenker spendiert.

 

Die Preise sind angemessen für die Modellreihe

Neben der bereits erwähnten ST-Line-Ausstattung gibt es noch die drei weiteren Varianten "Trend", "Cool & Connect" sowie "Titanium". In der Trend-Ausstattung ruft Ford für den 125-PS-Ecoboost-Benziner einen Basispreis von 18.590 Euro auf. Wer sich für die 140-PS-Variante entscheidet, muss mindestens die Titanium-Ausstattung wählen und dafür ab 22.990 Euro bezahlen. Aber auch für das Automatikgetriebe werden 2.750 Euro zusätzlich verlangt (Trend/Cool&Connect), in den höheren Ausstattungslinie hingegen 1.500 Euro. Die zweite Antriebsachse schlägt mit weiteren 3.250 Euro zu Buche, für das Spitzenmodell "Ford Ecosport-1,5-l-EcoBlue-TDCI ST-Line-4WD" beginnt die Preisliste bei 28.340 Euro. Das "Preiswertimage" hat der Ford Ecosport damit wohl endgültig abgelegt.

Fotos: Ford

Tags: Ford EcoSport, Ford

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