SUV-Letter
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Ford Edge mit neuem Gesicht

Ford Edge 2018 Facelift Frontperspektive 

Sportlicher ist er geworden als sein Vorgänger. Ein neuer Biturbomotor treibt ihn an und die Assistenzsysteme, unter ihnen ein Spurmitte-Assistent, präsentieren sich überarbeitet im Rahmen der neuesten Technik. Das alles zeigt sich gut verpackt in einem veränderten Design im Front- und Heckbereich. Noch stehen die Verkaufspreise nicht endgültig fest. Aber der Markteintritt des Ford Edge ist für das vierte Quartal 2018 geplant.

 

Die SUV-Modellpalette ist weiterhin auf einem Rekordniveau

Die gesamte SUV-Modellpalette von Ford besteht aus den Baureihen EcoSport, Kuga und Edge. Jede war für sich im Laufe des Jahres 2017 innerhalb von Europa erfolgreich. Insgesamt fanden um die 260.000 Käufer den Weg zu den Händlern, entschieden sich in rund 16.000 Fällen für das große SUV des Ford Edge und folgten damit dem aktuellen Trend für diese Fahrzeuggattung. Mit seiner SUV-Palette schaffte der Hersteller somit ein Absatzplus von 24 Prozent gegenüber 2016.

 

Exterieur zwischen Rädern und Dach

Ford Edge 2018 Facelift Heckpartie

Von vorne betrachtet, fällt beim Ford Edge vor allem der breitere, aufrecht stehende Kühlergrill auf. Sein Design ändert sich von Ausstattungslinie zu Ausstattungslinie: Trend, Titanium, ST-Line sowie Vignale, die exklusivste Version. Hand angelegt haben die Designer auch bei der Motorhaube, die dem SUV ein markantes Aussehen verleiht. Die schmalen LED-Scheinwerfer ziehen sich bis in die beiden vorderen Kotflügel. Insgesamt wirkt die Front breiter und kraftvoller, was sicher auch an einem Steg in Wagenfarbe liegt, der die Scheinwerfer und den Kühlergrill mit Querstreben voneinander trennt. Beide Bereiche glänzen bei der ST-Version durch ein Finish in sportlich wirkender tiefschwarzer Farbe.

Ford Edge 2018 Facelift Seitenansicht

Die Seitenansicht ist geprägt von Radhäusern, die auf 19-Zoll-Felgen zugeschnitten wurden. Optional lassen sich aber auch 20- oder 21-Zoll große Felgen montieren. Eine Sichtkante komplettiert den seitlichen Eindruck, montiert ist sie auf Höhe der Türgriffe. Im Heckbereich sind es neu designte LED-Rückleuchten. Die optische Wirkung wird von einem durchgehenden Leuchtband verstärkt. Als Gegengewicht dienen die beiden großen Chromblenden der Doppelauspuffanlage im unteren Bereich des Stoßfängers. Der in Wagenfarbe lackierte Dachkantenspoiler rundet das Bild des SUV nach oben hin ab, ohne die Sicht nach hinten allzu sehr einzuschränken. Die Basis der Karosserie baut auf der weltweit eingesetzten Mondeo-Plattform auf, einstufen lässt sich das SUV zwischen Normal- und Premiumsegment. Von der Größe her (Länge: 4,81 m, Breite: 1,93 m, Höhe: 1,69 m) verschafft sich der Edge einen Vorsprung vor Audi Q5 sowie BMW X3, Hyundai Santa Fe und Kia Sorento, hat aber zum Beispiel das Nachsehen gegenüber einem VW Touareg. Insgesamt kommt das Fahrzeug an das typische US-SUV-Gefühl heran.

 

Neuer Look prägt auch den Innenraum

Ford Edge 2018 Facelift Interieur Fontbereich

Das Interieur präsentiert sich aufgeräumt und übersichtlich. Kernstück ist die neu gestaltete Mittelkonsole mit einem Drehschalter für das Automatikgetriebe mit acht Gängen. Rechts davon sind eine kleine Ablage sowie zwei Cupholder installiert, unverändert geblieben sind jedoch die Schaltereinheiten unterhalb des Drehreglers. Untergebracht ist zudem ein Anschluss für das Handy, es wird fortlaufend und kabellos geladen. Integriert sind die Systeme Apple-Car-Play sowie die Android-Auto-Schnittstelle. Dies ermöglicht unter anderem die Sprachsteuerung für Smartphones und die Funktionen von Navigation und Klimaanlage.
Die Cockpitlandschaft dominiert ein 8-Zoll-Touchscreen für die farbigen Anzeigen des Sync-3-Infotainments, relativ kleine Schalter sind im Dreispeichen-Lenkrad, es lässt sich auf Wunsch auch beheizen, untergebracht. Es lässt den Blick frei auf die dahinter liegenden Rundinstrumente. Optional lässt sich ein B&O-Soundsystem installieren.
Wer sich für eine ST-Variante entscheidet, thront auf Sitzen mit Teilleder und Bezügen aus Miko-Dinamica samt roten Ziernähten. Außerdem lassen sich die Vordersitze zehnfach elektrisch verstellen. Die Füße betätigen eine Sportpedalerie aus Aluminium.

 

Der Sicherheit geschuldet

Reisekomfort bietet der Ford Edge bereits serienmäßig. Heute möchten die Insassen aber auch so sicher unterwegs sein, wie es die Technik zulässt. Darüber hat sich der Hersteller natürlich Gedanken gemacht und gleich drei neue innovative Assistenztechnologien für das europäische SUV entwickelt. Allerdings gibt es die folgenden Systeme nur gegen entsprechende Aufpreise.

Ford Edge 2018 Facelift Interieur Cockpit

An erster Stelle steht der "Post-Collision-Assist", dass für den Fall eines handlungsunfähigen Fahrers automatisch einen Bremsvorgang auslöst. Damit wird die Gefahr vermindert, mit anderen Hindernissen auf der Straße zu kollidieren.
Die zweite Entwicklung nennt sich "Esa-Evasive Steer Assistance", ein moderner Ausweich-Assistent, der die Lenkung unter Kontrolle behält und bei drohenden Ausweichmanövern helfend eingreift. Der Fahrer gibt die Richtung des Ausweichmanövers vor, also links oder rechts, damit das System die Impulse aufnehmen und berechnen kann, um das Ausweichmanöver möglichst unfallfrei zu beenden.
Der Spurmitte-Assistent hört auf den sperrigen Namen "Adaptive Cruise Control with Stop-and-Go and Lane Centring Assist". Gemeint ist damit eine hoch entwickelte Geschwindigkeitsregelanlage in Verbindung mit dem Automatikgetriebe. In einer Stausituation hält das System einen sicheren Abstand zum Vordermann, lässt das Fahrzeug wieder anfahren, wobei es den Ford mittig auf die eigene Spur ausrichtet.

Auch sonst kann sich die Vielfalt an Assistenzsystemen sehen lassen. Der Ford Edge lässt sich automatisch ein- oder ausparken, egal, ob längs oder quer zur Fahrtrichtung. Die Lenkung zeigt sich ebenso adaptiv, wie die Scheinwerfer. Ein weiteres System erkennt Verkehrsschilder und Fußgänger, ein anderer Assistent kümmert sich um sich um den toten Winkel. Überwacht wird aber auch das blendfreie Fernlicht. Sämtliche Assistenzsysteme sind mit den Sensoren für Kamera, Radar und Ultraschall verbunden, die rund um das Fahrzeug installiert sind und im Falle eines Falles die entsprechenden Reaktionen im Sinne der Sicherheit auslösen.

 

Ford Edge mit eingeschränkter Motorenpalette

Zwei Diesel und für einen davon werden sich die Käufer entscheiden müssen. Zur Wahl steht der Zweiliter-Biturbo mit 210 PS (154 kW) und zwei verschiedenen Ladern. Der kleinere hilft dem Edge im Drehzahlkeller, Nummer zwei sorgt für den weiteren Schub bei höheren Drehzahlen. Dabei müssen die Gehäuse der Auspuffkrümmer sowie der wassergekühlten Turbos Temperaturen von bis 860 Grad Celsius aushalten, was mit einer 30-prozentigen Nickel-Legierung sichergestellt wird. Der Motor ist serienmäßig an die neu entwickelte Achtgang-Automatik und mit dem Allradantrieb gekoppelt, geschaltet wird das System über Schaltwippen am Lenkrad. Der zweite Dieselmotor im Angebot ist mit dem sechsgängigen Schaltgetriebe plus Allradantrieb verbunden, seine Leistung beträgt 190 PS (139 kW). Die Motorenpalette für das SUV ist also sehr überschaubar, beide Antriebe sind in der Euro-6-Norm eingestuft. Nur bei den Einstiegspreisen hält sich der Hersteller noch bedeckt. Anhaltspunkt wären rund 41.000 Euro. (mv.Autor)

Fotos: © by Ford

Tags: Ford, Ford Edge

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