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SUV-Letter

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Maserati Levante Modelljahr 2018 Doppelpack 

Seit 2016 ist Maseratis erstes und einziges SUV auf dem Markt. Jetzt erhielt der italienische Riese ein Facelift. Musste das sein?
Musste das sein? Das fragten sich auch die Maserati-Fans, als dieses Riesenschiff vorgestellt wurde. Über fünf Meter lang, fast 1,70 Meter hoch, über zwei Tonnen schwer. Die Fans waren ähnlich entsetzt, wie es die Porsche 911-Eigner waren, als der Porsche Cayenne vorgestellt wurde. Jetzt, nach so kurzer Zeit, haben sich die Gemüter wieder einigermaßen beruhigt. Warum? Es fällt schwer, gegen den Maserati Levante Stellung zu beziehen, denn er ist der erfolgreichste Maserati aller Zeiten. Nach dem Gran Cabrio, dem Gran Turismo, dem Ghibli und dem Quattroporte kam der Levante - und siegte. Erfolg gibt Recht, und die Verkaufszahlen des Maserati Levante sprechen eine deutliche Sprache. Für diesen doch etwas überraschenden Erfolg muss es handfeste Gründe geben. Was macht dieses Riesenschiff so reizvoll?

 

Konsequentes Konzept

Maserati Levante S Modelljahr 2018 Heckperspektive

Dass der Maserati Levante kein Zufallsprodukt ist, wird bereits auf den ersten Blick klar. Alles wirkt wohl überlegt und klug durchkonstruiert.
Von der Seitenlinie her erinnert das große SUV der Italiener an den Infiniti QX70 (früher FX). Die frappierende Ähnlichkeit kommt nicht von ungefähr, denn der Maserati Levante versteht sich auch als Konkurrent des noblen Japaners. Die Ähnlichkeit endet spätestens an der Fahrzeugfront, denn dort thront natürlich der Maserati-Dreizack im auffälligen Kühlergrill. Das Heck mit der fließenden, leicht abfallenden Dachlinie besitzt dagegen kaum etwas Eigenständiges, könnte von Weitem auch einem Porsche Cayenne oder Jaguar F-Pace gehören.

Mit über fünf Metern Fahrzeuglänge gehört der Maserati Levante zu den größten SUV überhaupt. Das Prinzip "Bigger is better" wird konsequent verfolgt. Auch die knapp zwei Meter Breite (ohne Spiegel) sind nicht gerade parkhausfreundlich. Dazu kommt, dass der Benziner bereits ein Leergewicht von 2,1 Tonnen auf die Waage bringt, der Diesel legt noch einmal 100 Kilogramm drauf. Italienische Leichtigkeit sieht anders aus. Aber bringt das auf schiere Größe ausgerichtete Konzept auch praktische Vorteile?

 

Allroundman im Maßanzug

Der Maserati Levante kann deutlich mehr, als man es einem Fahrzeug dieser Marke jemals zugetraut hätte. Anhänger ziehen zum Beispiel - gern auch bis zu 2,7 Tonnen schwere. Und sich durch heftiges Gelände wühlen. Da ist der Italiener fast so talentiert wie ein Range Rover. Obwohl die Bodenfreiheit nicht gerade berauschend ist, mit der serienmäßigen Luftfederung sind es nur 21 Zentimeter - und das in der höchsten Stufe. Auch eine Form von Konsequenz, denn der Maserati Levante kann sich auch tief ducken und sehr schnell sein. Bis zu 264 km/h Spitze schafft der stärkste Benziner; der Diesel lässt es bei 230 km/h bewenden.

Maserati Levante S Modelljahr 2018 Interieur Font

Verwöhnen kann das SUV auch, mit erstaunlich sanftem Federungskomfort und edlem Innenraumambiente. Als Reisewagen eine echte Empfehlung.
Einpacken kann das Schiff auch. 580 Liter Normkofferraumvolumen sind nicht gerade rekordverdächtig, sorgen aber für einen problemlosen Einkaufsalltag. Der Raum für die Passagiere ist mehr als ausreichend, und zwar auf allen fünf Plätzen. Der Knieraum im Fond ist sogar geradezu fürstlich bemessen; bei fünf Metern Länge ist das allerdings keine Kunst. Der Innenraum hätte sogar noch größer ausfallen können, wenn die Motorhaube nicht so lang ausgefallen wäre. Aber darunter steckt ja auch einiges.

 

Drei Motoren - drei Empfehlungen

Die preisgünstigste Levante-Version ist der Diesel für 71.200 Euro. Sie ist auch - keine Überraschung - die meistverkaufte. Die Levante-Einsteiger bekommen einen 275 PS starken Dreiliter-Sechszylinder, der sich mit 7,2 Litern Diesel im Normverbrauch bescheiden soll. Bei 80 Litern Tankinhalt eine interessante Empfehlung für relativ geruhsame Langstreckenfahrten. Insgesamt ist der Diesel eine vernünftige Variante des rassigen Italieners. Ein typischer Maserati-Motor ist er allerdings nicht.

Da kommt schon eher der 350 PS starke Benziner in Frage, ebenfalls mit einem drei Liter großen Sechszylinder. Sechs Sekunden für den Sprint aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer und 251 km/h Spitze stehen auf der Habenseite, 10,7 Liter Normverbrauch auf der Sollseite. Für 76.000 Euro ein durchaus empfehlenswerter Kompromiss bei einem ansonsten kompromisslosen Auto.

Ohne Wenn und Aber geht dagegen der Spitzenbenziner zu Werke. 430 PS liefert dieses bärenstarke Aggregat. In 5,2 Sekunden ist das Schiff auf 100 km/h, die Spitze liegt bei 264 Stundenkilometern. Doch das sind nur Zahlen. Gefühlt ist das Topmodell des Maserati Levante um Klassen schneller als die beiden "Schwächeren". Eine oder gar zwei Sekunden Unterschied beim Standardsprint sind in diesen Bereichen schon deutlich zu spüren. Dazu kommt, dass der Top-Levante deutlich straffer, präziser und verbindlicher fährt als die anderen beiden Versionen. Die sind allerdings bei Langsamfahrt komfortabler, da sie auf 18 Zoll-Felgen rollen (430 PS: 19 Zoll). Alle drei Motoren vertrauen auf die hervorragende Achtstufen-Wandlerautomatik von ZF (Zahnradfabrik Friedrichshafen, ein deutsches Traditionsunternehmen, mit der Zentrale am Bodensee). Luftfederung ist immer serienmäßig, Allradantrieb ebenfalls. Fast unverzichtbar: der berauschende Sound der Sechszylinder-Benziner mit hohem Suchtpotenzial. Reicht das alles gegen die etablierte Konkurrenz aus good Old Germany, den USA, Großbritannien und Japan?

 

Starker Maserati Levante - starke Konkurrenz

Das italienische Unternehmen Maserati gehört zum Fiat-Chrysler-Konzern. Ein Fiat für fast 100.000 Euro? Im Fall des Maserati Levante heißt die Antwort: Ja bitte, sehr gern. Und außerdem: Ein Bentley ist eigentlich ein Volkswagen, ein Rolls Royce ein BMW, ein Lamborghini ein Audi, ein Infiniti ein Nissan.

Natürlich hat es der Maserati Levante gegen einen Audi Q7, einen BMW X5, einen Mercedes GLE, einen Range Rover, einen Porsche Cayenne, ja sogar gegen einen Infiniti FX70 schwer.

Doch es geht nicht um Perfektion, Testsiege oder ein paar tausend Euro Ersparnis. In einigen Bereichen ist die Konkurrenz dem Maserati Levante überlegen. Speziell die deutschen Nobel-SUV bieten eine schon fast herzlose Perfektion. Der Audi Q7 hat deutlich mehr Platz, BMW X5 und Mercedes GLE lassen sich mit bis zu 575 PS beziehungsweise 585 PS bestellen, der Range Rover ist im Gelände natürlich besser als der Levante und darf außerdem deutlich schwerere Anhänger ziehen. Der Porsche Cayenne nimmt dem keineswegs unsportlichen Maserati Levante auf der Rennstrecke ein paar Sekunden ab, der qualitativ untadelige Infiniti ist trotz des 18.000 Euro geringeren Kaufpreises bei reichhaltiger Ausstattung sogar als Achtzylinder bestellbar. Was den Perfektionisten jedoch häufig fehlt, sind Herz und Seele. Und davon hat der Maserati Levante jede Menge.

 

Bilder: Maserati Levante S Modelljahr 2018

  • Maserati-Levante-Modelljahr-2018-Doppelpack
  • Maserati-Levante-S-Modelljahr-2018-Front-Stand
  • Maserati-Levante-S-Modelljahr-2018-Front

  • Maserati-Levante-S-Modelljahr-2018-Frontal
  • Maserati-Levante-S-Modelljahr-2018-Frontperspektive
  • Maserati-Levante-S-Modelljahr-2018-Heck

  • Maserati-Levante-S-Modelljahr-2018-Heckperspektive
  • Maserati-Levante-S-Modelljahr-2018-Interieur-Cockpit
  • Maserati-Levante-S-Modelljahr-2018-Interieur-Font

Fotos: Maserati

Bedeutung "SUV"

Bedeutung SUV

"SUV" ist in aller Munde und aktuell das erfolgreichtste Fahrzeugsegment! Doch was bedeutet eigentlich die Abkürzung "SUV" und was macht ein "SUV" aus. Welche Unterschiede gibt es zum Geländewagen?

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