Anzeigen:

 

Wer Wie Was?

SUV-Letter

Tragen Sie sich in unserer Newsletter ein! Einmal im Monat erhalten Sie eine Mail mit den neuesten Infos über SUV, Geländewagen & Co.!

Range Rover Velar SUV Modell 2017 m 

Range Rover - ursprünglich die Geländeabteilung von Rover - hat sich zum Premiumhersteller entwickelt. War der erste "Range" noch ein recht nüchternes, aber höchst praktisches Arbeitsgerät, so zeichnet sich die aktuelle Modellpalette eher durch vornehmen Premiumauftritt und schöne Formen aus. Für den eher praktischen Alltag sind die nicht ganz so vornehmen Schwestermodelle von Land Rover zuständig.

Mit dem neuen Range Rover Velar umfasst die Modellpalette der Briten jetzt immerhin fünf eigenständige Modelle. Die Verkaufszahlen steigen immer noch, was hauptsächlich dem kompakten Range Rover Evoque zu verdanken ist. Den gibt es auch als Cabrio - eine absolut unsinnige, jedoch höchst beliebte und einmalige Kombination. Der Range Rover Sport hat mit Sport nicht allzu viel im Sinn, auch wenn die Achtzylinder-Benziner bis zu 550 PS leisten (der Achtzylinder Ur-Range beließ es mit seinem braven Rover PKW-Motor übrigens bei 135 PS). Spitzenmodell der Briten ist der riesige, bis zu 5,20 Meter lange Range Rover. Einfach nur "Range Rover", ohne jede Zusatzbezeichnung, der Inbegriff des luxuriösen Geländewagens, lange Zeit mit einem Alleinstellungsmerkmal auf dem Weltmarkt und bis zu 200.000 Euro teuer.

Wo aber lässt sich der neue Range Rover Velar innerhalb der Modellfamilie einordnen? Mit 4,80 Metern Außenlänge ist er nur ein paar Zentimeter kürzer als der Range Rover Sport, aber gleichzeitig deutlich geräumiger als der eher knapp geschnittene Evoque. Preislich (ab 56.400 Euro) hält er zum kleinen (ab 36.560 Euro) Bruder und zu den größeren Brüdern (ab 62.000 Euro beziehungsweise ab 97.100 Euro) gleichermaßen Abstand. Von allen Modellen der Briten ist der Velar eindeutig das schönste, sieht allerdings auch am wenigsten nach Geländewagen aus. Selbst dem skurrilen Evoque Cabrio traut man auf den ersten Blick mehr Geländetalent zu. Welche - wenn überhaupt vorhandene - Marktlücke soll der neue Range Rover Velar also füllen?

 

Technik vom Jaguar F-Pace

Technisch basiert der Range Rover Velar auf dem Jaguar F-Pace. Und schon wird klar, woher der Wind weht. Beide benutzen die gleiche Alu-Plattform. Beide verfügen über eine nahezu gleiche Antriebspalette, beide verzichten auf die prestigeträchtigen, aber ökologisch bedenklichen Achtzylindermotoren.

Hier wie dort gibt es einen günstigen Einstiegsdiesel, der aber weder zum F-Pace noch zum Velar passt.
Spitzenmotorisierung ist jeweils der 380 PS starke Sechszylinder-Benziner. Ein tolles Aggregat mit souveräner und faszinierender Leistungsentfaltung. Der Sound erzeugt Gänsehaut, ist vielleicht ein wenig zu laut, was im vornehmen Range Rover eher auffällt als im sportlichen Jaguar.

Das ausgewogenste Aggregat ist der Sechszylinder-Diesel mit 300 PS und gewaltigen 700 Newtonmeter Drehmoment. Beim Velar kommt grundsätzlich eine nahezu perfekte Achtstufen-Automatik zum Einsatz.
Fahrwerksseitig schwimmt der Range Rover Velar auf der weichen Welle. Der vornehme Neuling mit der verstellbaren Luftfederung wiegt seine Insassen sanft durch die Lande, neigt sich in Kurven deutlich zur Seite, bleibt aber stets auf der sicheren Seite. Verzichten sollte man jedoch auf die riesigen 20 oder gar 21 Zoll großen Räder, die den Langsamfahrkomfort erheblich schmälern. 18 Zoll reichen aus, 19 Zoll sind ideal und schaden der Schönheit des Gentleman keineswegs.

 

Beispiellose Spitzenqualität

Range Rover Velar SUV Modell 2017 Interieur

Der größte Unterschied zum Jaguar F-Pace zeigt sich, wenn man im Range Rover Velar Platz genommen hat. Die verwendeten Materialien und die sorgfältige Verarbeitung sind konkurrenzlos. Hier hat Audi tatsächlich seinen Meister gefunden - und das will etwas heißen. Leder und Glas - alles ist geschmacksicher perfekt arrangiert, allein Knöpfe und Hebel anzufassen, ist ein wahres Erlebnis; man ertappt sich immer wieder dabei, an etwas zu drehen oder zu drücken, obwohl es überhaupt nicht nötig gewesen wäre. Das alles wirkt jedoch keineswegs aufgesetzt oder protzig, sondern stilvoll und stimmig.

Die Innenraumqualität des Velar hebt sich von der des Jaguar so sehr ab, dass man nach dem Umsteigen regelrecht schockiert ist. Die nicht gerade liebevolle Verarbeitung und die billigen Kunststoffe im F-Pace stammen aus einer vollkommen anderen Welt, in der sich Autos vom Dacia Sandero bis zum Toyota Corolla aus den achtziger Jahren tummeln. Im Range Rover Velar ist das Umfeld dagegen so einzigartig schön, dass man kaum aussteigen möchte.

 

Schönling mit praktischen Talenten - und mit Schrullen

Ganz so unpraktisch, wie es seine auf Ästhetik ausgerichtete Konzeption vermuten lässt, ist der neue Range Rover Velar übrigens nicht. Das Raumangebot für die Insassen ist gut, bei immerhin 1,67 Meter Fahrzeughöhe sitzt man angenehm hoch und hat trotzdem noch Luft über dem Kopf. Das Kofferraumvolumen von 673 Litern ist beachtlich und liegt 23 Liter über dem des Jaguar F-Pace. Die mögliche Zuladung liegt mit 660 Kilogramm auf gleichen Niveau.

Darf man einem Gentleman wie dem Range Rover Velar einen Anhänger zumuten? Man darf - schön sieht das dann nicht mehr aus, aber immerhin darf der Gentleman bis zu 2500 Kilogramm ziehen, 100 Kilogramm mehr als der Jaguar.
Der rundum gelungene Range Rover Velar wäre aber kein echtes englisches Auto, wenn er sich keine typisch britischen Schrullen erlauben würde. Dazu gehören die elektrisch ausfahrenden Türgriffe. Die tun was sie tun sollen, nämlich ausfahren, das aber so langsam, dass noch Zeit für ein kurzes Telefongespräch bleibt. Will dieses souveräne und gelassene Auto seine Fahrer schon vor der Fahrt zur Gelassenheit erziehen? Das ist zu vermuten, denn auch der Automatik-Drehknopf, der übrigens wie ein Kunstwerk wirkt, fährt so langsam hoch, dass man sich - ob man will oder nicht - jedes Mal am schönen Innenraum-Ambiente erfreuen kann.

 

Kaufen? Ja bitte!

Unabhängig von der Motorisierung ist der Range Rover Velar eine echte Bereicherung für den Automarkt. Mit dem Einstiegsdiesel ist der Schönling zwar nicht standesgemäß motorisiert, aber für den Alltag gerüstet. Besser passt der kleinste Benziner, der 250 PS leistet und mit 56.400 Euro exakt das Gleiche kostet wie der Einstiegsdiesel. Der 380 PS-Benziner ist faszinierend, jedoch etwas krawallig und im Jaguar F-Pace besser aufgehoben. Ideales Aggregat ist der Sechszylinder-Diesel für 66.400 Euro. Eine hohe Summe mit noch höherem Gegenwert.
Für Wenigfahrer macht auch der 300 PS-Benziner für 59.900 Euro Sinn. Der beschleunigt sogar noch besser als der große Diesel, verbraucht in der Norm nur 1,4 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer mehr.
Im Durchschnitt ist der Range Rover bei deutlich besserer Ausstattung 5.000 bis 8.000 Euro teurer als der Jaguar F-Pace - einmal Probe sitzen lässt das vergessen.

Fotos: Land Rover

Bedeutung "SUV"

Bedeutung SUV

"SUV" ist in aller Munde und aktuell das erfolgreichtste Fahrzeugsegment! Doch was bedeutet eigentlich die Abkürzung "SUV" und was macht ein "SUV" aus. Welche Unterschiede gibt es zum Geländewagen?

Hier erfahren Sie mehr "SUVs"

>> Bedeutung SUV

 

Alle SUVs im Vergleich

SUV-Vergleich-transp-mAktuell gibt es rund 100 Modelle (SUVs, Crossover & Co) von rund 30 verschiedenen Marken!

Wer auf der Suche nach einen SUV ist, kann sich hier einfach und schnell einen Überblick über sämtliche Modelle und Daten verschaffen. Alle Modelle sind nach Klassen sortiert um einen Vergleich noch einfacher zu ermöglichen.

 

Vergleiche: Oberklasse / MittelklasseKompaktklasse / Mini-SUVs / SUV-Coupé's / Geländewagen / Pickups / alternative SUVs

 

>> zum SUV - Vergleich

 

HINWEIS! Diese Seite verwendet Cookies und ähnliche Technologien.

Wenn Sie die Browsereinstellungen nicht ändern, stimmen Sie zu. Learn more

I understand

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.