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Wer Wie Was?

SUV-Letter

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Audi SQ5 3 l TFSI 

Diesel haben es derzeit nicht einfach. Das weiß auch Audi. Also hieß es bei der Entwicklung des neuen SQ5 SUV: „Benziner rein, Gewicht runter.“ Ob der Audi SQ5 damit dem „S“ im Namen wohl gerecht wird? Um es vorweg zu nehmen: Das SUV ist weniger ein Krawallmacher, kehrt stattdessen den Gentleman raus und bleibt, was er war – ein fast fehlerfreies Auto à la Ingolstadt. Bei so vielen Vorschusslorbeeren kommt etwa der Konkurrent Porsche Macan GTS garantiert arg ins Schwitzen.

 

Größe besteht aus vielen Kleinigkeiten

Die Gewichtsreduzierung sieht man dem SUV nun wirklich nicht an. Immerhin 35 Kilogramm hat es gegenüber der Vorversion abgespeckt. Zu seinen Kleinigkeiten zählt auch die nur minimal gewachsene Größe: 4,67 Meter sind es in der Länge, die Breite ist auf 1,89 Meter festgelegt und in der Höhe misst der Audi SQ5 S nun 1,64 Meter.
Vorne muss es naturgemäß der typische Singleframe-Grill sein. Und einen erkennbaren Unterschied zur zivilen Version. Senkrecht statt waagerecht hieß also die Anweisung an die Lamellendesigner, die dem ganzen gleich auch noch grauen Zierrat mit auf den Weg gaben. Um gleich die Lufteinlässe ein wenig größer zu dimensionieren und dem Wabengrill eine Wabengitter-Optik zu verpassen. Die Quizfrage beträfe die Türaufsatzleisten: „Wie gut kennst du den Vorgänger?“ Nur Kenner werden jetzt schmunzelnd darauf hinweisen, dass diese tatsächlich neu designt sind.
Rundgang. Aha, die Außenspiegel gibt`s jetzt im sportlichen Alu-Design. Die Spange des hinteren Diffusors ist nicht zu übersehen, die beiden Endrohre der Auspuffanlage im Heckstoßfänger auch nicht. Und für das Licht sind nun, vorne wie hinten, die Audi-dynamischen LED-Leuchten zuständig – in Serie! Ebenfalls in Serie dürfen 550 bis 1.550 Liter für das Gepäckvolumen verbraucht werden.

 

Große Kunst trifft im Inneren auf Ästhetik

Auch wenn es bei Audi vorausgesetzt wird: Was die Verarbeitungsqualität und die Passgenauigkeit der einzelnen Baugruppen angeht, geht mal wieder eine Krone nach Ingolstadt. „Willkommen zu Hause“, ruft das Interieur und lässt die Einstiegsleisten zur Begrüßung aufleuchten. Gleich danach stehen elektrisch verstellbare S-Sportsitze zum Empfang bereit, laden ein zum Sitzen auf feinstem und gestepptem Nappaleder. Die halten, was sie versprechen. Dank ausgeprägter Sitzwangen auf langen Fahrten und in Kurven. Für unangestrengtes Fahren sorgt zudem eine leicht verstellbare Oberschenkelauflage. Die in der höchsten Stufe eingestellte Sitzhöhe hat jedoch einen Nachteil bei großen Fahrern – die Sicht nach vorne wird dadurch eingeschränkt. Ein Tipp ist die Sonderfarbe „Pantherschwarz“ für die optionale dreigeteilte Rückbank, die sich dann in Längsrichtung und Neigung verstellen ließe.
Beim Cockpit darf es gesagt werden – es sitzt wie angegossen, es sieht sportlich aus und ist dennoch aufgeräumt und übersichtlich gestaltet. Typisch Audi eben. Im Sportmodus mit roten Zierblenden, viel Chrom und gebürstetem Aluminium. Das optische Sahnehäubchen sind kleine S-Logos, am Lenkrad etwa oder am Gangwählhebel. In der Konsole, gleich unterhalb des schwunghaft gezeichneten Wählhebels, untergebracht sind die Dreh- und Druckschalter für das Infosystem, das Telefon in der breiten Mittelarmlehne. Darf es ein volldigitales Cockpit sein? Gibt es, natürlich. Inklusive 8,3-Zoll-Bildschirm.

 

100-prozentige Sicherheit gibt es zwar nicht, aber …

… der Audi SQ5 S ist ganz nah dran! Motor, Lenkung und Getriebe werden serienmäßig dämpfergeregelt. Wer möchte, kreuzt auf der Optionsliste eine Luftfederung und/oder ein Sportfahrwerk mit verschiedenen Fahrmodi (z.B. allroad, efficiency, individual) oder die dynamische Lenkung an. Und wer schon dabei ist, ersetzt die 20-Zoll- gleich noch gegen 21-Zoll-Felgen.
Bei den Assistenzsystemen hat Audi in die Vollen gegriffen und sich die Modellbrüder zum Vorbild genommen. Bestellbar sind sie alle. Hilfe gibt es beispielsweise beim Querverkehr, beim Parken und auf einer Bergab-Tour. Eine Kamera erfasst die Verkehrszeichen, die ins Head-up-Display eingeblendet werden. Das macht auch der adaptive Tempomat.
Soll der Audi SQ5 voll vernetzt sein, wäre zur Topausstattung zu raten. Dann ist das Navi namens „MMI Navigation plus“ inklusive fest installierter Simkarte und Flatrate an Bord. Das Ergebnis: LTE-Surfen auf ganzer Linie sowie die Einrichtung eines WLAN-Hotspots. Weiter geht`s mit den Audi Car2X-Diensten im Falle einer Panne oder eines Unfalls, Apple Car Play und Android Auto können gekoppelt werden.

 

Ohne Pause auf bis zu 250 km/h

Audi SQ5 3 l TFSI - Heckansicht

Man nehme einen V6-TFSI-Benziner, bestücke ihn mit drei Liter Hubraum, einem Twinscroll-Abgasturbolader,354 PS (264 kW) und 500 Newtonmeter Drehmoment und lasse ihn dann, im schönsten Falle per sonor klingendem Brabbelauspuff auf Knopfdruck, von der Leine. „Mächtig und quasi ohne Pause“ scheint die Devise zu sein, bis die Elektronik dem Vorwärtsdrang bei 250 km/h einen Riegel vorschiebt. Und das trotz eines Gewichts von rund 1,9 Tonnen. Wobei ein spezielles Thermomanagement für möglichst niedrige Verbräuche sorgen soll. Ach ja, die 100er-Marke fällt bei nur 5,4 Sekunden.

Was dem rund zwei Tonnen-Schiff dabei hilft, ist der hecklastig ausgelegte quattro-Antrieb, eine kaum aus der Reserve zu lockende Traktion und die spurstabile, agil arbeitende Lenkung. Hinter dieser Präzision steckt das Torque Vectoring der sogenannten radselektiven Momentsteuerung, das um ein optional erhältliches Sportdifferenzial an der Hinterachse ergänzt werden kann. Bereits das serienmäßige und selbstsperrende Mitteldifferenzial schickt die Antriebskräfte zwischen den Achsen munter hin und her. Es gibt kaum einen Grund, dem Doppelkupplungsgetriebe nachzuweinen. Mit der Wandlerautomatik ist der Audi SQ5 S nämlich verflixt gut, schnell und wohl auch besser unterwegs.

„Nachsitzen, Audi“, heißt es allerdings bei der Kickdown-Einstellung. Denn bevor der Audi SQ5 S so richtig loslegt, muss das Getriebe erst einmal den Befehl „Zwei Gänge runter, bitte“, ausführen. Das kostet natürlich Zeit, selbst im Dynamic-Modus. Der Trick bei der Sache: Lieber per Schaltpaddel eingreifen und selber die zwei Gänge sortieren. Dann klappt`s auch mit dem schnellen Überholvorgang.
Die Fahrphysik jedenfalls muss sich schon ganz schön anstrengen, um den Audi SQ5 S an seine Grenzen zu führen. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 8,3 Liter je 100 Kilometer (laut Audi) muss sich der Besitzer eines Audi SQ5 S wohl selbst zwischen Pessimismus und Optimismus entscheiden.

Kraft ist also genügend vorhanden. Und doch muss sich das Audi SUV anderen Mitbewerbern wie Porsche Macan GTS, BMW X4 M40i oder einem AMG GLC 43 unterordnen. Die genannten Konkurrenten können nämlich mehr Pferdestärken in die Waagschale werfen und auch in weniger als fünf Sekunden von Null auf 100 km/h sprinten.

 

Das liebe Geld

Mit dem Audi SQ5 S spielen die Ingolstädter in der Oberliga mit. Gilt das auch für die Preisgestaltung? Ja, es gilt. In der Liste stehen mindestens 64.900 Euro. Okay, dafür gibt es dann bereits LED-Scheinwerfer, den quattro Antrieb, die softe Achtgang-Automatik und nicht zuletzt die hervorragenden Sitze, bezogen mit Alcantara und Leder. Der Haken: die aufgerufenen 64.900 Euro sind erst der Grundpreis. (mv.derautor)

 

SQ5 Bilder

  • Audi-SQ5-3-l-TFSI-2017-Cockpit
  • Audi-SQ5-3-l-TFSI-2017-Draufsicht
  • Audi-SQ5-3-l-TFSI-2017-Front-Perspektive

  • Audi-SQ5-3-l-TFSI-2017-Frontperspektive-in-Fahrt
  • Audi-SQ5-3-l-TFSI-2017-Frontperspektive
  • Audi-SQ5-3-l-TFSI-2017-Heckansicht

  • Audi-SQ5-3-l-TFSI-2017-Seitenansicht

 

Fotos: Audi

 

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