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SUV-Letter

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Volvo-XC40-2017 

Nach rund kam eckig - und das ziemlich lange. Nach den charismatischen sechziger Jahre-Modellen von Volvo (Spitznamen "Buckel" und "Schneewittchen-Sarg") kam in den Siebzigern die Kante. Ein Volvo (am typischsten: das Modell 240) war jetzt schon von weitem zu erkennen. An den Kanten rundum. Die Autos sahen aus wie große Schuhkartons mit riesigen Fenstern. Design geht anders - aber natürlich hatte das Schuhkarton-Design handfeste praktische Vorteile. Ein Volvo-Kombi war unschlagbar im Raumangebot und extrem übersichtlich.

Dann wurden die kantigen Schweden immer runder. Dadurch wurden sie gefälliger, aber gleichzeitig austauschbar und beliebig. Volvos erstes echtes SUV, der bis heute extrem erfolgreiche XC60, war einer der ersten neuen Rundlinge. Mit dem bekannten Nachteil der extremen Unübersichtlichkeit. Ohne Parkpiepser und Rückfahrkamera geht gar nichts. Bei einem Volvo 240 wären diese Features schlicht überflüssige Spielereien gewesen.
Jetzt aber zeigt Volvo beim neuen XC40 wieder Kante. Aber eines sei bereits verraten: Ganz so klar wie in den Siebzigern ist diese Kante nicht.

 

Mutiges Design

Volvo-XC40-2017

Alles ganz anders zu machen als die anderen hat bei Volvo Tradition. Das geht auch schon mal schief. Beispiele dafür sind das DAF-Erbe Volvo 66 und das Modell 480. Mut zur Hässlichkeit bewiesen die Schweden da allemal.
Beim neuen XC40 ist das ganz anders. Chefdesigner Thomas Ingenlath hat sich etwas getraut und trotzdem Interessenten nicht verschreckt. Die Kanten sind ohne Zweifel da, aber sie wirken irgendwie sorgsam glatt gebügelt. Auf den ersten Blick lassen die ungewöhnlichen Einzüge über den Seitenschwellern an einen glücklich überstandenen Seitenaufprall denken, schon beim zweiten Blick hat man sich daran gewöhnt. Die Front verrät nichts über das Kantendesign dahinter, die konventionelle Heckansicht entschärft die mutige Seitenlinie. Fazit: Ungewöhnliches, aber durchaus gelungenes Design. Gewöhnungseffekt vorprogrammiert.

 

Kleiner Kraftmeier

Die Top-Versionen des XC40 sind leistungsmäßig gut aufgestellt. Der Spitzendiesel D4 leistet 190 PS, kommt mit Allrad und Automatik und wird etwa 45.000 Euro kosten. Etwas extremer lässt es der stärkste Benziner angehen: 250 PS, ebenfalls mit Allrad und Automatik liefert der Zweiliter. Übrigens: Mittlerweile sind ja alle Volvo-Motoren Zweiliter-Vierzylinder, ganz gleich, ob Diesel oder Benziner. Auch Hybrid- und E-Versionen sind für den kantigen Neuling vorgesehen.

 

Super-Ausstattung und Premium-Preise

Volvo-XC40-2017 Interieur

Traditionell wird Sicherheit bei Volvo immer groß geschrieben. Das neue kompakte SUV macht da keine Ausnahme. Alle Assistenzsysteme, die es für die (noch) teureren Volvo-Modelle gibt, lassen sich auch für den XC40 bestellen.
Traditionalisten werden im Innenraum die typischen, beruhigend wirkenden Holzeinlagen vermissen. Der Neue kommt mit Alueinlagen. Schade, zumindest als Option hätte Holz diesem modernen Volvo gut getan.
Bestellen lassen sich übrigens auch orangefarbene Teppiche und Ledersitze in Knallrot. Volvo-typisch ist das nicht mehr, wirkt übertrieben designt. Gut, dass es Optionen sind. Auch ein von Hause gut ausgestatteter XC40 rollt - wenn man nicht aufpasst - unauffällig über die 50.000 Euro-Grenze.
Andererseits: Das Einstiegsmodell, ein 156 PS starker Benziner mit Frontantrieb, kommt nur etwas über 30.000 Euro. Wobei sich die Frage nach den anvisierten Konkurrenten kaum noch stellt.

 

Blick nach Wolfsburg und England

Alle SUV im Kompaktsegment haben einen übermächtigen Gegner: den VW Tiguan. An ihm müssen sich alle messen, ob sie nun Premium, günstig, koreanisch, japanisch, dynamisch, englisch oder geräumig sind.
Zumindest die vernünftigeren - sprich: halbwegs erschwinglichen - Versionen des neuen Schweden-SUV konkurrieren mit dem Platzhirsch aus Deutschland. Die Abmessungen sind nahezu gleich, die Platzverhältnisse ebenfalls, die Qualität auch. Im Kofferraumvolumen schlägt der Tiguan den Volvo. Aber der Wolfsburger ist ja ohnehin in den meisten Vergleichen der Vernünftigere. Dafür fehlt ihm aber die lässige Schrulligkeit des Volvo. Die garantiert Individualität, und die lässt jeder Tiguan, egal wie toll er auch ausgestattet sein mag, generell vermissen.
Und die anderen? Dem unpraktischen Mercedes GLA hat der Volvo den hohen Praxisnutzen voraus. Gegen den rundlichen Audi Q3 wirkt der kantige Schwede deutlich moderner. Der BMW X1 mag vielleicht um einiges dynamischer fahren als der Volvo, er sieht aber nicht so aus.
Um einen hartnäckigen potenziellen Gegner für den Volvo XC60 zu finden, lohnt sich ein Blick auf die Insel. Von Jaguar kommt der ebenfalls nagelneue E-Pace, der britische Beitrag in der Tiguan-Klasse. Optisch ist er das genaue Gegenteil des Schweden: Rundungen über Rundungen, wohin das Auge auch schaut. Technisch toppt der Jaguar den Volvo. Bis zu 300 PS bringt das Briten-SUV. Künftige Vergleichstests versprechen Spannung pur!

 

Bilder:

  • Volvo-XC40-2017-Exterieur-
  • Volvo-XC40-2017-Exterieur-Frontal
  • Volvo-XC40-2017-Exterieur-Frontperspektive

  • Volvo-XC40-2017-Exterieur-Frontscheinwerfer
  • Volvo-XC40-2017-Exterieur-Heckansicht
  • Volvo-XC40-2017-Exterieur-Heckperspektive

  • Volvo-XC40-2017-Exterieur-Seitenansicht
  • Volvo-XC40-2017-Interieur-
  • Volvo-XC40-2017-Interieur-2

  • Volvo-XC40-2017-Interieur-3
  • Volvo-XC40-2017-Interieur-4
  • Volvo-XC40-2017-Interieur-Bordcomputer

Fotos: Volvo

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