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Wer Wie Was?

SUV-Letter

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Hyundai Kona 2017 Frontansicht 

Wie konnten sie nur? Da werden in Korea schon lange SUV-Modelle gebaut, aber den Trend zu den kleinen Formaten dieser Spezies hätten sie fast verschlafen. Fast, denn die Entscheidung pro Hyundai Kona ist doch noch rechtzeitig gefallen. Der Markt wird den Nachzügler sicher mit großem Hallo begrüßen, denn endlich ist er da, der asiatische Mitbewerber, der sich in eine Reihe mit Mazda CX-3, Renault Capture oder Opel Mokka X stellen will. Mit dem Hinweis, der neue SUV trage keinen schwarzen Zweireiher, sondern Jeans und T-Shirt, verbuchen die Entwickler bereits die ersten Pluspunkte für Ihr Auto. Und was es mit den anderen Features auf sich hat, ist allemal mehr wert als nur einen einzigen Blick. Ach ja, eine Elektro-Version ist für 2018 bereits geplant, sie soll pro Akkuladung sogar bis zu 500 Kilometer Reichweite schaffen. Mit dem SUV Kona ist Hyundai also auf einem guten Weg.

 

Der Verkauf wächst und wächst und wächst

Die größte Hürde bei den Verkaufszahlen nahm Hyundai von 2008 auf 2009. Da kletterten die Zahlen von 51.677 verkauften Einheiten nämlich auf die Rekordsumme von 91.330 Stück. Auf das Knallen von Sektkorken musste jedoch bis 2012 gewartet werden, als (endlich!?) die Marke von 100.000 verkauften Einheiten erreicht wurde. Gleichzeitig stiegen die Marktanteile der Koreaner auf über drei Prozent. Da konnte nicht nur an diesen Zahlen liegen. Denn in Sachen Qualität und Zuverlässigkeit ließ man Mitbewerber wie Honda, Mazda und Toyota hinter sich.

 

Ein Außendesign der fröhlichen Art

Hyundai Kona 2017 Heckansicht in der Kurve

Bereits die Namensfindung „Kona“ deutet an, was das SUV auszeichnet. Es ist eine Ableitung des Kona Distrikt der Insel Big Island von Hawaii. Also werden Einen sagen, der Hyundai Kona wirke vertraut und durchaus vernünftig. Andere wird das Design wohl eher an eine hawaiianische Frohnatur erinnern. Recht haben sie übrigens alle, denn genau das ist es, was die Entwickler mit einer Länge von 4,17 Meter und dem gewählten Radstand von 2,60 Meter, einer Breite von 1,80 Meter, der Höhe von 1,55 Meter sowie den fünf Türen erreichen wollten.
Die Zielgruppe der Lifestyle-Orientierten und an Individualität gewöhnten Käufer wird’s freuen. Gelungen erscheint das neu entwickelte Familiengesicht, das als Kaskaden-Grill tituliert wird. Schade nur, dass man beim Fahren weder die sehenswerte und zweigeteilte Scheinwerfergrafik, LED-Ausleuchtung ist bereits in der Serienausstattung enthalten, noch die LED-Tagfahrlichter zu sehen bekommt, die sich bis nach oben an den Rand der Motorhaube ziehen. Oder die mit Kunststoffplanken umrahmten Radhäuser, die Platz haben für 18-Zoll-Räder. Erst recht nicht die knackigen Sicken, die geschwungenen Linien oder das Heck, bei dem besonders die D-Säule sowie der angedeutete Unterbodenschutz ins Auge springen. Abgesehen davon, bestätigen die schmal gehaltenen Rückleuchten das Selbstbewusstsein der Designer.
Nicht zu vergessen: Über den Köpfen der Insassen wölbt sich ein dynamischer und ausdruckstarker Dachbogen samt Reling, der sich in den Außenfarben Phantom Black oder Dark Knight bestellen lässt. Überhaupt vermittelt die Farbpalette jene gut gelaunte Mischung, an die man sich auch am Stammtisch erinnert: Acid Yellow, Tangerine Comet, Calk White, Ceramic Blue, Velvet Dune u.s.w.

 

Einsteigen – Wohlfühlen – Losfahren

An dieser Stelle sei wieder den beiden Innenfraktionen das Wort erteilt. „Das Interieuer des Hyundai Kona wirkt viel zu konventionell“, wird die erste Fraktion behaupten. „Stimmt nicht“, meldet sich der zweite Teil zu Wort, „es wirkt hell, freundlich und sehr geräumig!“ Schon wieder haben beide Lager Recht. Denn von Allem legt der SUV etwas in die Waagschale der Verkaufsargumente. Für kleine und große Menschen sind die Platzverhältnisse optimal. Fast könnte man sich auch in einer Mittelklasse wähnen. Für die Sitzanlage jedenfalls gilt: Vorne bequem, nicht allzu sportiv, aber für kurze und lange Fahrten bestens geeignet. Ein kleiner, aber verständlicher Wehrmustropfen kommt auf der Sitzbank hinten ans Licht. Dort können zwei Erwachsene durchaus ordentlich, mit überdurchschnittlicher Kniefreiheit untergebracht, mitfahren. Für den dritten Passagier aber wird es dann, der Bauweise des SUV sei es geschuldet, doch etwas eng.

Hyundai Kona 2017 Interieur

Und wie schlägt sich der Kofferraum des „kleinen“ SUV? Mit einem normalen Fassungsvermögen von bis zu 362 Liter durchaus akzeptabel. Es wächst an auf bis zu 1.143 Liter, sofern sich die geteilte Rücksitzlehne in umgeklappter Position befindet. Was sich übrigens mit nur einem Handgriff erledigen lässt.

Dafür fallen die Blicke der Insassen auf ein klar gegliedertes Instrumentenbrett. Alles ist da, wo es hingehört. Alles lässt sich leicht und intuitiv bedienen. Die Klimaautomatik, das Infotainment-System mit dem acht Zoll großen Display, die Schalter in der Konsole und die auf der Fläche der Türgrafik. Und der linke Fuß darf sich auf einem bequemen Zusatzpedal ausruhen, wenn er nicht gerade im Einsatz ist. Ob die beiden C-Säulen die ansonsten gute Rundumsicht beim Links- oder Rechtsabbiegen stören, fällt wohl in den Bereich der persönlichen Beurteilung des Fahrers. Ansichtssache sind auch die Kontrastfarben in Grüngelb, Orange oder Rot, die beide Luftausströmer, Schalthebel, Gurte, Sitz- und Lenkradnähte einrahmen und verschönern. Vorherrschend aber bleibt die Farbe Grau-Schwarz, sowie insgesamt eine sehr akzeptable Ergonomie und Funkionalität.

Hyundai Kona 2017 Kofferraum

Klare Ansichten vermittelt auch das Head-up-Display. Es wird per Knopfdruck zur Arbeit gerufen, die transparente Anzeigenfläche erscheint dann oberhalb des Instrumententrägers, um Geschwindigkeit, Navi-Informationen, Tankinhalt oder die Werte von Assistenzsystemen anzuzeigen. Und zwar mit einer Lichtstärke von mehr als 10.000 Candela pro Quadratmeter. Es lebe also die Lesbarkeit bei allen Bedingungen.

 

Die wirkungsvollen elektronischen Helfer

Den Beginn macht die Musik. Für die ist, wenn auch nur optional, der US-Spezialist Krell mit einem Sound-Sytem und acht Lautsprechern verantwortlich. Für Tonvolumen dürfte also reichlich gesorgt sein bei zwei Hochtönern, einem Center-Lautsprecher, dem Subwoofer und vier „normalen“ 160-Millimeter-Lautsprechern.
Android Auto und Apple Car Play für Smartphones, sie lassen sich kabellos über eine entsprechende Ablage aufladen, sind natürlich ebenfalls an Bord, bedienbar über einen 8-Zoll-Touchscreen. Die Freisprecheinrichtung zum Telefonieren verhindert polizeiliche Maßnahmen, die Rückfahrkamera Dellen und Kratzer beim Einparken. Der Notbremsassistent ist autonom eingestellt und erkennt auch Fußgänger. Die Fernlichtregelung ist an den Müdigkeitswarner gekoppelt, und bei Bergauf- und abfahrten hilft der nächste Assistent, während sich die Kollegen um den toten Winkel der Außenspiegel, das Licht insgesamt und um den querenden Verkehr im hinteren Bereich kümmern. Und dann heißt es plötzlich: „Gepatzt!“ Denn es fehlt ein ganz wichtiges Feature, das heute durchaus ein wichtige Rolle im Straßenverkehr und Autobahngetümmel spielt – eine automatische Abstandsregelung!

 

Die emotionalen und effektiven Fortbewegungsarten des Hyundai Kona

Hyundai Kona 2017 Heckansicht

Gestartet mit einem Knopfdruck, wird es deutlich: „Klein, aber fein!“ Dieses Prädikat verdient der Einstiegsmotor der Modellreihe, ein 1.0 T-GDI-BBenziner der Kappa-Generation mit einem drei Zylinder-Turbo. Einsetzen lassen sich 88 kW bzw. 120 PS, ein Drehmoment von 172 Newtonmeter sowie das 6-Gang-Schaltgetriebe. Die Direkteinspritzung liefert einen Systemdruck von 200 bar zur weiteren Optimierung der Verbrennung, des Verbrauchs und der CO2-Werte.
Nicht aus der Kappa- sondern aus der Gamma-Generation stammt der 1.6 T-GDI-Vierzylinder. Er nimmt mit 177 PS (130 kW) und 265 Nm Drehmoment den Benziner-Spitzenplatz unter der Motorhaube des Hyundai Kona ein, lässt sich vom Allradantrieb, bis zu 50 Prozent gehen an die Hinterräder, und einem Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen unterstützen. Zu merken ist die Kraft am Zeitwert von Null auf 100 km/h: 7,9 Sekunden. Zwei weitere Motoren befinden sich noch auf den Prüfständen. Bei ihnen handelt es sich um moderne Diesel-Vierzylinder in den Leistungsstufen 115 und 136 PS (85 kW/100 kW) mit jeweils 320 Newtonmeter Leistungsausbeute. In Korea ist man fest entschlossen, die beiden Antriebe bis 2018 in die Motorenpalette einzugliedern. Und dann steht ja auch noch die Elektro-Variante auf dem Programm. Wie bereits erwähnt, soll eine Batterieladung gut sein für Reichweiten von bis 400 oder 500 Kilometer. Bei der aktuellen Diskussion um E-Antriebe eine durchaus beachtenswerte Ankündigung der Koreaner.

 

Zahlenspiele

Wer, wie in diesem Falle der Hersteller Hyundai, im Großrevier der City-SUV mitspielen möchte, muss auch das Preisgefüge im Griff haben. Zum Beispiel das für die Basisausstattung „Pure“. Wer sie haben möchte, zahlt 17.500 Euro. Mindestens. Aber es gibt ja noch die Varianten Style, Select, Premium und Trend. Alles dies lässt sich ab November 2017 in den offiziellen Verkaufsräumen der Händler sehen, ausprobieren und/oder Probefahren.

Autor: mv

Fotos: Hyundai

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