SUV-Letter
Tragen Sie sich in unserer Newsletter ein! Einmal im Monat erhalten Sie eine Mail mit den neuesten Infos über SUV, Geländewagen & Co.!

Audi Q5 - Verbessern, nicht verändern

Audi Q5 MJ 2017 Frontperspektive

Der Audi Q5 hat Erfolg auf der ganzen Linie. Obwohl die Ingolstädter massiv unter Druck stehen, muss es weitergehen. Also haben sich die Mannen um Rupert Stadler den Nachfolger des Q5 vorgenommen. Und als CEO hat er den Entwicklern seine Vorstellungen von der Zukunft des Q5 ins Lastenheft geschrieben: »Verbessern, statt verändern.« Gesagt, getan. Den minimalen Änderungen des Designs folgten die inneren Werte des SUV. Die technischen Neuerungen sind es, die den Audi Q5 in der Erfolgsspur halten sollen. Die Highlights umfassen die Luftfederung oder den Quattro-Antrieb mit der sogenannten ultra-Technik, mit der sich die Hinterachse zuschalten lässt.

 

Der Vorgänger war gut im Geschäft

In den ersten neun Monaten des Jahres 2017 konnte Audi 200.522 Exemplare ihre erfolgreichen Modells Q5 absetzen. Dies waren rund 3.000 weniger Autos als im gleichen Berechnungszeitraum 2016. Glaubt man der offiziellen Statistik des Konzerns, übernahm der SUV damit die Führung im Portfolio des Unternehmens. Mit der neuen Generation dürfte sich der Erfolg also weiter fortsetzen, der Kundenkreis wahrscheinlich noch größer werden.

 

Das Design zeigt sich fast unverändert

Weniger ist manchmal mehr. Vorne ist der Singleframe-Grill geblieben, der die Frontpartie mit seinem massiven Rahmen bestimmt. Die Scheinwerfer gibt es optional in LED-Ausführung oder in der Matrix LED-Technologie mit den bekannten dynamischen Blinklichtern. Die Schulterlinie zeigt sich stark unterschnitten, die Form der Radhäuser sind ein Indiz für den Allradantrieb mit seiner permanenten Ausrichtung. Was für die Scheinwerfer gilt, ist jetzt auch für die Rückleuchten erhältlich, sie können mit der dynamischen Blinkertechnik bestellt werden.

Ingesamt hat das SUV, je nach Motorisierung, um bis 90 Kilogramm abgespeckt und in den Außenmaßen (4,66 Meter Länge, 1,89 Meter Breite, 1,66 Meter Höhe) leicht zugenommen. Die Änderungen ergeben jetzt einen cw-Wert von 0,30. Auffallend sind auch die Verbesserungen der Windgeräusche und der Dämmung, die sich vor allem im Innenraum positiv bemerkbar machen.

 

Leichte Zunahme der Größe im Innenraum

Audi Q5 MJ 2017 Kofferrraum

Es sind zwar nur wenige Millimeter, die der Audi Q5 im Innenraum zugelegt hat. Aber dennoch fühlen sich bis zu fünf Personen pudelwohl. Einen Eindruck von Weite entsteht durch die horizontal angeordnete Linienführung der Instrumententafel, die von einer dreidimensionalen Dekorleiste geadelt wird. Für die richtigen Temperaturen sorgt künftig eine Klimaanlage, wahlweise in zwei Versionen. Das Multifunktionslenkrad in einer Dreispeichen-Optik lässt sich optional mit einer Lenkradheizung ausstatten. Geblieben sind erstklassige Sitze, die auf Wunsch eine pneumatisch geregelte Massagefunktion anbieten. Bei Dunkelheit setzt die Ambientebeleuchtung deutliche Akzente mit 30 verschiedenen Farbwahlen.

Die in drei Segmente geteilte Rücksitzlehne lässt sich nach dem Kreuzchen in der Optionsliste längs verschieben, in der Neigung verstellen und umklappen, um im Gepäckraum Platz für 1.550 Liter zu schaffen. Grundsätzlich können 550 bis 610 Liter mitgenommen werden. Die Heckklappe lässt sich natürlich per Fußbewegung elektrisch öffnen und schließen, noch leichter wird das Beladen, wenn sich der Kunde für die optionale Luftfederung entschieden hat.

 

Die schweigende Übernahme

Audi Q5 MJ 2017 Interieur Cockpit

Das Armaturenbrett wirkt edel, modern und aufgeräumt, ist aber nicht wirklich neu. Im Mittelpunkt steht ein hochauflösender 12,3-Zoll-Bildschirm, der sich in zwei Darstellungen vom Fahrer einstellen lässt. Darstellung eins ist die klassische Form über Rundinstrumente. Darstellung zwei zeigen sich die Navigation oder Listen. Hilfreich ist ein optionales Head-up-Display. Die Cockpitlandschaft kommt Ihnen bekannt vor? Sie ist es auch, schweigend übernommen von Audi A4 und Audi A5. Das gleiche ist mit den 30 Assistenzsystemen passiert. Damit bleibt der SUV in einer Liga mit dem Konkurrenten Mercedes GLC, während diese Armada den BMW X3 locker übertrumpft.
Neu ist allerdings das selbstlernende Navigationssystem. Es hat den Fahrer so lange unter Beobachtung, bis sie gelernt hat, eigene Routenvorschläge zu machen. Übernommen wurde dieses System jedoch von den Modellreihen Audi Q7 und Audi A4.

Für das MMI-System lautet die Vorgabe: Europa lässt grüßen! Die Systemlogik setzt auf flache Hierarchien à la Smartphone, eine Freitextsuche sowie Spracherkennung. Für das Roaming innerhalb Europas zeichnet das System Audi-connect samt fest installierter SIM-Karte und Datenflatrate verantwortlich, über eine hauseigene App werden die Verbindungen zu Auto, Smartphone oder Smartwatch gehalten. Damit der Fahrer auf Apple Carplay oder Android Auto zugreifen kann, benötigt er lediglich das Audi »smartphone interface«-System.

 

Fast schwerelos durch Raum und Zeit

Schade, aber die neu entwickelte Luftfederung gibt es nur gegen Aufpreis. Die meisten Q5-Fahrer wird es nicht stören und einen besseren Gefallen könnten sie sich auch nicht tun, als ein Kreuzchen an der richtigen Stelle beim Bestellvorgang zu setzen. Das System hebt den SUV auf ein ganz neues Niveau, mit ihm wird er zu einem wahren Softie, lässt den Wagen butterweich über die Straßen gleiten. Dabei bleibt der Audi Q5 sportlich und komfortabel zugleich. Mit neu entwickelten Fünflenker-Achsen und einer nochmals aufgewerteten Dynamiklenkung, sie gibt es optional, beweisen die Ingolstädter ihre Dominanz für den technischen Vorsprung, die das Unternehmen prägt. Für die Einstellungen der bis zu sieben Fahrmodi ist der Fahrer selbst verantwortlich, die Technik dahinter nennt sich das serienmäßig verbaute System Audi drive select. Neu im Reigen sind die beiden Fahrmodi lift/offroad und allroad, mit denen Audi den Offroad-Charakter des SUV unter Beweis stellen möchte.

Hand angelegt haben die Entwickler auch an die Antriebsstränge. Los geht es mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe, gefolgt von der Siebengang S tronic. Nur der 3.0 TDI ist mit einer Achtstufen-tiptronic unterwegs. Beiden Automatikgetrieben ist eine Freilauffunktion vorbehalten, die sich über den Wählhebel oder die Schaltpaddels am Lenkrad steuern lässt.
Ein letztes Highlight setzt der quattro-Antrieb mit seiner ultra-Technologie. Testbruder dieser Entwicklung war der Audi A4 Allroad. Und jetzt hat sie der Q5 also auch: die zuschaltbare Hinterachse. Damit bleibt der Q5 über weite Strecken ein Fronttriebler.

 

Es bleibt bei moderaten Preisen

Ein wenig teurer ist der Audi Q5 schon geworden. Die Preisliste wird angeführt vom 2.0 TDI (150 PS/32m Nm) für 39.950 Euro. DIN den Ausstattungslinien sport/design kostet der SUV jeweils 41.900 Euro. Das Benzinermodell 2.0 TFSI quattro (252 PS/370 Nm) beginnt mit einem Einstiegspreis von 50.500 Euro. An der Spitze sind es 65.400 Euro für den Benziner des SQ5, 3.0 TFSI quattro, inklusive 354 PS, 500 Nm Drehmoment und 8-Gang-tiptronic-Schaltung. Das Ziel von Audi ist definitiv aufgegangen. Der neue Q5 ist in allen Belangen besser als sein Vorgänger. Die Fans der Marke wird es freuen. Und in Ingolstadt werden die Kassen weiter gefüllt werden. (mv.derautor)

Fotos: Audi AG

Tags: Audi, Audi Q5

0
0
0
s2sdefault
Weitere Artikel:
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok