SUV-Letter
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Mit einem SUV-Auto Kfz-Steuern sparen

road 932871 1920Bild 1: Ab in die Freiheit mit einem elektronischen SUV-Fahrzeug

Die Kfz-Steuer ist die viertgrößte Einnahmequelle der Zollverwaltung. Jährlich nimmt sie mit der Autosteuer 8,6 Milliarden Euro ein.

Die Kfz-Steuer muss jeder Fahrzeughalter in Deutschland bezahlen. Sie richtet sich nach dem Hubraum, dem CO2-Ausstoß und dem Kraftstoff und unterteilt sich in zwei Steuerarten:

  • die Hubraumsteuer und
  • die Abgassteuer.

Wer mit Diesel fährt, zahlt am meisten. SUV-Autos haben in der Regel einen hohen Kraftstoffverbrauch und einen großen Hubraum. Besitzer müssen mehr Steuern zahlen, als die Fahrzeughalter eines herkömmlichen Pkws. Mit einer Umrüstung und dem Einbau von Filtern lässt sich ein großer Teil der Kfz-Steuer sparen. Mögliche Nachrüstzusätze stellen Katalysatoren oder Rußpartikelfilter dar. Dadurch gelangen die Fahrzeughalter mit dem SUV-Auto in eine niedrigere Schadstoffgruppe, was wiederum den Preis der Steuer senkt.

Steuerbefreiung für Elektroautos

Elektroautos mit einer Erstzulassung nach dem 01. Januar 2015 erhalten in der Regel für fünf Jahre eine Kfz-Steuerbefreiung. Damit will die Bundesregierung einen Anreiz für den Kauf eines E-Wagens schaffen. Sie erhofft sich, dass dadurch bis zum Jahr 2020 eine Million E-Autos auf den Straßen unterwegs sind.

Die Kfz-Steuer für E-Wagen richtet sich nach dem Ende der Steuerbefreiung nach dem Gesamtgewicht. Für ein elektronisches Auto mit einem Gesamtgewicht von bis zu einer Tonne fallen ab 2021 28 Euro Steuern im Jahr an, für einen E-Wagen mit einem Gewicht bis 1,4 Tonnen 39 Euro. Der Steuerbetrag ist für die Besitzer eines E-Wagens um 50 Prozent günstiger als die Kfz-Steuer für Fahrzeuge mit Kraftstoffantrieb (siehe auch § 9 Abs. 2 KraftStG). Wie hoch die Kfz-Steuer eines jeden Fahrzeugs ist, lässt sich schnell und einfach im Internet mit einem Steuerrechner herausfinden.

Elektroautos in der SUV-Klasse

2015 03 03 Geneva Motor Show 4124Bild 2: Der Audio Q7 ist ein SUV-Fahrzeug mit Elektroantrieb.Bisher gibt es in der SUV-Klasse nur wenige elektronische Autos. Audi will bis 2018 einen vollelektronischen Geländewagen auf den Markt bringen. Das Fahrzeug soll eine Reichweite von über 500 Kilometern haben und über eine Batterie von 90 Kilowattstunden verfügen. Das Modell wurde dieses Jahr im Genfer Autosalon präsentiert. Toyota brachte vor drei Jahren den RAV4 Kompakt-SUV als Elektroversion heraus. Das Fahrzeug des japanischen Herstellers ist allerdings nicht mehr im Handel erhältlich. Das sportliche Limousinen-Model S von Tesla ist ein weiteres Elektrofahrzeug, das im kommenden Jahr bereits ausgeliefert werden soll. Der Siebensitzer besitzt zwei Elektromotoren und verfügt über eine Batterie von 85 Kilowattstunden.

Einige SUV-Modelle, wie der Mitsubishi Outlander PHEV oder der Volvo XC90, haben neben einem Verbrennungsmotor einen Plug-in-Hybrid-Antrieb, der einen niedrigen Verbrauch von bis zu zwei Litern möglich macht. Der Akku an Bord des Wagens lädt sich aus der Steckdose und durch Energierückgewinnung beim Bremsen. In der Regel haben die Elektromotoren eine Reichweite von 50 Kilometern. Ist der Akku leer, startet automatisch der Verbrennungsmotor.

Der BMW X5 und der Audi Q7 sollen ab dem Frühjahr 2016 ebenso mit dem Hybrid-Antrieb ausgestattet werden. Auch andere Modelle werden folgen.

Bald Kaufprämie?

Im März dieses Jahres wurde das Elektromobilitätsgesetz verabschiedet. Dadurch erhalten Besitzer eines Elektroautos mehr Privilegien, wie zum Beispiel kostenlose Parkplätze und das Benutzen von Busspuren.  Auch ein spezielles Kennzeichen ist für diese Fahrzeuge vorgesehen.

Der Bundesrat fordert nun, dass Personen, die ein E-Auto kaufen eine Prämie von 5000 Euro erhalten und beim Kauf eines Hybrid-Fahrzeugs 2000 Euro zur Unterstützung bekommen. Der Antrag liegt im Bundestag bereits vor.  Geplant ist, die Umweltprämie in zwei Stufen umzusetzen.

Quellen: // Bild 1: pixabay © tookapic (CCO Public Domain) // Bild 2: wikimedia commons © Norbert Aepli, Switzerland (Creative Commons 4.0)


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