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Die Geschichte des Mythos "Jeep"

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Der "Ur-Jeep" Willys MB - Die Geburt eines Mythos

Willys Jeep CJ-38Der Name Jeep ist mittlerweile weltweit bekannt. Bei der Frage, woher der Name tatsächlich stammt, gibt es zwei unterschiedliche Theorien. Die eine führt das Wort "Jeep" auf die Bezeichnung "General Purpose" (Allzweck) zurück, welche durch "GP" abgekürzt wurde und sich im Laufe der Zeit umgangssprachlich zu Jeep entwickelte.
Laut der zweiten Version wurde der Jeep nach einer nach einer gleichnamigen, zu der besagten Zeit populären Comicfigur benannt.
1950 ließ sich die Firma Willys-Overland Company aus Toledo/Ohio die Bezeichnung Jeep als Markenname schützen.


Als Urtyp aller sogenannten "Jeeps" zählt der Willy MB, der ab 1940 gebaut wurde. Ausschlaggebend für die Konstruktion des Jeep-Urahns waar eine Ausschreibung der US-Armee, die ein kleines, aber vor allem auch geländegängiges Fahrzeug suchte, welches in großer Stückzahl zu einem möglichst niedrigen Preis hergestellt werden konnte.

 

Der Krieg war seine Wiege

Die American Bantam Car Company in Butler (PA) entwickelte den ersten Prototyp des späteren Jeeps, den BRC, der 1940 der US-Armee übergeben wurde. das Kürzel bedeutet Bantam Reconnaissance Car - übersetzt "Bantam-Aufklärungswagen.
Neben 1500 Exemplaren dieses Fahrzeugs gab das Verteidigungsministerium noch je 1500 weitere Stück der Modelle Willy MA und Ford GP in Auftrag. Nach einer testphase konnte sich der Willy MA aufgrund seines leistungsstarken Motors gegen seine Mitbewerber durchsetzen.
Willys Overland RoadsterVor Beginn der Massenproduktion wurde der MA jedoch noch einmal von Willys-Overland überarbeitet und den Auflagen der Armee angepasst. Als Ergebnis dieser an den Ford GP orientierten Modifikation ging der Willy MB an den Start, von dem bis Kriegsende etwa 370.000 Exemplare hergestellt werden sollten.
Er besaß einen 2,2 Liter großen, 60 PS starken Motor und war nicht nur sehr robust, sondern auch leicht zu reparieren. Neben drei Vorwärtsgängen und einem Rüchwärtsgang verfügte er bereits über einen zuschaltbaren Allradantrieb. Auf befestigten Straßen erreichte das Fahrzeug eine  Höchstgeschwindigkeit von bis zu 100 km/h. Während des Kriegsverlaufs wurde der Willys zahlreichen Umrüstungen unterzogen. So wurde er nicht nur mit unterschiedlichen Waffen ausgestattet, sondern sowohl für die Hitze bei Einsätzen in der Wüste, als auch für den Betrieb in bis zu hüfthohem Wasser umkonstruiert.
die Produktion des MB wurde erst von Willys-Overland - später auch von Ford in Lizenz übernommen. Die von Ford hergestellten Modelle unterschieden sich kaum vom eigentlichen MB, da sie auf den selben Bauplänen basierten, wurden jedoch unter dem Kürzel GPW gehandelt. Es wurden rund 270.000 Exemplare des Ford GPW hergestellt, der sein Einsatzgebiet hauptsächlich an den Kampffronten des Zweiten Weltkriegs fand. Mittlerweile war der Begriff "Jeep" bereits die weitläufige dieser Militärfahrzeuge. Insgesamt wurden von beiden Unternehmen bis Kriegsende fast 640.000 Jeeps hergestellt.

Die deutsche Antwort auf den Willys MB war der VW Typ 82, auch Kübelwagen genannt, der sich jedoch in Sachen Geländegängigkeit nicht mit dem Jeep messen konnte, da er noch nicht einmal über Allradantrieb verfügte. Diese Option bot erst der später folgende VW Typ 87 bzw. 166 (Schwimmwagen).

 

Vom Schlachtfeld in die Stadt - Der Jeep für die Zivilbevölkerung!

Auch nach Kriegsende geriet der Jeep nicht in Vergessenheit. Aufgrund seines erfolgreichen Einsatzes wurde er als Militärfahrzeug weiterentwickelt und erhielt dieBezeichnung M38 (G740). Als weitere und letzte Militärfahrzeuge der US-Armee folgten der M38 A1 (G758) und der Ford MUTT. Optisch ließ sich der MUTT leicht vom Willys unterscheiden, da die Schlitze der Frontmaske bei Ford horizontal, beim Willys hingegen vertikal angebracht waren.
Doch auch auf dem zivilen Markt erfreute sich der Jeep wachsender Popularität, da er auch hervorragend für den Einsatzz in Land- und Forstwirtschaft geeignet war.
Als erstes Zivil-Modell kam der CJ2A auf den Markt, gefolgt von dem CJ3A. Zwar ist dieses Modell optisch fast identisch mit dem M38, jedoch unterschieden sie sich enorm in der Technik. Nach vielen weiteren Modellen folgte schließlich der legendäre CJ7.

In Frankreich bot der Hersteller Hitchkiss ab 1958 das Lizenzmodell M201 an, das rein äußerlich dem Willys MB glich, technisch aber wesentlich fortschrittlicher ausgestattet war und einen verstärkten Leiterrahmen besaß. Zudem wurde der Hotchkiss mit einem modifizierten Allradgetriebe ausgestattet. Eine Verbesserung der hinteren Steckachsen reduzierte die Gefahr des Abscherens.

Der Willys-Jeep, der weiterhin in Lizenz von der Firma Mahindra in Indien gebaut wird, entspricht dem Willys CJ3B, ist aber mit einem Peugeot-Dieselmotor ausgestattet.
Auch das japanische Unternehmen Mitsubishi übernahm einige Jahre die Lizenz-Produktion Willys. Jedoch mit der Auflage, kein Fahrzeug zu exportieren, weshalb außerhalb Japans kein Mitsubishi-Jeep zu finden ist.
Aus der Willys-Overland Produktionsreihe der zivilen Jeeps wurde Kaiser-Jeep und später AMC, die erstmals Reihen-6-Zylinder und V8-Motoren in Jeeps einbauten. 1987 wurde das Unternehmen und somit auch der Name "Jeep" von Chrysler Corporation aufgekauft. Die ersten Jeep-Wrangler, die nach der Übernahme gebaut wurden, basierten noch auf dem von AMC entwickelten Fahrgestell der CJ7-Baureihe.

 

Der "Ur-Jeep" ist immer noch "IN"

Noch bis heute - über 60 Jahre später - hat der Jeep nichts seiner Beliebtheit eingebüßt. Ganz im Gegenteil - für ein restauriertes Modelle des Willys MB zahlen Liebhaber minimal 12.500 Euro aufwärts - je nach Zustand, Originalität und Ausstattung des Fahrzeugs.

 

Bemerkung:
Mittlerweile wird der Name Jeep zur Bezeichnung eines speziellen Fahrzeugtyps und wird in der Umgangssprache für fast jedes kleine Geländefahrzeug genutzt.

 

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Fotos Willys MB:

 

  • 613.Willys-Jeep-CJ-38
  • 613.Willys-Jeep-CJ-38.orig
  • 614.Willys-Jeep-CJ-38

  • 623.Willys-Overland
  • 624.Willys-Overland
  • Willys-Jeep

  • Willys-Overland-Rodster-
  • Willys-Overland-Rodster-.orig
  • Willys-Overland-Rodster-1

                                                                                                Fotos:suv-cars.de

 


 

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Top 10 der meistgekauften SUVs!

Als Grundlage dieser Topliste diente die Liste der Neuzulassungen die monatlich vom Kraftfahrt-Bundesamt ausgegeben wird. Auswertungszeitraum Januar bis November 2016

 

Der VW Tiguan ist immer noch das beliebteste deutsche SUV, mit 58.988 verkauften Modelle führt er nach wie vor Souverän die Liste an. VW verkauft fast doppelt so viele SUVs wie der zweitplatzierte Ford Kuga mit 32.236 Einheiten. Der Ford Kuga verdrängt den Opel Mokka (29.035 Fahrzeuge)auf Platz 3. Sechs deutsche Hersteller in der Top Ten, die vier restlichen Plätze gehen an:  Nissan Qashqai (20.696 Fahrzeuge) Platz 4, Hyundai  Tucson (23.660 Fahrzeuge) Platz 9, Skoda Yeti (19.073 Fahrzeuge) Platz 10! Audi ist als einzige Marke gleich mit zwei Modellen in der Top 10 vertreten wurde allerdings vom BMW X1 überholt, dieser war im Vorjahr noch gar nicht in der Top 10 Liste vertreten!

 

Top 10 der meistgekauften SUVs:
Auswertungzeitraum: Januar-November 2016
(Gesamtzahl der  Fahrzeuge in der Top 10: 279108 Einheiten)

Insgesamt wurden von Januar bis November 2016  rund 654.943 SUV's (inkl. Geländewagen) verkauft!

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

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