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Ein Kleinwagen mutiert zum SUV. Der 2017er Suzuki Ignis kann beides.

Suzuki Ignis Micro SUV in FahrtKann ein nur 3,70 Meter langer Kleinwagen tatsächlich auch ein SUV sein? Der neue Suzuki Ignis jedenfalls ist ein guter Beweis für diese These. Und noch etwas ist beim Hersteller angekommen: Gut aussehende Fahrzeuge verkaufen sich besser! Und deshalb ist der Suzuki SUV auch ein optisch witziges Auto geworden, das in der Seitenansicht besonders positiv auffällt.

Ob die inneren Qualitäten dabei mithalten können? Die Daten und Fakten jedenfalls sind bereits vielversprechend.

 

 

 

Zur Karriere zählen auch positive Verkaufszahlen

Der Suzuki Ignis, 2000 ist er erstmals vorgestellt worden, musste in seiner Karriere eine achtjährige Pause hinnehmen, die von 2007 bis heute andauerte. Ignis, Cruze, Justy - die Familiennamen waren unterschiedlich, das Fahrzeug immer gleich. 80 Jahre Konzern, 35 Jubiläumsjahre - Suzuki war immer ein Hersteller, den man nie außer Sicht lassen durfte. Die Verkaufszahlen sprechen jedenfalls eine klare Sprache. Im Klein- und Kleinstwagensegment, wozu ja auch der Ignis zählt, sind weltweit stolze rund 2,7 Millionen Fahrzeuge verkauft worden. Soweit Suzuki mit seinem modernen Brand: "Way of Life."

 

Etliche Mitbewerber reiben sich verwundert die Augen

Suzuki Ignis Micro SUV HeckansichtEin Suzuki SUV? Da müssen sich Mitbewerber erst einmal dran gewöhnen. An den kleinen Fünftürer, an den sog. Micro-SUV, der sich optisch als ein Sonnenschein entpuppt. Okay, über die orangefarbene Lackierung seiner Außenhaut kann man trefflich diskutieren, aber die Farbwahl wird extrem stark nachgefragt. 3,7 Meter lang ist er geworden, reckt sich 1,60 Meter in die Höhe und passt mit der Breite von 1,66 Meter bequem in jede Parklücke. Seine Räder markieren zugleich die Karosserieenden. Vorne wie hinten, inklusive der Alufelgen. Überhänge? Welche Überhänge, bitte? Dafür ist das Heck etwas zu kantig geraten, so, als stamme es von einem Youngtimer. Einem mit oben schräg und unten gerade geschnittenen Ecken. Bleiben noch 180 Millimeter Bodenfreiheit.
Überhaupt waren die Designer bestens in Form. Sie gaben sich größte Mühe mit dem Dachspoiler am Heck, den dezenten Kunststoffplanken oder etwa dem LED-Tagfahrlicht. Sie verpassten dem Blechkasten aber auch, zugegeben, eigenwillig aussehende Sicken. Das Ziel schien zu lauten: Aus wenig Platz das Beste machen. Bei der Außenansicht könnte man noch den Eindruck gewinnen, sie wäre noch als eine Art Übung gedacht gewesen, erst im Innern wurde dann aber richtig zugelangt.

 

Sitzen im Ignis? Geht leider nicht so richtig gut

Suzuki Ignis Micro SUV InterieurNach dem Einsteigen ist man durchaus angenehm überrascht. Das Raumangebot wirkt wesentlich größer als es eigentlich ist. Die Verstellmöglichkeiten der Sitzpolster scheinen dazu einen erheblichen Gesamteindruck beizutragen. Beim Lenkrad aber könnte man das Gefühl haben, hier habe man den Rotstift eingesetzt. Die individuelle Anpassung in der Höhe ist zwar vorhanden, nicht aber die Verstellung in die Tiefe. Auf dem vorderen Gestühl sitzt man SUV-typisch leicht erhöht, geniest auf diese Weise die durchaus angenehme Gesamtübersicht über den Wagen, so, wie die Besitzer eines Suzuki Ignis es mögen dürften. Leider sammeln die Polster Minuspunkte, sie sind so weich, dass vom angenehmen und entspannten Sitzen fast schon keine Rede mehr sein kann. Kennen Sie noch einen Citroen aus den Siebziger Jahren? Dann wissen Sie jetzt auch, was Sitzen im Ignis bedeutet. "Und was ist mit dem Seitenhalt", muss man jetzt fragen. Den gibt es tatsächlich. Sofern das Gaspedal am Ende des Bodens ankommt und Schaumstoffe für den dringend benötigten Halt sorgen.
Lieber Suzuki-Ignis-Hersteller: Das geht wesentlich besser und ist wohl ein klarer Fall für die ersten Verbesserungen. Und wenn ihr schon dabei seid, ändert doch bitte gleich noch die großen Kunststoffflächen, vielmehr deren extremen Geruch à la chemisch-synthetisch. Bei Regen oder stürmischen Wetterverhältnissen mit offenen Fenstern zu fahren, damit man saubere Luft einatmen kann, ist sicher nicht prickelnd. Ablagen hingegen vermisst man im Suzuki Ignis weitaus weniger. Mal sind sie klein, mal mittelgroß, alle auf der Mittelkonsole verteilt. Kleine oder größere Fahrer aber müssen sich gewaltig strecken, wenn sie an die Gegenstände ran möchten, die sich in den Ablagen aufbewahren lassen.
Ansonsten geht es auch größeren Menschen, als Richtwert seien die bekannten 1,95 Meter genannt, richtig gut im Suzuki Ignis und noch besser, wenn die Ausstattung zwei Sitze hinten zur Verfügung stellt, die sich gleich um 16 Zentimeter verschieben lassen, in Längsrichtung nämlich. Leider muss dann auf die Person Nummer fünf verzichtet werden, der Ignis wird zum normalen Viersitzer. Für weiter ausladende Auflageflächen für die Oberschenkel ist Suzuki aber wohl das Geld ausgegangen. Dafür dürfen bis zu 260 Liter Gepäck mitreisen, klappt man die Lehne(n) um, sind es gar 514 Liter. Allerdings nicht beim Allradantrieb! Bei dem reicht es konstruktionsbedingt nur zu 204 bis zu maximal 490 Liter.

 

"Bedienung, bitte!"

Suzuki Ignis Micro SUV Interieur Cockpit mAn Bord ist sind so wichtige Systeme wie das Infotainment inklusive der Konnektivitätsfunktionen, die sich über den Touchscreen bedienen lassen. Was der Bedienung eines Smartphones ähnelt, das über die Sprachsteuerung gute Dienste leistet. Über das Audiosystem, es zeigt unter anderem die Bilder der Rundum-Kamera, wird auch das Navi-Gerät aufgerufen. Der Sicherheit dienlich ist etwas das System TECT, das vor allem Kollisionen verhindern soll. Natürlich wird die Spur gehalten oder vor einem unerwünschten Spurwechsel gewarnt, im Falle einer Gefahr auch eine Notbremsung eingeleitet. Der Suzuki Ignis passt zudem auf die Fitness des Fahrers auf, erinnert rechtzeitig an Pausen bei drohender Übermüdung. Bei all diesen Features lässt sich aus vier Lautsprechern MP3-fähige Musik hören, beispielsweise von einer CD. Oder man telefoniert dank der integrierten Freisprecheinrichtung ohne Angst vor einer Polizeikontrolle.
Angenehmes Reisen verspricht außerdem die Klimaautomatik mit dem Zusatz "Comfort+", alle Fenster lassen sich elektrisch runter- und rauffahren, während der Tempomat sich um die Einhaltung von eingestellten Geschwindigkeiten kümmert. Und beim Stoppen freut man sich garantiert über die integrierte Start-Stopp-Funktion des Motors.

 

Ein einziger Benziner muss dem Ignis reichen

Wie bitte? Ein Dieselmotor wird nicht angeboten? Die kurze Antwort: Nein! Dafür gibt es den modernen Vierzylinder-Dualjet-Benziner aus der 1,2-Liter-Hubraumklasse. Dieses Aggregat leistet 66 kW bzw. 90 Pferdestärken und pusht den SUV mit einem Drehmoment von 120 Nm nach vorne, wobei dann 4.400 Umdrehungen pro Minute anstehen. Zusammen mit dem Vorderradantrieb sollen lediglich rund 4,6 Liter durch die Brennräume fließen und dabei 104 Gramm CO2-Missionen pro Kilometer in die Luft blasen. Am Ende der Tacho-Skala sind 170 km/h erreicht, für den obligatorischen Sprint von Null auf 100 km/h vergehen (gemütliche?) 12,2 Sekunden. Steht auf der Wunschliste ein Hybrid System der milden Sorte, lässt sich der Benziner auf Wunsch entsprechend einrichten. Das System erfordert einen Lithium-Akku und schon ändern sich die technischen Daten. Der Verbrauch pro 100 Kilometer sinkt auf durchschnittlich 4,3 Liter, der CO2-Ausstoss wird auf 97 g/km reduziert.
Geschaltet wird manuell, fünf Gänge bleiben es auch in der automatisierten Version aus der Optionsliste. Aber auch der Vorderradantrieb ließe sich optional auf den sog. "Allgrip Auto Allradantrieb" umstellen, wofür der Einbau einer Visco-Kupplung nötig wird. Was mit diesem System erreicht werden soll, ist mehr Stabilität und mehr Fahrsicherheit, unter anderem auf Schnee, Eis und bei Regen. Für schwierigeres Gelände zeichnet die Grip-Kontrol-Funktion verantwortlich. Hat der Ignis eine trockene Fahrbahn unter den Rädern, wird im Hintergrund wieder auf den Antrieb der vorderen Pneus umgeschaltet.

 

Fassen wir einmal zusammen:

Das Design des Suzuki SUV hat was, um sich zu verlieben. Außen gut, innen üppig - das Raumgefühl ist bemerkenswert. Ein günstiger Unterhalt ist gut für das Portemonnaie, das Kofferraumvolumen geht bei so einem "kleinen" Auto völlig in Ordnung. Werden "Kleinigkeiten" aber noch Kritik einfahren? Eine fehlende Kofferraumbeleuchtung etwa? Oder eine Intervalleinrichtung für den Heckscheibenwischer? Wobei: Auch der Frontwischer kann vom Intervall her leider nicht eingestellt werden. Insgesamt aber wird der neue Suzuki Ignis sicher viele Freunde finden, für seine Karriere als Micro-SUV ist er jedenfalls bestens gerüstet.

 

 

Bilder und Videos


Suzuki Ignis Bilder

  • Suzuki-Ignis-Micro-SUV-Front
  • Suzuki-Ignis-Micro-SUV-Frontal
  • Suzuki-Ignis-Micro-SUV-Frontansicht

  • Suzuki-Ignis-Micro-SUV-Heckansicht
  • Suzuki-Ignis-Micro-SUV-Interieur-Cockpit
  • Suzuki-Ignis-Micro-SUV-Interieur-Kofferraum

  • Suzuki-Ignis-Micro-SUV-Interieur-Mediacenter
  • Suzuki-Ignis-Micro-SUV-Interieur
  • Suzuki-Ignis-Micro-SUV-Seitenansicht-in-Fahrt

  • Suzuki-Ignis-Micro-SUV-Seitenansicht
  • Suzuki-Ignis-Micro-SUV-in-Fahrt
  • Suzuki-Ignis-Micro-SUV-von-Oben

Foto © Suzuki


Suzuki Ignis Video

 

Technische Daten: Suzuki Ignis

Typ: Daten Leistung: Verbrauch Emission
Ottomotor:
 1.2  4 Zylinder, 1242 cm³, 66 kW (90 PS), 120 Nm bei 4400/min  4,3 - 5,0 l*  97 - 114 g/km*

*Variert je nach Antriebsart

 

Was kostet der Suzuki Ignis?

Zusammen mit der Basisausführung des 90-PS-Motors ist die Ausstattung Basic am günstigsten: 12.740 Euro. Am meisten Geld muss für die Allrad-Variante "Comfort+" gezahlt werden: 17.940 Euro. Für 16.190 Euro steht aber schon die "Comfort Allgrip"-Variante, also ohne das Plus, vor der Garage.

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