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Suzuki Jimny 2. Generation - ab 17.915,- Euro

Kleiner Kraxler aus Fernost - Der neue Suzuki Jimny

Suzuki Jimny 2018 Exterieur

Der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist Suzuki setzt seine jahrzehntelange Tradition fort und bringt wieder einen Mini-Geländewagen auf den Markt, nämlich die zweite Modellgeneration des Jimny. Bereits in den 1980er-Jahren haben Modelle wie der LJ80 und der SJ Samurai Herzen von Offroad-Fans in aller Welt höher schlagen lassen, und diese Tradition möchte der - ganz im Retrodesign gehaltene - neue Jimny fortführen, und schickt sich an, mit seinem knuffigen Design nicht nur Jäger und Förster glücklich zu machen, sondern diesmal vielleicht sogar die Boulevards der Metropolen dieser Welt zu erobern, so wie es auch das Urgestein von Mercedes-Benz, die G-Klasse, geschafft hat, welche vom reinen Offroader zum Boulevardcruiser der Schönen und Reichen wurde. Selbst Fußballspieler oder Rapper möchten nicht mehr auf dieses Statussymbol mit vier Rädern verzichten, und stellen sich den kernigen Mercedes in ihre Garagen. Ganz so wird es mit dem Suzuki Jimny nicht sein, aber das neue Suzuki SUV könnte schon den einen oder anderen potenziellen Käufer eines Dacia Duster oder eines Fiat Panda Cross davon überzeugen, mal einen Blick in ein Suzuki-Autohaus zu werfen.

 

Inhalt:
Beschreibung
Bilder und Videos
Technische Daten
Preis

 

Das kernige Außendesign des neuen Suzuki-SUV.

Suzuki Jimny 2018 Exterieur

Kommen wir nun zum Design des neuen Suzuki Jimny, welches, im Vergleich zu seinem eher rundlich geratenen Vorgänger, deutlich markanter und kerniger daherkommt, und mit seinen Rundscheinwerfern und dem Kühlergrill mit fünf Schlitzen stark an den seligen LJ80 erinnert, welcher die Ära der kleinen Suzuki-Allradler einläutete. Die Seitenansicht ist dagegen sehr stark an den SJ Samurai und an die Mercedes G-Klasse angelehnt, mit dem extrem kantigen Aufbau, der steil stehenden Windschutzscheibe, den großen Fensterflächen und den eckigen, in Grau gehaltenen Radhäusern, die den kleinen Offroader sehr bullig aussehen lassen. Klapptürgriffe und eine extrem glatte Seitenlinie unterstreichen den robusten Charakter des kleinen Japaners zusätzlich. Am Heck wird es nun am deutlichsten, dass sich der Suzuki nicht als SUV für den Großstadtindianer versteht, sondern ein waschechter Geländegänger alter Schule ist, da er mit seinem außen angebrachten Reservereifen und der nach rechts öffnenden Hecktür gar keine Anstalten macht, sich mit neumodischen SUVs, die im Vergleich zum Jimny oftmals aussehen wie Kombis oder Kleinwagen auf Stelzen, in einen Topf werfen zu lassen.

 

Auch im Interieur kommt Offroad-Feeling auf.

Suzuki Jimny 2018 Innenraum

Während in vielen kleinen SUV bereits Hightech wie digitale Instrumente und dergleichen im Innenraum eingezogen ist, versprüht der Jimny auch innen den rauen Charme eines richtigen Arbeitstieres. Mit dem Schalthebel eines Lastwagens und dem zweiten kleineren Wählhebel für den zuschaltbaren Allradantrieb mit Untersetzungsgetriebe, ausgestattet, weiß man beim Betrachten des Innenraums sofort, dass hier kein Komfort-SUV am Start ist. Auch die rustikalen Schalter der Haltegriff für den Beifahrer am Handschuhfach und das Armaturenbrett sowie die Sitze zeugen von einem echten, urigen Offroader, den man nach einem harten Geländeeinsatz innen auch theoretisch mit dem Gartenschlauch abspritzen könnte, um ihn wieder zu säubern. Einzig und allein das Multifunktionslenkrad sowie das 7"-Touchscreen-Display, das auf dem Armaturenbrett thront und Navigation sowie Infotainmentfunktionen steuert, lassen den Fahrer wissen, dass er in einem Auto des Modelljahres 2019 sitzt.

 

Asphalt ist nicht sein Terrain.

Mit Starrachsen vorne und hinten ausgestattet, sowie auf einem Leiterrahmen aufbauend, hat der 3,65m kurze, 1,65m schmale aber 1,71m hohe Jimny, der einen zuschaltbaren Allradantrieb besitzt, ideale Voraussetzungen, um im schweren Gelände eine gute Figur zu machen. Mit einer Bodenfreiheit von 20,5 cm, einem Rampenwinkel von 27 Grad und einem Böschungswinkel von 36 Grad vorne und 48 Grad hinten, meistert er Hindernisse, bei denen die meisten anderen SUVs längst kapituliert haben. Sein ausreichend kräftiger 1,5-Liter-Saugbenziner mit vier Zylindern, der 102 PS und ein maximales Drehmoment von 130 Newtonmetern bereitstellt, bringt ihn im Gelände ausreichend flott voran, muss aber wegen des hohen Aufbaus und der schlechten Aerodynamik des kantigen Jimny, auf der Autobahn, bereits bei 145 km/h die Waffen strecken. Die Kraftübertragung erfolgt entweder über ein 5-Gang-Schaltgetriebe oder eine Vierstufenautomatik mit Drehmomentwandler.

 

Bei der Sicherheitsausstattung geizt der Suzuki nicht.

Suzuki Jimny 2018 Innenraum

In Sachen aktiver und passiver Sicherheitsausstattung sowie bei den Fahrerassistenzsystemen ist der kleine Suzuki SUV plötzlich ein ganz Großer.
Folgende Sicherheitsfeatures befinden sich immer serienmäßig an Bord:

  • Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)
  • Dual-Sensor gestützte aktive Bremsunterstützung (DSBS)
  • Müdigkeitserkennung
  • Spurhaltewarnsystem
  • Verkehrszeichenerkennung
  • ALLGRIP PRO Allradantrieb
  • Berganfahrhilfe
  • Bergabfahrhilfe
  • Airbags vorn für Fahrer und Beifahrer
  • Seitenairbags vorn
  • Vorhangairbags vorn und hinten
  • Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn und hinten
  • Warnsystem für nicht angelegte Sicherheitsgurte vorn und hinten
  • Reifendruck-Kontrollanzeige
  • ISOFIX-Kindersitzbefestigungen auf den beiden äußeren Fondsitzen

 

 

Bilder und Videos


Suzuki Jimny (2. Generation) - Bilder

  • Suzuki-Jimny-2018-Exterieur-Frontansicht
  • Suzuki-Jimny-2018-Exterieur-Frontperspektive-Blau
  • Suzuki-Jimny-2018-Exterieur-Frontperspektive-Gelb

  • Suzuki-Jimny-2018-Exterieur-Frontperspektive-Offroad
  • Suzuki-Jimny-2018-Exterieur-Frontperspektive-schwarz
  • Suzuki-Jimny-2018-Exterieur-Heckansicht

  • Suzuki-Jimny-2018-Exterieur-Laderaum
  • Suzuki-Jimny-2018-Innenraum-
  • Suzuki-Jimny-2018-Innenraum-2

  • Suzuki-Jimny-2018-Innenraum-Cockpit

Fotos ©: Suzuki


Suzuki Jimny (2. Generation) - Video


Technischen Daten:

  •  1.5: 4 Zylindermotor, Hubraum: 1462 cm³, max. Leistung: 75 kW (102 PS) bei 6000 min−¹, Drehmoment: 130 Nm bei 4000 min−¹, Antrieb (serienmäßig): Allrad, Getriebe: serienmäßig: 5-Gang-Schaltgetriebe, optional: 4-Gang-Automatikgetriebe, Höchstgeschwindigkeit: 145 km/h, Beschleunigung, 0–100 km/h: 12,8 s, Verbrauch auf 100 km (kombiniert): 6,8 l Super, CO²-Emissionen (kombiniert): 154 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-TEMP

* Die Daten variieren je nach Getriebeart!

>> zu den Datenblätter und Preislisten

 

Preis und Fazit

Mit einem Basispreis von 17.915 Euro für die Version Comfort ist der Suzuki Jimny zwar mehrere Tausend Euro teurer als beispielsweise ein Dacia Duster in der Basisversion mit Allradantrieb, jedoch kann der Japaner in Sachen Sicherheitsausstattung und Geländetauglichkeit den Rumänen deutlich übertrumpfen. Wer häufig lange Autobahnstrecken fährt, für den ist der neue Jimny wahrscheinlich nicht unbedingt die erste Wahl, da er für ganz anderes Terrain als die Autobahn konzipiert wurde. Für Jäger, Förster oder den Winterdienst bleibt er allerdings auch in der neuesten Version ein unverzichtbarer Begleiter, und wie bereits oben erwähnt, wird er durch den allgemeinen SUV-Boom, in seiner aktuellen Generation auch lifestylige Großstädter begeistern können, die ein schickes kleines SUV suchen und viel Wert auf rustikales und geländewagenmäßiges Design legen, und denen die anderen kleinen SUV zu weichgespült daherkommen.

In dieser Preisklasse ist der neue Jimny ja diesbezüglich absolut konkurrenzlos, da sich Daihatsu, welche den Konkurrenten namens Terios angeboten haben, vom europäischen Markt zurückgezogen hat und seine Autos nur noch in Asien verkauft, und der Jeep Renegade Trailhawk, der ebenfalls eine Geländeziege ist, eine ganze Ecke größer ausfällt und fast das Doppelte kostet.

In Japan gibt es von der Firma Liberty Walk, die für ihre Breitbau-Kits berühmt ist, bereits einen Conversion-Kit, der den neuen Jimny optisch auf Mercedes G-Klasse tunt. Damit soll ganz klar die Richtung vorgegeben werden, in die der neue Suzuki steuern soll, nämlich weg vom reinen Arbeitstier, hin zu einem urbanen Lifestyle-Vehikel, das im Notfall auch mal hartes Gelände spielerisch überwindet. Im Klartext ausgedrückt, soll der neue Suzuki der Mercedes G für den kleinen Mann oder die kleine Frau werden, der wesentlich weniger kostet, jedoch den gleichen unverwechselbar urigen Charme bietet wie das schon fast monströs wirkende G-Modell.

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Tags: Land - Japanische Fahrzeuge, Geländewagen-Klasse, Suzuki, Suzuki Jimny, Bj 2018

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