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SUV-Letter

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Mercedes GLA FACELIFT 2017 Heckperspektive

Wenn über einen Mercedes geschimpft wird, dann ist oft Neid mit im Spiel. Frei nach dem Moto: "Wenn ich mir den Stern schon nicht leisten kann, dann will ich wenigstens darüber schimpfen können." Beim Mercedes GLA, dem eleganten viertürigen SUV-Coupè, gibt es reichlich Kritik. Nicht von Neidern, die sich das teure (GLA 220 4Matic ab 37.146 Euro) SUV nicht leisten können, sondern von der Fachpresse.
2014 wurde der Mercedes GLA vorgestellt. Jetzt schon gibt es ein Facelift. Das ist eine Chance, die eindeutigen Schwächen zu beseitigen. Hat Mercedes die Chance genutzt?

 

Immer noch ein SUV der etwas anderen Art

Um es klar zu sagen: Auch der neue Mercedes GLA ist eindeutig das unpraktischste Fahrzeug in seinem Segment. Trotz 4,42 Metern Außenlänge ist das Kofferraumvolumen relativ bescheiden. Noch schlimmer gestaltet sich der Einstieg - kein Wunder bei nur 1,49 Metern Fahrzeughöhe. Während sich die vorderen Plätze noch einigermaßen anständig entern lassen, ist der Zustieg in den Fond eine Katastrophe. Die hinteren Türen sind extrem kurz und niedrig, dazu auch noch schlecht geschnitten. Mal eben kurz die Schwiegereltern zum Bahnhof bringen - das kann die Basis eines Familienstreits sein.
Die Nobel-Konkurrenz kann das deutlich besser. Ein Audi Q3 oder ein BMW X1 - und um diese beiden Wettbewerber geht es hauptsächlich - mutet gegen den GLA wie ein geräumiges superbequemes SUV der nächst höheren Klasse an. Beim Fahren allerdings wendet sich das Blatt.

 

Kein typisches SUV - aber ein typischer Mercedes

Mercedes GLA FACELIFT 2017 Heckperspektive

Dass der flache GLA fahrdynamische Vorteile gegenüber der Konkurrenz besitzt, ist logisch. Diese fallen recht deutlich aus. Der GLA liegt wie das sprichwörtliche Brett. Die für ein SUV recht tiefe Sitzposition ermuntert zusätzlich, die beeindruckenden Fahrwerksqualitäten auch auszunutzen.
Im Innenraum macht sich schnell das typische Mercedes-Wohlgefühl breit. Hervorragende Sitze, selbstverständlich 1a-Verarbeitungsqualität, die vertrauten runden Lüftungsdüsen, einfache Bedienung - eben ein Mercedes. Und der unsportlich wirkende Automatik-Wählhebel am Lenkrad macht ebenfalls Sinn, er sorgt für eine aufgeräumte Mittelkonsole.
Ganz neu ist der 184 PS-Benziner. Der ist nicht nur eine interessante Alternative zur fast 2.000 Euro teureren 211 PS-Version, sondern auch zu den Dieselmotoren. Nur 6,5 Liter Normverbrauch gibt Mercedes für den 220-er Allradler mit Automatik an.
Ansonsten wirkt der Facelift-GLA wie das Modell vor dem Facelift. Die optischen Änderungen an der Fahrzeugfront fallen kaum auf.

 

Chance vertan - warten auf 2020

Grundlegend hat sich am neuen GLA nichts verändert. Im Konkurrenzumfeld ist er immer noch der Chefdynamiker. Ein außergewöhnliches SUV, das eigentlich "SV" heißen müsste, denn von "Utility", also von Nützlichkeit, ist auch beim überarbeiteten GLA kaum etwas zu spüren.
Dass ein Auto, das teurer und unpraktischer als die Premium-Konkurrenz ist, bei den Verkaufszahlen nicht die großen Erfolge bringt, ist einzusehen. Während der Mercedes GLA kaum mehr als 15000 Käufer pro Jahr überzeugt, sind es beim Audi Q3 und beim BMW X1 schon jeweils 25000. Am Preis allein kann es nicht liegen. Sonderangebote sind der Audi und der BMW ebenfalls nicht. Bleibt die Sache mit dem Zustieg. Dieses Malheur wird Mercedes 2020 allerdings grundlegend ändern - beim neuen GLA.

7 Sitzer SUV

Nissan Pathfinder mit sieben Sitzen

Familientaugliche SUVs - Viele SUVs bieten eine besondere Ausstattungsvariante, wie sie bei kaum einem Kombi zu finden ist. Die häufig angebotene dritte Sitzreihe! Diese kann bei fast allen Modellen unsichtbar und platzsparend im Laderaum-Boden versenkt werden! Wir haben einige SUVs unter dem Aspekt Familientauglichkeit etwas näher unter die Lupe genommen. Das Hauptkriterien für die Einschätzung der jeweiligen Familienfreundlichkeit waren vor allem das Raumangebot und die sieben Sitze!

>> Sieben-Sitzer-SUVs

Top 10 der meistgekauften SUVs!

Als Grundlage dieser Topliste diente die Liste der Neuzulassungen die monatlich vom Kraftfahrt-Bundesamt ausgegeben wird. Auswertungszeitraum Januar bis November 2016

 

Der VW Tiguan ist immer noch das beliebteste deutsche SUV, mit 58.988 verkauften Modelle führt er nach wie vor Souverän die Liste an. VW verkauft fast doppelt so viele SUVs wie der zweitplatzierte Ford Kuga mit 32.236 Einheiten. Der Ford Kuga verdrängt den Opel Mokka (29.035 Fahrzeuge)auf Platz 3. Sechs deutsche Hersteller in der Top Ten, die vier restlichen Plätze gehen an:  Nissan Qashqai (20.696 Fahrzeuge) Platz 4, Hyundai  Tucson (23.660 Fahrzeuge) Platz 9, Skoda Yeti (19.073 Fahrzeuge) Platz 10! Audi ist als einzige Marke gleich mit zwei Modellen in der Top 10 vertreten wurde allerdings vom BMW X1 überholt, dieser war im Vorjahr noch gar nicht in der Top 10 Liste vertreten!

 

Top 10 der meistgekauften SUVs:
Auswertungzeitraum: Januar-November 2016
(Gesamtzahl der  Fahrzeuge in der Top 10: 279108 Einheiten)

Insgesamt wurden von Januar bis November 2016  rund 654.943 SUV's (inkl. Geländewagen) verkauft!

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

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