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Nissan X Trail Front Perspektive

Der Nissan X-Trail stand immer im Schatten des höchst erfolgreichen kleinen Bruders Qashqai. Dieser gründete im Jahr 2007 ein neues Segment, das später einmal - eigentlich zu Unrecht - als Tiguan-Klasse bezeichnet werden würde. Das Vernunft-SUV Qashqai wurde hierzulande zum erfolgreichsten Nissan und zu einem der meistverkauften Importautos überhaupt. Besonders günstig ist der SUV-Bestseller schon lange nicht mehr. Das gilt besonders für starke Dieselmotoren und Allradantrieb. Daher lohnt es sich durchaus, einen Blick auf den großen Bruder X-Trail zu werfen.

 

Ganz neu: 177 PS-Diesel

Bislang endete das Leistungsspektrum für den X-Trail bei 163 Benziner-PS. Jetzt hat Nissan einen 177 PS-Diesel nachgeschoben. Der Kraftprotz mit 380 Newtonmeter Drehmoment wird für den Qashqai leider nicht angeboten. Eins zu Null für den großen Bruder. Die Zweiliter-Maschine reicht ihre Kraft an ein stufenloses CVT-Automatikgetriebe weiter. Das Misstrauen gegenüber dieser Kraftübertragung ist im Fall des X-Trail nicht angebracht. Die Automatik hält den Motor in niedrigen Drehzahlregionen - ungewöhnlich für eine stufenlose Übersetzung, aber höchst effektiv. Kraftvolle Beschleunigung und genügsamer Kraftstoffverbrauch (5,3 Liter auf 100 Kilometer) sind der Lohn der perfekten Abstimmung. Auch wenn der Verbrauch in der Praxis sechs oder sieben Liter betragen sollte - hier handelt es sich wohlgemerkt um einen 4,64 Meter langen und 1,71 Meter hohen Allradler mit einem Leergewicht von mehr als 1,8 Tonnen.

 

Richtig viel Platz

Gegen den großen Bruder X-Trail wirkt der Qashqai innen wie ein Kompaktwagen. Der geräumige X-Trail bietet reichlich Raum auf allen fünf (serienmäßigen) Plätzen. Optional gibt es den X-Trail als Siebensitzer (Aufpreis 800 Euro). Damit kann der Qashqai nicht mehr dienen, seit nach dem Modellwechsel die begehrte "+2"-Version gestrichen wurde. Familien mit mehr als drei Kindern müssen jetzt also ohnehin zum X-Trail greifen. Zwei zu Null für den großen Bruder.
Auch als Lademeister empfiehlt sich der X-Trail: Über 300 Liter mehr (1982 Liter) bietet der X-Trail. Auch die Zuladung liegt höher. Drei zu Null für den X-Trail. Überraschend: Der Qashqai mit Allrad und 130 PS-Diesel darf immerhin 1800 Kilogramm ziehen, der viel stärkere X-Trail nur 200 Kilogramm mehr.

 

Komplizierte Rechenaufgabe

Wer sich zwischen den beiden Nissan-SUV nicht entscheiden kann, sollte sich mit spitzem Bleistift zu Hause hinsetzen und in aller Ruhe nachrechnen.
Der 130 PS-Diesel mit Allradantrieb kommt im Qashqai auf einen Grundpreis von 29.890 Euro. Da fehlt dann allerdings noch das stufenlose Automatikgetriebe für 1.650 Euro. Macht 31.540 Euro gegenüber den 34.590 Euro des viel stärkeren und größeren X-Trail.
Die Ausstattung (Acenta) ist bei beiden SUV-Brüdern nahezu identisch. Metalliclackierung kostet beim X-Trail vernachlässigbare 20 Euro mehr (600 Euro). Der Aufstieg zur nächsthöheren Ausstattung "N-Connecta" fällt beim X-Trail mit 3.080 Euro gegenüber 2.260 Euro beim Qashqai deutlich heftiger aus. Allerdings läuft der X-Trail dann schon auf 19 Zoll-Rädern und beim Qashqai fehlt immer noch die Dachreling.
Wie man es auch dreht und wendet - das komfortable Mauerblümchen X-Trail kann durchaus die bessere Entscheidung sein.
Mit einberechnen muss man darüber hinaus, dass für den wenig begehrten X-Trail höhere Preisnachlässe eingeräumt werden als für den Bestseller Qashqai, der sich ohnehin gut verkauft. (Foto: Nissan)

>> Zur Nissan X-Trail Modellbeschreibung

7 Sitzer SUV

Nissan Pathfinder mit sieben Sitzen

Familientaugliche SUVs - Viele SUVs bieten eine besondere Ausstattungsvariante, wie sie bei kaum einem Kombi zu finden ist. Die häufig angebotene dritte Sitzreihe! Diese kann bei fast allen Modellen unsichtbar und platzsparend im Laderaum-Boden versenkt werden! Wir haben einige SUVs unter dem Aspekt Familientauglichkeit etwas näher unter die Lupe genommen. Das Hauptkriterien für die Einschätzung der jeweiligen Familienfreundlichkeit waren vor allem das Raumangebot und die sieben Sitze!

>> Sieben-Sitzer-SUVs

Top 10 der meistgekauften SUVs!

Als Grundlage dieser Topliste diente die Liste der Neuzulassungen die monatlich vom Kraftfahrt-Bundesamt ausgegeben wird. Auswertungszeitraum Januar bis November 2016

 

Der VW Tiguan ist immer noch das beliebteste deutsche SUV, mit 58.988 verkauften Modelle führt er nach wie vor Souverän die Liste an. VW verkauft fast doppelt so viele SUVs wie der zweitplatzierte Ford Kuga mit 32.236 Einheiten. Der Ford Kuga verdrängt den Opel Mokka (29.035 Fahrzeuge)auf Platz 3. Sechs deutsche Hersteller in der Top Ten, die vier restlichen Plätze gehen an:  Nissan Qashqai (20.696 Fahrzeuge) Platz 4, Hyundai  Tucson (23.660 Fahrzeuge) Platz 9, Skoda Yeti (19.073 Fahrzeuge) Platz 10! Audi ist als einzige Marke gleich mit zwei Modellen in der Top 10 vertreten wurde allerdings vom BMW X1 überholt, dieser war im Vorjahr noch gar nicht in der Top 10 Liste vertreten!

 

Top 10 der meistgekauften SUVs:
Auswertungzeitraum: Januar-November 2016
(Gesamtzahl der  Fahrzeuge in der Top 10: 279108 Einheiten)

Insgesamt wurden von Januar bis November 2016  rund 654.943 SUV's (inkl. Geländewagen) verkauft!

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

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