Anzeigen:

 

Wer Wie Was?

Google Website Translater

SUV-Letter

Tragen Sie sich in unserer Newsletter ein! Einmal im Monat erhalten Sie eine Mail mit den neuesten Infos über SUV, Geländewagen & Co.!

Ford EcoSport 1.0 Dreizylindermotor

Dreizylindermotoren in Klein- und Kleinstwagen gibt es schon lange. Vor ein paar Jahren hat der Dreizylinder den Weg in die Kompaktklasse gefunden, danach sogar in die Mittelklasse (Ford Mondeo). Es war nur logisch, dass die kompakten Dreizylinder eines Tages auch SUV antreiben würden. Jetzt ist es soweit - immer mehr Hersteller rüsten ihre Hochsitze, die ja zum Teil deutlich über 1,5 Tonnen auf die Waage bringen, aktuell mit den immer kräftiger werdenden Drillingen aus. Ist das der richtige Weg? Wo liegen die Vorteile, wo die Nachteile?

 

Drei Zylinder - grundsätzlich eine kluge Technik

Ein Motor mit nur drei Zylindern bringt gegenüber dem Vierzylinder einige handfeste Vorteile mit. Logischerweise ist die Herstellung günstiger, es werden deutlich weniger Teile benötigt. Auch Inspektionen sind (bei gleicher Technik wie bei Vierzylindern) günstiger. Weiterer Vorteil: Der Dreizylinder benötigt weniger Platz im Motorraum, was bei gleichen Karosseriemaßen den Insassen mehr Luft verschafft. Außerdem hat ein Dreizylinder weniger innere Reibung, der Kraftstoffverbrauch fällt deutlich geringer aus.

 

Ohne Turbolader geht es nicht

Was beim 900 Kilogramm leichten Kleinstwagen problemlos funktioniert, nämlich ein turboloser Dreizylindermotor, ist für die schweren SUV undenkbar. Ausschließlich aufgeladene Motoren kommen für SUV zum Einsatz. Ein Teil der Vorteile geht dadurch verloren. Turbomotoren sind teurer, brauchen mehr Platz und sind empfindlicher. Aber nur sie liefern das Drehmoment, das nötig ist, um die schweren SUV standesgemäß voranzutreiben. Ein extremes Beispiel ist der ganz neue Turbo-Dreizylinder im Ford Ecosport. Aus nur 998 Kubikzentimetern holt das kleine SUV 140 PS. Das Drehmoment beträgt beachtliche 180 Newtonmeter; ohne Turbolader wäre es nicht einmal halb so hoch. Der kleine Benziner wird also regelrecht "aufgeblasen". Da die Technik in den aktuellen Modellen ganz neu ist, liegen noch keine Erfahrungen mit der Langzeit-Haltbarkeit vor. Ein weiterer Kritikpunkt: Dreizylinder vibrieren stärker und sind sowohl vom Innen- als auch vom Außengeräusch her oft gewöhnungsbedürftig.

 

BMW X1 - vom Sechszylinder zum Dreizylinder

Beispielhaft für die neue Technik ist das kompakteste (4,44 Meter Außenlänge) SUV der Bayern.
Wurde die erste Generation des beliebten X1 auch noch mit Sechszylindermotoren angeboten, so findet sich aktuell neben Vierzylindern auch ein Dreizylinder-Benziner im Angebot. Der BMW X1 18i holt aus einem 1,5 Liter großen Turbomotor 136 PS, genug für eine Höchstgeschwindigkeit von knapp über 200 Stundenkilometern. Der Normverbrauch wird mit 5,1 Litern angegeben. Mit aufwändiger Geräuschdämmung und Ausgleichswellen fällt der Dreizylinder akustisch nur sehr geschulten Ohren auf. Für 30.800 Euro findet der Interessent im 18i Dreizylindertechnik vom Feinsten. Lohnt sich trotzdem der Aufstieg zum nächsthöheren Benziner, dem Vierzylinder 20i?
Der BMW X1 20i ist (allerdings mit Allradantrieb und Automatikgetriebe) satte 7.100 Euro teurer als der vernünftige Dreizylinder. Der Verbrauch liegt um 1,2 Liter höher, die Höchstgeschwindigkeit um 21 km/h. Wer auf Allrad und Automatik verzichten kann, ist also mit dem 18i aus reinen Vernunftgründen besser bedient. Mit den gesparten 7.100 Euro lässt sich der 18i zum Komfort-SUV aufrüsten, und es bleibt trotzdem noch reichlich Benzingeld übrig.

So betrachtet, lässt sich der fehlende Zylinder im 18i durchaus verschmerzen. Echte BMW-Fans trauern ohnehin den nicht mehr erhältlichen Sechszylindern nach. (Foto: Ford)

Alle SUVs im Vergleich

SUV-Vergleich-transp-mAktuell gibt es rund 100 Modelle (SUVs, Crossover & Co) von rund 30 verschiedenen Marken!

Wer auf der Suche nach einen SUV ist, kann sich hier einfach und schnell einen Überblick über sämtliche Modelle und Daten verschaffen. Alle Modelle sind nach Klassen sortiert um einen Vergleich noch einfacher zu ermöglichen.

 

Vergleiche: Oberklasse / MittelklasseKompaktklasse / Mini-SUVs / SUV-Coupé's / Geländewagen / Pickups / alternative SUVs

 

Vergleichstabellen:  BenzinerDiesel / Alternativ / CO² Emissionen / Preis

 

>> zum SUV - Vergleich

 

Top 10 der meistgekauften SUVs!

Als Grundlage dieser Topliste diente die Liste der Neuzulassungen die monatlich vom Kraftfahrt-Bundesamt ausgegeben wird. Auswertungszeitraum Januar bis November 2016

 

Der VW Tiguan ist immer noch das beliebteste deutsche SUV, mit 58.988 verkauften Modelle führt er nach wie vor Souverän die Liste an. VW verkauft fast doppelt so viele SUVs wie der zweitplatzierte Ford Kuga mit 32.236 Einheiten. Der Ford Kuga verdrängt den Opel Mokka (29.035 Fahrzeuge)auf Platz 3. Sechs deutsche Hersteller in der Top Ten, die vier restlichen Plätze gehen an:  Nissan Qashqai (20.696 Fahrzeuge) Platz 4, Hyundai  Tucson (23.660 Fahrzeuge) Platz 9, Skoda Yeti (19.073 Fahrzeuge) Platz 10! Audi ist als einzige Marke gleich mit zwei Modellen in der Top 10 vertreten wurde allerdings vom BMW X1 überholt, dieser war im Vorjahr noch gar nicht in der Top 10 Liste vertreten!

 

Top 10 der meistgekauften SUVs:
Auswertungzeitraum: Januar-November 2016
(Gesamtzahl der  Fahrzeuge in der Top 10: 279108 Einheiten)

Insgesamt wurden von Januar bis November 2016  rund 654.943 SUV's (inkl. Geländewagen) verkauft!

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

HINWEIS! Diese Seite verwendet Cookies und ähnliche Technologien.

Wenn Sie die Browsereinstellungen nicht ändern, stimmen Sie zu. Learn more

I understand

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.