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Die Berühmteste Rallye der Welt

Die Rallye Dakar wurde früher Rallye Paris-Dakar genannt. Sie findet seit 1978 einmal im Jahr überwiegend auf dem Kontinent Afrikas statt. Das Offroad-Motorsportrennen gilt als die bedeutendeste Langstrecken-Wüstenrallye der Welt. Dabei ist sie gar keine Rallye im ursprünglichen Sinn, sondern eher ein Rallye-Raid-Wettbewerb ist. Trotz ihres beibehaltenen Namens wird „die Dakar“ seit dem Jahr 2009 auf dem südamerikanischen Kontinent ausgetragen. „Die Dakar“ ist als Rallye Raid ein extremes Marathonrennen, bei dem einzelne Abschnitte von etwa 800 km am Stück hinter sich gebracht werden müssen. Der Großteil davon befindet sich auf Wüstenboden. Somit ist es bei der Rallye Dakar anders als beispielsweise bei den Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), bei denen während eines langen Wochenendes nur eine Reihe von kurzen Prüfungen gefahren werden.

Für die Teilnehmer sehr anstrengend ist die Tatsache, dass sie – mit Ausnahme eines Urlaubstages in der Mitte des Wettrennens – jeden Tag unterwegs sind. Gerade für private Teilnehmer, die keine Werksunterstützung oder Mechanikerteams haben, ist das eine extreme Belastung.

Rallye Dakar Logo
Logo der Rallye Dakar - Sie gilt als die berühmteste Langstrecken- respektive Wüstenrallye der Welt

Die Privatiers müssen die Etappen innerhalb des festgesetzten Zeitlimits bewältigen und wenn es Schäden gibt, müssen sie ihr Fahrzeug selber reparieren oder Verschleißteile wechseln. Wenn diese Fahrer das Ziel zum Beispiel erst in der Nacht erreichen, muss der Schlaf also reduziert oder der Start zur nächsten Etappe verschoben werden. Wegen mangelhafter Reparaturen aufgrund der knappen Zeit beträgt die Ausfallquote bei Motorrädern und Autos deshalb jeweils weit über 50 Prozent.

 

Die ersten Jahre

Am 26. Dezember 1978 wurde die erste Rallye Dakar in Paris gestartet, sie endete am 14. Januar 1979 in Dakar. Der Gründer der Veranstaltung war der Franzose Thierry Sabine. An diesem Tag fanden sich 182 Fahrzeuge auf dem Place du Trocadéro ein. Sie wollten eine 10.000 km lange Reise ins Unbekannte Richtung Dakar antreten. Ziel der Veranstaltung war die Begegnung von zwei Welten. Diese Idee kam dem Gründervater der Veranstaltung bei einem Besuch auf dem afrikanischen Kontinent. Von den Teilnehmern schafften es 74 Pioniere in die senegalesische Hauptstadt Dakar. Erster Gewinner wurde Cyril Neveu am Steuer einer Yamaha 500 XT.

Im Jahre 1981 hatte die Rallye Paris-Dakar das Publikum im Sturm erobert, die Allgemeinheit war fasziniert von diesen ungewöhnlichen Abenteurern, die die Wüste mit alltäglichen Mitteln bezwingen wollten. Eine Besonderheit war, dass einige "in der eigenen Garage gebastelten" Maschinen vom Typ Yamaha und Honda an der Seite von Rolls-Royce oder des Citroën CX fuhren. Zu diesen gut ausgestatteten Fahrern gehörten zum Beispiel Thierry de Montcorgé und der Formel 1-Pilot Jacky Ickx in Begleitung von Claude Brasseur. Der erste Preis der Rallye Dakar ging an den Teilnehmer Hubert Auriol, der bereits mit dem Spitznamen "der Afrikaner" versehen worden war.

Die Dakar-Rallye in dem Jahr 1983 hatte besonders große Medienpräsenz, da unglücklicherweise ein nicht enden wollender Sandsturm genau zur Zeit des Wüstenrennens tobte. Etwa vierzig Fahrer der Karawane wurden durch den Sturm vom Kurs abgetrieben, einige benötigten vier Tage, um wieder auf dem richtigen Kurs zurück zu kommen. Doch gerade diese Situationen schufen nach und nach eine Legende.

Das Jahr 1986 war ein schwarzes Jahr für die Rallye Dakar. Ein schrecklicher Unfall überschattete das wagemutige Wüstenrennen: Bei einem Helikopter-Absturz kamen neben dem Gründer der Veranstaltung, Rennfahrer Thierry Sabine, noch vier weitere Menschen ums Leben. Darunter waren ein Musiker, eine Journalistin, der Pilot und ein Funktechniker.
Nach dem Tod Sabines übernahm sein Vater für einige Jahre die Verantwortung über die Rallye. Doch nach kurzer Zeit verkaufte er die Rechte an die Amaury Sport Organisation (A.S.O.). Sie sind bis heute die Veranstalter der Rallye. Die A.S.O. ist ein großes französisches Sportunternehmen, das zum Beispiel auch hinter der Tour de France steckt.

 

Die Jahre 1988 bis 2000
Die Rallye Dakar hatte im Verlauf der Jahre immer mehr Zulauf bekommen, so kam es, dass im Jahr 1988 mehr als sechshundert Fahrzeuge an den Start in Versailles gingen. Peugeot war seit 1987 auch an dem Rennen beteiligt. Der Peugeot-Pilot Ari Vatanen wollte seinen Titel verteidigen, doch er wurde allerdings von einem Erpresser sabotiert, der seinen Peugeot 405er Turbo 16 versteckt hatte. Vatanen konnte das Rennen dann nicht mehr gewinnen, doch sein Teamkollege Juha Kankunnen holte Peugeot trotzdem den ersten Platz.

Im Jahr 1991 verzeichnete der französische Fahrer Stéphane Peterhansel seinen ersten Sieg. Mit seinem Motorrad von Yamaha schaffte er es in den folgenden Rennen von 1992, 1993, 1995, 1997 und 1998 insgesamt fünf mal auf die erste Stufe des Treppchens der Kategorie Motorrad. Der junge Motorradpilot war schon drei Jahre vorher an den Start der berühmten Rallye Dakar gegangen, doch erst im Jahr 1991 führte seine Teilnahme zum Erfolg. In der Kategorie Auto war der bereits erwähnte Ari Vatanen führend, er holte das vierte Mal Gold doch dieses Mal für Citroën.
Die Nord-Süd-Rallye von 1992 war eine besonders außergewöhnliche Form der Rallye Dakar. Die Teilnehmer sollten den afrikanischen Kontinent vom Norden bis zum südlichsten Punkt durchqueren. Die Strecke von Paris nach Kapstadt bestand aus zweiundzwanzig Etappen und durchkreuzte zehn verschiedene Länder. Die Gesamtlänge betrug unglaubliche 12.427 Kilometer. Bemerkenswert ist auch, dass der Sieger dieses Rennens, Hubert Auriol, der erste Teilnehmer war, der nun in den beiden Kategorien Auto und Motorrad einen Titel verzeichnen konnte.
Zur Jahrtausendwende im Jahre 2000 wurde auch bei der Rallye Dakar ein Symbol der Ewigkeit angezielt: Die Pyramiden von Gizeh. Jean-Louis Schlesser war Gewinner des Rennens, er fuhr in einem blauen Buggy nach Kairo. In der Kategorie Motorrad konnte sich der Franzose Richard Sainct gegen die zahlreichen Mitstreiter behaupten.

 

"Miss Dakar"

In einem Mitsubishi siegte Jutta Kleinschmidt im Jahr 2001 in der Kategorie Auto. Ihren ersten Rallye Raid fuhr Kleinschmidt im Jahr 1987 mit dem Motorrad als sie an der Pharaonen-Rallye in Ägypten teilnahm. Im Jahr 1988 startete sie dann, wieder mit dem Motorrad, ihre erste Rallye Paris-Dakar.

Bereits 1992 feierte sie mit dem Motorrad ihre ersten Siege und gewann in der Damen-Wertung der Rallye von Paris nach Kapstadt und der Pharaonen-Rallye. Im gleichen Jahr nahm sie erstmals mit einem Auto an dem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und in Spa-Francorchamps teil.

Bereits 1993 fuhr sie als Beifahrerin von Jean-Louis Schlesser bei der UAE Desert Challenge mit. Ein Jahr später gewann sie die Damen-Wertung der Paris-Dakar mit dem Motorrad und wiederum die Pharaonen-Rallye. Außerdem erreichte sie hier den fünften Platz in der Gesamtwertung.

Jutta Kleinschmidt
Jutta Kleinschmidt gewann 2001 als erste Frau die Rallye Dakar
 Bei der UAE Desert Challenge im Jahr 1994 siegte sie mit ihrem Auto, ein Mitsubishi Pajero, in der Kategorie Serienfahrzeuge und sicherte sich den vierten Rang der Gesamtwertung. Hinzu kam, dass sie sich noch im selben und in den beiden Folgejahren den zweiten Rang im Marathon-Weltcup, in der Kategorie zweiradangetriebene Fahrzeuge, holte.

In dem Jahr 1996 wurde sie Siegerin in der Damen-Wertung der Australian Safari und der UAE Desert Challenge. Im Jahr 1997 erlangte sie als erste Frau einen Etappensieg bei der Wüstenrallye Paris-Dakar und im Jahr 1999 fuhr sie als Werkspilotin von Ralliart den Marathon-Weltcup. Bei der Rallye Dakar im gleichen Jahr wurde sie Dritte und sicherte sich als erste Frau einen Platz auf den Siegertreppchen.

Im Jahr 2000 fuhr sie erfolgreich in allen großen globalen Marathon-Rallyes des FIA Marathonrallye Worldcup als Werkspilotin von Ralliart. Im Verlauf des Jahres wurde der Deutsche Andreas Schulz ihr Co-Pilot, nachdem sie jahrelang die Schwedin Tina Thörner an ihrer Seite hatte. Doch der Wechsel schien von Vorteil zu sein: Kleinschmidt wurde im Jahr 2000 Zweite in der Gesamtwertung des Weltcups.

Ein Jahr darauf wechselte Kleinschmidt auch ihr Werk. Sie fuhr nun statt mit Ralliart Germany mit einem Auto von Mitsubishi (MMC Japan). Diese Entscheidung brachte Kleinschmidt ihr bisher erfolgreichstes Jahr ihrer Rennsport-Karriere ein. Sie gewann die Rallye Paris-Dakar als allererste Frau in der Gesamtwertung und außerdem noch die Baja Italien. Zusätzlich wurde sie jeweils Zweite in der Baja Portugal, der Rallye Marokko, in der Master Rallye und der Por Las Pampas Rallye. Auch im Marathon-Weltcup bekam sie den zweiten Rang.

Im Jahr 2002 wurde sie bei der Dakar-Rallye wieder Zweite. Im Mai des Jahres 2002 wechselte sie ihr Werk von dem japanischen Automobilhersteller Mitsubishi zu dem deutschen Volkswagen. Doch leider konnten sie und ihre neue Beifahrerin Fabrizia Pons aus Italien auch mit dem VW Tarek nicht an ihre bisherigen Erfolge anknüpfen. Das Jahr 2004 lief für sie auch nicht besser: das Rennmodell des VW Touareg brachte ihr trotz eines Etappensiegs nur den 21. Platz in der Gesamtwertung der Rallye Dakar. In der Rallye Marokko wurde sie mit dem neuen Copilot Bobby Willis immerhin Vierte. Ein weiterer kleiner Erfolg war, als sie sich im Jahr 2005 bei der Rallye Dakar den dritten Rang holte. VW Tarek
Jutta Kleinschmidt pilotierte den VW Tarek (Foto: VW)

Die Jahre 2005 bis 2011

Der Motorradpilot Cyril Despres widmete im Jahr 2005 seinen Sieg den verstorbenen Rennfahrern Richard Sainct und Fabrizio Meoni, die kurze Zeit vorher bei  verschiedenen Rallyes ums Leben kamen. Sie waren zuvor seine KTM-Teamgefährten. Ebenfalls Opfer eines tödlichen Sturzes wurde Juan-Manuel Perez.
Im Jahr 2007 startete die Rallye Dakar mit 231 Motorradpiloten, 14 Quads, 181 Autoteams und 85 Lastwagen. Ausgangspunkt des Rennens war diesmal Lissabon in Portugal. Die Ziellinie wurde als erstes von dem Mitsubishi des Stéphane Peterhansel erreicht.

Er verzeichnet seit 1991 die längste Serie von Siegen und zählt neun Dakar-Gesamtsiege bis 2007.

Volkswagen Race Touareg 3
Dreifach-Sieger der Rallye Dakar - Der Volkswagen Race Touareg 3 (Foto: VW)

Seine ersten sechs Erfolge erlangte er mit dem Motorrad, doch auch der Wechsel auf das Automobil brachte ihm im Jahr 2004 das oberste Treppchen. Seinen Teamgefährten Luc Alphand und seine VW-Rivalen Carlos Sainz sowie Giniel De Villiers ließ er hinter weit sich.

Das Jahr 2008 war seit Anbeginn der berühmten Wüstenrallye-Raid das erste Jahr in dem das Spektakel abgesagt werden musste. Grund dafür war nichts Geringeres als eine ernstzunehmende terroristische Bedrohung. Nachdem kurze Zeit vorher vier Franzosen und drei mauretanischen Soldaten ermordet wurden, ist das Rennen auf Drängen des französischen Außenministeriums abgesagt worden.

Ein Jahr darauf fand die 31. Rallye Dakar zum ersten Mal auf dem südamerikanischen Kontinent statt. Die Sieger waren: Marc Coma (Motorrad), Josef Machacek (Quad), Giniel De Villiers (Auto) und Firdaus Kabirow (Lastwagen).

Es starteten insgesamt 113 Motorradpiloten, 13 Quad-Piloten, 91 Autoteams und 54 Lastwagenfahrer in die Wüste. Überaus bemerkenswert war die Begeisterung von Seiten des argentinischen und chilenischen Publikums.

Bei der zweiten Südamerika-Version der Rallye Dakar erreichten nach einer 9000 Kilometer langen Reise 88 Motorräder, 14 Quads, 57 Autos und 28 Lastwagen die Ziellinie bei Buenos Aires.

Motorrad-Sieger 2009 Marc Coma
Marc Coma - Motorrad-Sieger 2009
Der Rennfahrer Cyril Despres konnte seinen dritten Motorrad-Titel feiern und der Argentinier Marcos Patronelli beendete siegreich das Rennen in der Quad-Kategorie. Mit dem Auto schaffte Carlos Sainz nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit Nasser Al Attiyah den Schritt auf das oberste Treppchen. In diesem Jahr trennte die beiden ersten Piloten der minimalste jemals gemessene Abstand von nur 2’12’’. Viel entspannter war der Sieg jedoch für Wladimir Chagin. Er häufte während des Rennens Rekorde wie am Fließband: Mit einem sechsten Titel in der Lastwagen-Kategorie erhöhte er seine Bilanz auf 56 Etappensiege.

 


 

Alle SUVs im Vergleich

SUV-Vergleich-transp-mAktuell gibt es rund 100 Modelle (SUVs, Crossover & Co) von rund 30 verschiedenen Marken!

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Top 10 der meistgekauften SUVs!

Als Grundlage dieser Topliste diente die Liste der Neuzulassungen die monatlich vom Kraftfahrt-Bundesamt ausgegeben wird. Auswertungszeitraum Januar bis November 2016

 

Der VW Tiguan ist immer noch das beliebteste deutsche SUV, mit 58.988 verkauften Modelle führt er nach wie vor Souverän die Liste an. VW verkauft fast doppelt so viele SUVs wie der zweitplatzierte Ford Kuga mit 32.236 Einheiten. Der Ford Kuga verdrängt den Opel Mokka (29.035 Fahrzeuge)auf Platz 3. Sechs deutsche Hersteller in der Top Ten, die vier restlichen Plätze gehen an:  Nissan Qashqai (20.696 Fahrzeuge) Platz 4, Hyundai  Tucson (23.660 Fahrzeuge) Platz 9, Skoda Yeti (19.073 Fahrzeuge) Platz 10! Audi ist als einzige Marke gleich mit zwei Modellen in der Top 10 vertreten wurde allerdings vom BMW X1 überholt, dieser war im Vorjahr noch gar nicht in der Top 10 Liste vertreten!

 

Top 10 der meistgekauften SUVs:
Auswertungzeitraum: Januar-November 2016
(Gesamtzahl der  Fahrzeuge in der Top 10: 279108 Einheiten)

Insgesamt wurden von Januar bis November 2016  rund 654.943 SUV's (inkl. Geländewagen) verkauft!

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

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