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Besonderheiten des Allradantriebs

Land Rover AllradfahrzeugeDer Allradantrieb ist neben dem Front- und Hinterradantrieb einer der drei Antriebsarten von Fahrzeugen. Beim Allradantrieb werden alle Räder, die den Boden berühren mit Antriebskraft versehen. Andere Bezeichnungen für diese Technik, die meist international verständlich sind, wären AWD (All Wheel Drive), 4x4 bezüglich der vier Räder oder 4WD, was Four Wheel Drive bedeutet. In den vereinigten Staaten von Amerika ist auch das Kürzel FWD im Gebrauch, es heißt Four Wheel Drive. Diese Bezeichnung ist allerdings etwas verfänglich, denn im britischen Englisch bedeutet es Front Wheel Drive, was übersetzt Frontantrieb heißt. Der Allradantrieb hat verschiedene Einsatzgebiete. Er wurde entwickelt, um die Traktion, also die Fähigkeit Antrieb in Beschleunigung umzuwandeln, zu erhöhen und die Möglichkeit des Geländefahren überhaupt erst durchführbar zu machen. Doch in der späteren Entwicklung dient der Allradantrieb vor allem zur Verbesserung des Fahrverhaltens. Schließlich wird durch den Antrieb aller Räder, die den Boden berühren, der Schlupf des einzelnen Rades stark vermindert. Als Schlupf bezeichnet man das Abweichen der Geschwindigkeiten von den aneinander reibenden Elementen. Durch diese Eigenschaft eignet sich der Einbau der Allradtechnik jedoch besonders in Fahrzeuge, die in schwierigem Gelände oder auf unbefestigten Wegen fahren sollen.

 

Die Anfänge der Allrad-Technik

Die neusten Erkenntnisse beschreiben, dass die Idee von allradangetriebenen Fahrzeugen bereits im Jahr 1827 in England entstanden ist.

Die Bastler John Hill und Timothy Burstall konstruierten ein dampfbetriebenes Transportfuhrwerk, welches ursprünglich nur einen Antrieb im Heckbereich hatte. Doch über eine Kardanwelle konnte dem Gerät ein Vorderachsenantrieb zugeschaltet werden. Leider konnte sich jedoch diese Erfindung aufgrund technischer Probleme lange Zeit nicht durchsetzen.

Erst im Jahr 1900 stellte Ferdinand Porsche eine Erfindung vor, welche die Idee des Allradantriebs wieder aufgriff. Das als Lohner-Porsche bekannte Elektromobil besaß insgesamt vier Elektromotoren mit denen jedes Rad einzeln angetrieben wurde. Schon drei Jahre danach haben die Brüder Jacobus und Hendrik-Jan Spijker weiter an der Technik gearbeitet und den Spyker 60 H.P. gefertigt. Dieses allradangetriebene Auto war das erste mit einem Verbrennungsmotor und wurde ausschließlich als Rennwagen für den Automobilsport konzipiert.

Der nächste Schritt war, dass die erst kurz vorher gegründete Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) ein Allradfahrzeug baute, das vom Reichskolonialamt in Auftrag gegeben wurde. Dieses Auto kam in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika von der dortigen Landespolizei zum Einsatz.

Besonders an diesem Wagen war, dass er nicht nur über alle vier Räder angetrieben wurde, sondern man ihn auch über sie alle lenkte. Dieses später als Dernburg-Wagen bezeichnete Fahrzeug erhielt seinen Namen von seinem ersten prominenten Passagier: Bernhard Dernburg, einem deutschen Politiker und Bankier. Er nutzte ihn für die Reise durch das Schutzgebiet in der deutschen Kolonie ohne Infrastruktur.

Im Jahr 1915 fingen auch die Automobilhersteller Renault und Latil damit an, den noch neuen Allradantrieb in ihrer Produktion zu nutzen. Allerdings spezialisierten sie sich zunächst auf die Fertigung von Zugmaschinen mit Allradantrieb. Danach dauerte es bis 1934 als Mitsubishi einige Prototypen mit Allradantrieb baute. Es handelte sich um einen Cabriolet mit der Bezeichnung PX33.

Von diesen Modell wurde auch an einer Diesel-Variante gebastelt, doch dieses Projekt wurde nach kurzer Zeit wieder gestoppt. Ein Jahr darauf brachte die deutsche Büssing AG einen ersten Lkw mit Allradantrieb auf den Markt. Gleichzeitig wurde der Tempo G1200 der Firma Tempo vorgestellt. Dieses Auto war das erste Fahrzeug mit Allradantrieb, bei dem jede Antriebsachse durch einen eigenen Verbrennungsmotor angetrieben wurde.

Im Jahr 1940 wurde von der amerikanischen Firma American Bantam das erste militärische Fahrzeug mit Allradantrieb entworfen. Der "Willys" war ein Geländewagen, der ab dem Kriegsjahr 1941 für die Streitkräfte der US-Armee in Serie produziert wurde. Kurz darauf folgte auch eine zivile Version mit dem Modellnamen Jeep CJ-2A. 1945 wurde auch der Unimog auf den Markt gebracht. Es handelt sich hierbei um ein Nutfahrzeug, das vielseitig einsetzbar und sehr geländetauglich ist. Der Unimog von Mercedes-Benz wurde ausschließlich mit Allradantrieb gefertigt.

Lohner PorscheLohner Porsche - eines der ersten allradgetriebenen Fahrzeuge (Foto: Porsche)
Dernburger WagenDernburgwagen von 1907(Foto: Mercedes Benz)
Willys CJ 38UR-Jeep - Der Willys CJ38 
UnimogSeit 1945 der Unimog (Universal-Motor-Gerät)

 

Jüngere Entwicklungen

Im Jahr 1966 startete die Firma Jensen mit der Kleinserienproduktion ihres Jensen FF, dem ersten Fahrzeug für die öffentliche Straße mit permanentem Allradantrieb. Der Automobilhersteller Subaru legte 1972 mit dem Modell Leone 4WD Station Wagon nach, das das erste Großserien-Straßenfahrzeug mit einem Allradantrieb war, der zugeschaltet werden konnte. 1980 stellte der Konzern Audi auf der Messe Genfer Auto-Salon seinen ersten "quattro" vor, das erste Großserienfahrzeug mit permanentem Allradantrieb. Die quattro-Serie existiert bis heute und wurde stetig verbessert.

 

Allradantrieb heute

Heute ist es längst nicht mehr so, dass der Allradantrieb ein Vorzug der Geländewagen ist. Aufgrund der besseren Fahrsicherheit und Traktion, also der Fähigkeit Antrieb in Beschleunigung umzusetzen, sind auch viele nicht geländegängige Fahrzeugtypen mit einem Allradantrieb ausgestattet, dazu zählen sogar Sportwagen. Hinzu kommt die Möglichkeit der besseren Vermarktung durch den Allradantrieb. Trotzdem ist diese Antriebsart noch am häufigsten bei geländetauglichen Wagen wie Sport Utility Vehicles (SUVs), Lastkraftwagen und Traktoren anzutreffen.

In der oberen Mittelklasse der Straßenfahrzeuge wird der Allradantrieb zusehends immer beliebter. Manche Automobilhersteller bieten ihn an, um die Nachteile immer stärkeren Motorleistung der Serienmodelle mit Frontantrieb zu kompensieren. Dennoch ist der Hinterradantrieb bei sechzig Prozent der zugelassenen Fahrzeuge eindeutig vor dem Allradantrieb. Doch zunehmend werden auch diese Fahrzeuge mit zusätzlichem Allradantrieb ausgestattet, wie zum Beispiel die neue E-Klasse von Mercedes-Benz. Zu vermerken ist. Dass insgesamt der Anteil der allradangetriebenen Fahrzeuge von sieben auf zwölf Prozent stieg. Einige Fahrzeuge, die in Großserie produziert wurden, werden ebenfalls in einer Version mit Allradantrieb gebaut. Beispiele hierfür sind der VW Golf, VW Caddy und Renault Kangoo.

Seit einigen Jahren ist der Allradantrieb durch eine elektronische Steuerung vervollkommnt worden. Sie regelt die Kraftverteilung auf die Räder schlupfabhängig, wie bei der vierten Generation der Haldex-Kupplung, die im Saab 9-3 XWD marktgängig wurde.

 

Die bekanntesten Allradsysteme führender Autohersteller

Audi quattro

Beim quattro-Antrieb von Audi wird die Motorkraft auf alle vier Räder verteilt. Technisch werden mehrere Prinzipien eingesetzt. So wird beim Mittelmotorfahrzeug R8 ein kupplungsgesteuerter (automatisch zuschaltender) Allradantrieb mit Visco-Kupplung benutzt. Beim A3 und TT hingegen handelt es sich um einen mit Haldex-Kupplung gesteuerten (automatisch zuschaltenden) Allradantrieb. Diese Autos werden von der VW-Golf-Plattform abgeleitet, und der Antrieb ist dem Motoreinbau (front/quer) eingegliedert. Bei den übrigen Typen mit der klassischen Audi-Einbaulage des Motors (front/längs) ist ein differentialgesteuerter (permanenter) Allradantrieb eingebaut, der in seiner Urform den Ruf von Audi begründete. Derweil ist jeder vierte Audi mit dem quattro-Antrieb versehen.

Bild rechts: Der Urquattro was das erste in größeren Stückzahlen produztierte Straßenfahrzeug mit einem permanenten Allradantrieb

Audi Quattro S1
Audi quattro S1
   

Interessant ist, dass der im Jahr 1986 veröffentlichte Audi-Werbefilm, in dem ein Audi 100 quattro eine schneebedeckte, skandinavische Skisprungschanze mit einer Steigung von 80 Prozent hinauffährt, bei den Werbefilmfestspielen in Cannes mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Doch da ein Sicherungsseil zu erkennen war, kamen Zweifel an den Allradfähigkeiten auf. Zum 25-jährigen Jahrestag des quattro-Antriebs im Jahr 2005 wurden diese Aufnahmen auf der selben Schanze mit einem Audi A6 und unter Beobachtung der Medien zum Beweis erfolgreich wiederholt.


Videos:

Werbespots auf der Skisprungschanze im finnischen Kaipola auf Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=5ylX-pO5vRw

Beweis mit Audi A6 quattro
http://www.youtube.com/watch?v=VXUAT7eAygM

Bild rechts: Audi 100 beim Dreh des spektakulären Werbespots auf der Skisprungschanze im finnischen Kaipola (Foto: Audi)

Audi 100 Werbespots auf der Skisprungschanze

 

BMW xDrive

xDrive ermöglicht die variable und stufenlose Aufteilung der Antriebskräfte zwischen der hinteren und vorderen Achse und setzt nun auch im Bereich der Allrad-PKWs neue Maßstäbe in punkto Fahrdynamik und Agilität setzen. Das System erkennt sofort, wann eine Umstellung der Kraftverteilung erforderlich wird und reagiert in extrem kurzer Zeit, in der Regel sogar vor einem möglichen Durchdrehen eines Rads. Daher kann die xDrive-Technologie beispielsweise beim sportlichen Durchfahren einer Kurve zu jedem Zeitpunkt die bestmögliche Antriebskraft zu der jeweiligen Achse steuern und verringert so deutlich das Unter- oder Übersteuern.

Auf der Straße bietet xDrive damit einen gravierenden Gewinn an Fahrfreude, Agilität und zeitgleich auch an Sicherheit.

BMW X5 Antriebsstrang mit xDrive
BMW X5 Antriebsstrang mit xDrive Verteilergetriebe (Foto: BMW)
mehr über den BMW X5 lesen

Denn die Fahrwerksregelsysteme wie DSC müssen bei xDrive erst wesentlich später eingreifen. Die xDrive-Technik sorgt zudem auch für besseres Vorwärts kommen auf unbefestigtem oder glattem Untergrund, da die Kraft schnell an die Räder mit Grip geleitet wird, wenn an einem Rad das Durchdrehen und damit Traktionsunterbrechung droht.

 

Mercedes-Benz 4matic

Das MATIC-Prinzip bietet im Vergleich zu alltäglichen Allradantrieben, dass die zusätzlich angetriebene Achse je nach Bedarf automatisch zugeschaltet wird. Dies übernimmt eine Elektronik, die unterschiedliche  Fahrsituationen und Verhältnisse auswertet. Das G-Modell mit serienmäßigem (per Hand zuschaltbarem) Allradantrieb trägt demzufolge die Bezeichnung 4MATIC nicht. Für die Entwicklung der meisten Allrad-Personenfahrzeug-Modelle von Mercedes-Benz war die Firma Magna Steyr aus Österreich zuständig.

Bild rechts: Mercedes Benz G-Klasse (Foto: Mercedes-Benz) mehr über die G-Klasse lesen

Mercedes Benz G-Klasse

 

Volkswagen 4motion

Das 4Motion-System mit Haldex-Kupplung ist eine elektronisch geregelte, nasslaufende Lamellenkupplung. Sie funktioniert ähnlich der Visco-Kupplung, nur dass sie durch die Elektronik schneller reagiert und so ein höheres Drehmoment übertragen kann. Früher hieß das Allradsystem von VW Syncro, doch seit einigen Jahren ist der 4motion-Begriff eingeführt worden.
Die Verteilung der Kraft bei Normalfahrt, das heißt, das Fahrzeug fährt auf ebener Strecke mit gleichmäßiger Geschwindigkeit geradeaus, beträgt 90:10. Neunzig Prozent der Motorleistung wird auf die vordere Achse geleitet und die restlichen zehn Prozent treiben die hintere Achse an.

Die Elektronik erkennt, wenn sich die Straßen- oder Lastzustände verändern, wie es zum Beispiel bei einer Kurvenfahrt, Anhängerbetrieb oder Bergauf- und Bergabfahrt der Fall ist.

VW Tiguan mit Allradantrieb 4MOTION
Volkswagen Tiguan mit Allradantrieb 4MOTION
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In solchen Situationen verändert sie die Kraftverteilung. Der Regelungsbereich der Technik reicht von den erwähnten 90:10 bis hin zu dem Verhältnis 40:60. Bei hohem Zugkraftbedarf wird bis zu sechzig Prozent der Motorleistung an die hintere Achse geleitet – die anderen vierzig Prozent treiben dann die vordere Achse an. Wenn die Räder der vorderen Achse einmal keine Kraft mehr auf die Straße übertragen, wie es beispielsweise bei Straßenglätte oder durchdrehenden Reifen der Fall sein könnte, kann kurzzeitig die ganze Motorleistung auf die hintere Achse gelegt werden.


 

7 Sitzer SUV

Nissan Pathfinder mit sieben Sitzen

Familientaugliche SUVs - Viele SUVs bieten eine besondere Ausstattungsvariante, wie sie bei kaum einem Kombi zu finden ist. Die häufig angebotene dritte Sitzreihe! Diese kann bei fast allen Modellen unsichtbar und platzsparend im Laderaum-Boden versenkt werden! Wir haben einige SUVs unter dem Aspekt Familientauglichkeit etwas näher unter die Lupe genommen. Das Hauptkriterien für die Einschätzung der jeweiligen Familienfreundlichkeit waren vor allem das Raumangebot und die sieben Sitze!

>> Sieben-Sitzer-SUVs

Top 10 der meistgekauften SUVs!

Als Grundlage dieser Topliste diente die Liste der Neuzulassungen die monatlich vom Kraftfahrt-Bundesamt ausgegeben wird. Auswertungszeitraum Januar bis November 2016

 

Der VW Tiguan ist immer noch das beliebteste deutsche SUV, mit 58.988 verkauften Modelle führt er nach wie vor Souverän die Liste an. VW verkauft fast doppelt so viele SUVs wie der zweitplatzierte Ford Kuga mit 32.236 Einheiten. Der Ford Kuga verdrängt den Opel Mokka (29.035 Fahrzeuge)auf Platz 3. Sechs deutsche Hersteller in der Top Ten, die vier restlichen Plätze gehen an:  Nissan Qashqai (20.696 Fahrzeuge) Platz 4, Hyundai  Tucson (23.660 Fahrzeuge) Platz 9, Skoda Yeti (19.073 Fahrzeuge) Platz 10! Audi ist als einzige Marke gleich mit zwei Modellen in der Top 10 vertreten wurde allerdings vom BMW X1 überholt, dieser war im Vorjahr noch gar nicht in der Top 10 Liste vertreten!

 

Top 10 der meistgekauften SUVs:
Auswertungzeitraum: Januar-November 2016
(Gesamtzahl der  Fahrzeuge in der Top 10: 279108 Einheiten)

Insgesamt wurden von Januar bis November 2016  rund 654.943 SUV's (inkl. Geländewagen) verkauft!

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

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