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Der Toyota Rav4 - Der SUV-Pionier jetzt auch als Hybrid!

Toyota RAV4 Hybrid 2016Der Toyota RAV4 zählt zu den beliebtesten SUVs und war erstmals im Sommer 1994 auf deutschen Straßen zu sehen. Im Jahr 2013 präsentierte Toyota die vierte Generation des RAV4. Drei Jahre später folgte ein Facelift. Im Laufe der Jahre ist das ehedem rundliche und gutmütig wirkende Design einer markanten Formgebung mit Raubkatzengesicht gewichen. Zeitgleich mit der Anfang 2016 betriebenen Modellpflege präsentierte Toyota erstmals eine Hybrid-Variante. Vorbild für das in diesem RAV4 verwirklichte Hybrid-Konzept ist der Lexus NX 300h.

 

 

 

Motorenkonzept

Anders als seine Konkurrenten setzt Toyota bei seinen Hybridfahrzeugen auf Benziner als Hauptantrieb und versucht die im Vergleich zu Dieselmotoren bestehende Drehmomentschwäche durch intelligente Ansteuerung aller Aggregate auszugleichen. Gerade von einem SUV erwarten  europäische Käufer vor allem Durchzug und einen souveränen Auftritt - auch bei einem Hybriden. Vor diesem Hintergrund ist es durchaus mutig von Toyota, weiterhin auf die Kombination aus Benziner und Elektroantrieb zu setzen. Die Japaner gehen kein Risiko ein: damit der SUV Hybrid keinen schwächlichen Eindruck hinterlässt, wurde er ausgleichsweise mit einem hubraumstarken Vierzylinder ausgestattet. Zudem besitzt der RAV4 mit einem Leergewicht von 1690 Kilogramm für einen SUV Hybriden kein allzu hohes Gewicht. Der 2,5 l Verbrenner sorgt daher in Verbindung mit dem gleichfalls auf die Vorderräder einwirkenden Elektromotor für einen zügigen Antrieb und ausreichende Agilität. Entscheidet sich der Käufer für die Allradversion, schiebt den SUV  zusätzlich ein auf die Hinterachse zugreifender, 68 PS starker Elektromotor an. Der im Heck sitzende Elektromotor produziert aber fallweise auch Strom. Der Toyota RAV4 Hyprid ist als Zugfahrzeug für ein Gespann auch für Autofahrer interessant, die nicht im Besitz der Wohnwagen-Führerscheinklasse BE sind. Denn wer die PKW Klasse B um die im Jahr 2013 eingeführte Unterklasse B96 in einem von vielen Fahrschulen angebotenen Tageskurs günstig erweitert, darf ein Gespann mit einem Gesamtgewicht bis zu 4250 Kilogramm fahren. Selbst bei Ausnutzung des maximalen zulässigen Gesamtgewichts von 2270 Kilogramm für den Toyota RAV4 Hyprid bleibt der Fahrer somit unter der für die Kombination aus Führerscheinklasse B und B96 gültigen Obergrenze.

 

Zusammenspiel von Verbrenner und Elektromotoren

Toyota RAV4 Hybrid 2016 RisszeichnungDie von Verbrenner und Elektromotoren gelieferte Kraft wird von einem automatischen Planetenradgetriebe verwaltet, das den 4-Zylinder bei hoher Last schnell in hohe Drehzahlen schickt. Diese schwer zu bändigende Drehfreudigkeit ist gerade bei SUV-Fahrern nicht sonderlich beliebt und einer der Gründe für die Popularität von Dieselmotoren bei Geländelimousinen. Allerdings beschränkt die elektronisch gesteuerte Automatik das Abrufen hoher Drehzahlen auf Fahrsituationen wie Überholvorgänge. Im alltäglichen Fahrbetrieb verhält sich der großvolumiger Benziner des RAV4 Hybrid ruhig und werkelt zurückhaltend im Hintergrund. Ist der Wagen in Schwung und gleitet über die Straßen, wird der Hybrid streckenweise auch rein elektrisch vorangetrieben. Beeindruckend für Neulinge unter den Hybrid-Freunden ist das reibungslose Ineinandergreifen von Elektromotor und Verbrennungsmotor. Sobald der Fahrer eines Allrad RAV4 den Fuß vom Pedal nimmt und überschüssige Fahrenergie freigibt, wird der hintere Elektromotor zum Generator und speist Strom in die Hybridbatterie ein. Die gesamte Systemleistung des Fahrzeugs beträgt 197 PS. Damit steht dem SUV Hybriden genug Kraft zum Ziehen eines bis zu 1650 kg schweren Anhängers zur Verfügung. Hier spürt man die langjährige Erfahrung, die Toyota als Pionier bei Hybridfahrzeugen besitzt und die dem Hersteller einen Vorsprung in diesem Segment verliehen hat. Angenehm bemerkbar macht sich der Hybrid vor allem im Stadtverkehr. Bis zu einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h bewältigt allein der Elektroantrieb den Vortrieb. Der Verbrenner schaltet sich in der Stadt lediglich ein, wenn im Winter die Erwärmung von Kühlwasser und Heizwärme für den Innenraums gewünscht ist. Bei kräftigem Tritt auf das Gaspedal steht die Kraft aus dem Benziner unmittelbar zur Verfügung, so dass auch unvorhergesehene Verkehrssituationen sicher zu meistern sind.

 

Stark in der Stadt - Schwächen im Gelände

Der Toyota RAV4 Hyprid ist noch weniger als die meisten seiner Konkurrenten auf Fahrten im Gelände abgestimmt. Den besten Eindruck hinterlässt diese vorgebliche Geländelimousine auf regulären und gut befestigten Fahrbahnen. Das liegt nicht nur an der geringen Bodenfreiheit des Japaners, sondern auch an einer fehlenden Outdoor-Option der Allrad-Version. Die Automatik mit  Planetenradgetriebe erweist sich im Gelände als wenig hilfreich. Wie sich von einer Kombination aus Verbrenner und Stromer erwarten lässt, punktet der Toyota RAV4 Hyprid dafür auf der Autobahn mit einem kräftigen Durchzug und macht Überholvorgänge zu Leichtigkeit. Für den Sprint von 80 auf 120 km/h braucht der Toyota SUV nur 6,3 Sekunden. Während sich der RAV4 Hybrid auf der Autobahn je nach Fahrweise auch schon mal etwas durstig zeigt, weiß er auf Landstraßen und vor allem in der Stadt überaus sparsam mit Kraftstoff umzugehen. Über 5 Liter auf 100 km genehmigt er sich in der City trotz 2,5-Liter-Maschine nie. Grund dafür ist natürlich der weit überwiegend elektrische Vortrieb, der den Verbrenner nur phasenweise zum Einsatz kommen lässt. Selbst mit angehängtem Wohnwagen bleibt der RAV4 Hybrid überwiegend im elektrischen Modus, sodass der Verbrauch auch bei maximaler Anhängelast nicht an die Decke geht. Dabei verhält sich der Toyota SUV auch im Gespannbetrieb gutmütig und neigt lediglich im unteren Geschwindigkeitsbereich zu einem leichten Heckwippen bei Beschleunigungs- und Bremsvorgängen.

 

Gepäckraum und Ausstattung

Toyota RAV4 Hybrid 2016 FontbereichWie bei allen Hybriden nehmen auch beim Toyota RAV4 Hyprid die elektrischen Antriebsaggregate und die Batterie Platz weg, der an anderer Stelle abgeknapst werden muss. Auf den ersten Blick sehen die Laderaumdaten gar nicht so schlecht aus: 500 Liter Gepäckraum und ein zusätzlicher Stauraum von 100 Liter sind auch für eine längere Urlaubsreise großzügig bemessen. Leider lässt sich aber die Rücksitzbank nicht vollständig umklappen. Schuld an der unebenen Ladefläche trägt die Batterie, die aus Gründen einer gleichmäßigen Gewichtsverteilung und zur Herstellung einer guten Fahrdynamik im hinteren Bereich des Fahrzeugs untergebracht werden musste. Etwas verspielt und wenig bedienerfreundlich erscheint das Multimedia-System. Auch ergonomisch hat die mediale Schaltzentrale für den Fahrer noch Verbesserungspotenzial. Dennoch ist es in Verbindung mit Rückfahrassistent und dem 360° Kamerasystem von Nutzen und erleichtert dem Fahrer die Beherrschung von risikoträchtigen Situationen beim Rangieren.

Wer sich gerne mit elektronischen Assistenten umgibt und auf hoher Sicherheit Wert legt, kann sich gegen Aufpreis das Fahrassistenz-Paket zulegen. Im Set enthalten sind Kollisionswarner, Spurhalteassistent und ein System zur automatischen Erkennung von Fußgängern. Während ein Einparkassistent fast schon selbstverständlich ist, sind Verkehrszeichenerkennung und eine Abstandsregelung in dieser Preisklasse auch als Zusatzausstattung nicht immer zu finden.

 

 

 

 

Toyota Rav4 Hybrid Bilder und Videos


Toyota Rav4 Hybrid Bilder

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Foto: (c) by Toyota


Toyota Rav4 Hybrid Videos


 

Technische Daten: Toyota Rav4 Hybrid

Leistung:  Hubraum, PS/KW, Drehmoment Verbrauch CO2-Emissionen Bauzeit
    
Ottomotor:   
2.5 Hybrid / 2494 cm³ / 4 Zylinder Reihenmotor + Elektromotor / 145 kW (197 PS) / 210 Nm bei 4200–4400/min 5,1–4,9 l* 118–115 g/km* seit 02/2016
* Die Werte varieren sich je nach Getriebe und Antriebsart!

 

Was kostet der Toyota Rav4 Hybrid?

 Der Toyota RAV4 Hyprid ist auf Autofahrer zugeschnitten, die sparsam und umweltverträglich SUV fahren wollen. Dass Leistung nicht die oberste Priorität bei der Entwicklung dieses SUV darstellte, zeigt sich auch an der Höchstgeschwindigkeit. Die maximal erzielbaren 180 km/h sind zwar zum Teil der in der unteren Hälfte zerklüftet wirkenden Front und dem hohen Aufbau der Karosserie geschuldet, zeigen aber auch den mangelnden Ehrgeiz der Entwickler auf, das potentiell leistungsstarke Antriebskonzept auf maximalen Speed zu trimmen. Fahrkomfort, Sparsamkeit und das unmerkliche Zusammenarbeiten der Antriebe stehen beim SUV Hybrid von Toyota eindeutig im Vordergrund. Der Hersteller verzichtet jedoch bewusst auf das Angebot einer Plugin-Variante. Der elektrische Antrieb dient nur der Unterstützung des Verbrenners - ein externes Laden der Batterie ist nicht möglich. Doch da die Traktionsbatterie entfällt, erspart dies auch technischen und teuren Aufwand. Die Batterie zum Speichern der von Verbrenner und durch Rekuperation erzeugten Energie kann kleiner und leichter ausfallen. Ein wesentlicher Grund für den relativ günstigen Preis von 32.000 Euro in der Grundversion ohne Allradantrieb. Vor allem im Vergleich zu den SUV-Hybriden aus deutscher Produktion entsteht für den Käufer eines Toyota RAV4 Hyprid ein deutlicher Kostenvorteil. Auch der noch im Jahr 2016 erwartete VW Tiguan Hybrid wird sich als Plug-in-Hybrid in einer höheren Preisregion ansiedeln. In Verbindung mit der Hybrid-Prämie von 3.000 Euro, die der Bund bei Barkauf oder Finanzierung eines Hybridfahrzeug hinzu schießt, reduziert sich der Anschaffungspreis des Fahrzeugs nochmals um einen ansehnlichen Betrag. Damit ist der Toyota RAV4 Hyprid ein attraktives Angebot für Autofahrer, die zu einem günstigen Anschaffungspreis sparsam und umweltverträglich unterwegs sein wollen.

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Alle SUVs im Vergleich

SUV-Vergleich-transp-mAktuell gibt es rund 100 Modelle (SUVs, Crossover & Co) von rund 30 verschiedenen Marken!

Wer auf der Suche nach einen SUV ist, kann sich hier einfach und schnell einen Überblick über sämtliche Modelle und Daten verschaffen. Alle Modelle sind nach Klassen sortiert um einen Vergleich noch einfacher zu ermöglichen.

 

Vergleiche: Oberklasse / MittelklasseKompaktklasse / Mini-SUVs / SUV-Coupé's / Geländewagen / Pickups / alternative SUVs

 

Vergleichstabellen:  BenzinerDiesel / Alternativ / CO² Emissionen / Preis

 

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Top 10 der meistgekauften SUVs!

Als Grundlage dieser Topliste diente die Liste der Neuzulassungen die monatlich vom Kraftfahrt-Bundesamt ausgegeben wird. Auswertungszeitraum Januar bis November 2016

 

Der VW Tiguan ist immer noch das beliebteste deutsche SUV, mit 58.988 verkauften Modelle führt er nach wie vor Souverän die Liste an. VW verkauft fast doppelt so viele SUVs wie der zweitplatzierte Ford Kuga mit 32.236 Einheiten. Der Ford Kuga verdrängt den Opel Mokka (29.035 Fahrzeuge)auf Platz 3. Sechs deutsche Hersteller in der Top Ten, die vier restlichen Plätze gehen an:  Nissan Qashqai (20.696 Fahrzeuge) Platz 4, Hyundai  Tucson (23.660 Fahrzeuge) Platz 9, Skoda Yeti (19.073 Fahrzeuge) Platz 10! Audi ist als einzige Marke gleich mit zwei Modellen in der Top 10 vertreten wurde allerdings vom BMW X1 überholt, dieser war im Vorjahr noch gar nicht in der Top 10 Liste vertreten!

 

Top 10 der meistgekauften SUVs:
Auswertungzeitraum: Januar-November 2016
(Gesamtzahl der  Fahrzeuge in der Top 10: 279108 Einheiten)

Insgesamt wurden von Januar bis November 2016  rund 654.943 SUV's (inkl. Geländewagen) verkauft!

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

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