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Tesla Model X – Komplex und Cool

Tesla Model XMit dem Model X demonstriert der US amerikanische Elektroautopionier Tesla eine gelungene Symbiose aus beeindruckender Performanz und technologischer Avant Garde. Tesla hat sich lange Zeit gelassen, doch jetzt ist es endlich da: das neue Model X, der etwas größere, etwas praktischere Nachfolger in SUV Form zur beliebten Limousine Model S. Die auffälligste optische Innovation sind unzweifelhaft die majestätischen Flügeltüren. Auf Knopfdruck erheben sie sich gen Himmel und gewähren Passagieren den Eintritt zum Fonds. Selbst nach zig Durchläufen löst dieses einzigartige Feature immer noch regelmäßig Begeisterung aus.

Doch ist es ein ikonisches Statement, welches dem Tesla Model X einen Top Platz in der Geschichte großer Autodesigns bescheren wird, oder schlicht ein besonders gut maskiertes Beispiel der Devise Form schlägt Funktion? Und wie genau verhält sich der Tesla SUV eigentlich auf der Straße? Finden wir es heraus.

 

 

 

Mehr als eine neue Stufe der Evolution

Die Idee hinter der Entwicklung des SUV von Tesla schien nur logisch: das Model X sollte mehr Raum bieten als die Limousine und somit zum perfekten Begleiter für die morgendliche Fahrgruppe zur Schule oder den Wochenendurlaub mit der ganzen Familie werden. Diese Vorgaben erfüllt der Elektro SUV auch vorzüglich. Das Model X bietet mehr als doppelt soviel Laderaum wie das Model S – zumindest, solange man auf die optionale dritte Sitzreihe verzichtet. Dies ist jedoch gar nicht so verlockend, denn im Gegensatz zu der im Model S nach hinten ausgerichteten dritten Sitzreihe, blicken die Passagiere im SUV nach vorne.

So wird die letzte Reihe von einer netten Spielerei zu einer sehr nützlichen Ergänzung der Ausstattung, da selbst erwachsene Personen komfortabel Platz nehmen können. Wenn der Komfort im Heck schon erwähnenswert ist, genießen Passagiere im Fonds ein Raumgefühl, welches sich eher an der ersten Klasse eines Flugzeugs orientiert. Vorne schließlich thronen Fahrer und Beifahrer auf bequem-sportlichen Sitzen, welche beheizbar und klimatisiert für ein völlig neues Gefühl beim Fahren werben. Bei Buchung des entsprechenden Zusatzpakets lassen sich auf Knopfdruck ausnahmslos alle Sitze im Model X beheizen.

 

Auto oder Computer – Zumindest im Innenraum eher letzteres

Tesla Model X CockpitEiniges wurde für den Tesla SUV jedoch auch unverändert vom Model S übernommen, darunter der 17 Zoll große LCD Bildschirm in der Mittelkonsole. Ein kleines Manko ließe sich hier bestenfalls bei der verbauten Hardware finden. Der Tegra 3 Prozessor ermöglicht zwar weitgehend eine relativ klare visuelle Anzeige, hat jedoch manchmal Schwierigkeiten bei der Verarbeitung der Eingaben per Touchfunktion.

Wie auch schon bei seiner Einführung vor einigen Jahren spaltet das Mitteldisplay auch heute noch die Gemüter. Die enorme Größe ist sicherlich ein Vorteil, der hohe Abblendeffekt zählt dagegen zu den schlechteren Eigenschaften, ebenso wie die fehlende Unterstützung für Android Auto oder Apple Car Play. Positiv ist hingegen die integrierte LTE Konnektivität, mit der man unter anderem jederzeit und überall den Ladestatus des Model X via Smartphone App von Tesla überwachen kann.

 

Autopilot – Niemals war es einfacher, von A nach B zu kommen

So beeindruckend die Flügeltüren auch wirken mögen, der wirkliche Knaller ist immaterieller Natur: bei der Markteinführung diente der Tesla Model X als Plattform für die bis dahin am weitesten entwickelte Technologie des Herstellers: den autonomen Fahrassistenten. Damit gelingt es dem Model X mehr als gut, sich um sich selbst zu kümmern. Beispiel gefällig? Die bereits erwähnte Tesla App bietet eine Funktion, mit der man das Model X anweisen kann, selbstständig seine Parklücke zu verlassen und zu einem vorgegebenen Standort zu fahren.

Leider fehlt dem Tesla SUV dann doch noch ein wenig Unabhängigkeit, denn das Fahrzeug wird sich keineswegs aus der beengten Lücke einer Parkgasse schälen um seinen Gebieter am anderen Ende der Stadt von einem Trinkgelage abzuholen. Vielmehr schleicht das Model X solange einer geraden Linie entlang, bis es auf ein Hindernis trifft oder es den Befehl erhält, anzuhalten. Kein Wunder also, dass sich der Autopilot im Fahrbetrieb als deutlich nützlicher erweist. Begibt man sich mit dem Tesla SUV auf eine Straße mit ausreichend deutlich gezeichneten Fahrbahnmarkierungen, und mit einem doppelten Klick auf den Tempomathebel verwandelt sich der Elektro SUV in ein Geisterauto. Es fährt selbstständig um Kurven, wechselt Spuren auf Befehl, passt sich automatisch dem Verkehrsfluss an und sucht ständig nach Verkehrsupdates, um die bestmögliche Route zu finden.

Auf der Autobahn oder auf Schnellstraßen kann man die Geschwindigkeit manuell bestimmen. Auf allen anderen Straßen riegelt der Autopilot automatisch bei einer Geschwindigkeit von 5km/h über dem geltenden Limit ab. Damit steht dem Fahrer ein sehr hilfreicher Assistent zur Verfügung, auf den man sich jedoch keinesfalls blind verlassen sollte. Das Model X erfüllt den Job, seinem Fahrer eine juristisch weiße Weste zu bewahren, zwar ausgesprochen gut; zum Beispiel wenn das Fahrzeug automatisch die Geschwindigkeit drosselt, sobald man innerstädtisches Gebiet befährt. Es kommt jedoch hin und wieder vor, dass der Autopilot zu lange braucht, um die Geschwindigkeit anzupassen – Vorsicht und Aufmerksamkeit sind also stets geboten.

 

Dynamik wie vom anderen Stern

Mit einem Gewicht um die 2,5 Tonnen bewegt sich das Model X zumindest beim Blick auf die nackten Zahlen nicht im Athletiksegment. Doch der SUV ist ein Wolf im Elefantenpelz. Wechselt man per Knopfdruck in den Ludicrous Modus, katapultiert das Model X aus dem Stand in 3.2 Sekunden auf 100 km/h. Noch beeindruckender ist jedoch der bei jeder Geschwindigkeit verfügbare Anzug. Etwas mehr Gewicht auf dem rechten Fuß und der SUV schießt nach vorne. Die Fahreigenschaften sind so beeindruckend, dass sie abhängig machen können. Nur damit keine Unklarheiten aufkommen – hochleistungsfähig heißt im Fall des Model X, dass zwischen 500 und knapp 800 elektrische Ponnies für Vorschub sorgen, welche auf jeweils einen Front- und einen leicht stärkeren Heckmotor aufgeteilt sind. Alle Modelle des Model X verfügen zudem über Allradantrieb.

Auch beim Handling weiß der Tesla SUV zu überzeugen, weil die Konstrukteure eine hervorragende Gewichtsverteilung erreichten, indem die Akkus in der Bodenplatte verbaut werden. In engen Kurven verhält sich der Koloss ruhig und reagiert zügig, die großen 20 Zoll Räder ermöglichen ausreichend Grip. In puncto Beweglichkeit reicht das Model X jedoch nicht ganz an seinen Bruder, das Modell S heran. Und auch die Limousine war schon nicht als Kurvenfresser bekannt, sondern ist eher für komfortables Cruisen ausgerichtet.

 

Wo Licht ist, ist auch Schatten - Was nicht gefällt

Tesla Model X FlügeltürenDer fortschrittlichste Autopilot, unverschämt beeindruckende Leistungsdaten und genügend Technikspielereien, um selbst den Entwicklungschef von Apple ins Staunen zu versetzen – der Tesla Model X hat eine Menge Argumente, die für ihn sprechen. Doch auch wenn alles, was hier fließt, Strom ist, ist nicht alles was glänzt, auch Gold. So zeigen sich beim Elektropionier auch einige Unzulänglichkeiten, die trotz der zahlreichen positiven Aspekte nicht unerwähnt bleiben sollen.

Diese werden zumeist erst dann deutlich, wenn das Model X schon einige Zeit in Gebrauch ist. Neben gelegentlichen Aussetzern der Software und einem leicht zickigen Autopiloten ist eines der Sorgenkinder mechanischer Art – die Flügeltüren. Als Besitzer des Model X ist man gezwungen, zukünftig bei jeder Einfahrt in eine Garage oder in ein Parkhaus auf die Deckenhöhe zu achten. Da hilft auch die automatische Stoppfunktion nichts, durch welche der Öffnungsmechanismus verlässlich abbricht, bevor es Kratzer oder Dellen gibt. Spätestens beim Versuch, sich halbwegs würdevoll aus einer halb geöffneten Flügeltür zu schälen, weiß man die Vorteile der traditionellen Türsysteme für Autos wieder zu schätzen.

Und selbst wenn die Umgebung frei ist, benötigen die Fondstüren eine gefühlte Ewigkeit, bis sie den Weg in die Freiheit preisgeben. Eine willkommene Gelegenheit, sich unbeliebt zu machen, wenn man die Kinder schnell im absoluten Halteverbot an der Schule absetzen möchte. Letztlich stellt sich zudem die Frage, wie der sensible Mechanismus sich über längere Zeiträume und unter dem Einfluss regelmäßiger Abnutzung bewährt.

Man erinnere an die zu Anfang der 90er Jahre beliebten Sportwagenmodelle mit ausfahrbaren Scheinwerfern. Leider verwandelte sich bei vielen Modellen mit der Zeit das leuchtende Strahlen in ein trauriges, einäugiges Zwinkern, weil früher oder später der Verschlussmechanismus blockierte und bestenfalls nur noch einen Scheinwerfer freigab. Nicht wenige Kritiker behaupten, dass auch die Flügeltüren des Model X ein ähnliches Schicksal erleiden könnten. Und wo sich ein Scheinwerfer noch relativ kostengünstig ersetzen lässt, schlägt eine neue Tür außerhalb der Garantiezeit sicherlich auch mit einer geflügelten Rechnung zu buche.

 

Verschiedene Reichweiten zur Auswahl

Wie bei vielen anderen Kategorien der gehobenen Klasse bietet auch Tesla eine Reihe von Konfigurationsoptionen. Mit einem Einstiegspreis um 65.000 Euro erhält man das Basismodell 70 D mit einer Reichweite von ca. 400 km. Die nächst höhere Preisklasse wird vom Modell 90 D eingenommen, der außer einer um 50 km höheren Reichweite auch den Sprung von 0 auf 100 km/h nicht mehr in sechs, sondern in nur 4,8 Sekunden schafft. Im höheren Anschaffungspreis ist auch eine Luftfederung enthalten. Im Tesla Model X P90D schmilzt die Sprintzeit dann nochmals auf beachtliche 3,8 Sekunden; es bleibt jedoch die Frage, ob dieser Leistungsgewinn mit dem deutlich höheren Preis zu rechtfertigen ist. Ohnehin ist in all diesen Konfigurationen noch nicht der beliebte Ludicrous Modus enthalten, für den mehrere Tausend Euro zusätzlich aufgerufen werden. Einfach gesprochen sollte die Reichweite jedoch überhaupt keinen Anlass zur Sorge geben, zumal Tesla mit den hocheffizienten Supercharger Stationen eine halbe Akkuladung in knapp 20 Minuten erreicht.

 

Fazit

Der Einstieg in ein Tesla Model X ist wie ein Blick in die Zukunft. Hat der Elektro SUV erst seine Türen geöffnet, während man auf ihn zuläuft, und selbige wieder geschlossen, nachdem man seinen Platz eingenommen hat, erkennt man, dass dieses Auto etwas besonderes ist.

Wer über die nötigen Mittel verfügt und nach einem Spielzeug sucht, welches wie ein Zeitreisender aus einer digitalisierten Zukunft wirkt, wird vom Model X nicht enttäuscht werden. Wer jedoch auf der Suche ist nach einem Fahrzeug, welches sich im regelmäßigen Alltagseinsatz bewähren und dazu praktisch und verlässlich sein soll, während es die Passagiere komfortabel und gut gelaunt an ihren Zielort bringt, ist mit der Limousine Model S vielleicht besser bedient.

 

 

 

Bilder und Videos vom Tesla Model X


Bilder: Model X

  • Tesla-Model-X--Interrieur
  • Tesla-Model-X-Cockpit-
  • Tesla-Model-X-Fluegeltueren

  • Tesla-Model-X-Front-Perspektive
  • Tesla-Model-X-Heck-Perspektive
  • Tesla-Model-X-Seite

  • Tesla-Model-X-Seitenansicht
  • Tesla-Model-X-im-Schnee

Foto: Tesla


Videos: Model X 


 

Technischen Daten: Model X

 

Typ: Daten, Batterie, Leistung: Reichweite Höchstgeschwindigkeit
Elektromotor:
60D 75 kWh**; 245 kW (328 PS)  322 km (EPA) 355 km (NEFZ geschätzt)  210 km/h
75D 75 kWh; 245 kW (328 PS)  381 km (EPA) 417 km (NEFZ)  210 km/h
90D 90 kWh; 386 kW (525 PS)  414 km (EPA) 489 km (NEFZ)  250 km/h*
P90D 90 kWh; 568 kW (773 PS)  402 km (EPA) 467 km (NEFZ)  250 km/h*
P100D 100 kWh; 568 kW (773 PS)  465 km (EPA geschätzt) 542 km  (NEFZ)  250 km/h*
* Abgeregelt
** Softwareseitig auf 60 kWh begrenzt

 

Was kostet der Tesla Model X?

Der Einstiegspreis für das günstigste Model X SUV lag bei 65.000 Euro, allerdings wird dieses Modell nicht mehr angeboten! Für das Model X 75D müssen laut Hersteller 92.646,- Euro hingeblättert werden!

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