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SsangYong XLV – südkoreanische Kampfansage an die Klasse der Kompakt SUV

SsangYong XLV Modell 2016 FrontansichtDer viertgrößte südkoreanische Automobilhersteller SsangYong hat es nicht leicht, auf dem deutschen Automobilmarkt Fuß zu fassen. Das gilt auch für die Fahrzeugklasse SUV, die in den letzten Jahren vielen Automobilherstellern ertragreiche Umsätze beschert hat.

Der SsangYong SUV XLV soll es nun richten – oder den Hersteller zumindest ein größeres Stück vom Kuchen sichern. Denn die Verkäufe des südkoreanischen Automobilherstellers in Deutschland lesen sich in Zahlen sehr nüchtern: 3397 Fahrzeuge verkaufte SsangYong 2016 in Deutschland. Berücksichtigt man, dass im selben Jahr der südkoreanische Autobauer ein Umsatzplus von über 37 Prozent verzeichnen konnte, erklärt das die ambitionierten Ziele.

 

 

 

Der Automobilmarkt wuchs auch 2016, vor allem im Segment SUV und Geländewagen. Um fast 40 Prozent legten die SUV 2016 zu und retteten so die Statistik. Der bestplatzierte SsangYong SUV war das Modell Tivoli mit bescheidenen 1471 Neuzulassungen. Für den südkoreanischen Autobauer mit den zwei Drachenköpfen im Logo bedeutet das viel Nachholbedarf. Und diese Aufgabe kommt dem neuen SsangYong XLV zu, einem SUV der Kompaktklasse. Die Erwartungen sind hoch. Denn der XLV soll nicht nur die Umsätze bei SsangYong nach oben schrauben, sondern auch helfen, Marke und Fahrzeugpalette für den deutschen Automobilmarkt bekannter und attraktiver zu machen.

 

Der erste Eindruck: das Design – erwachsener und beinahe elegant

Der SsangYong XLV setzt auf die gleiche Basis wie der SsangYong Tivoli und kann vereinfacht gesagt als dessen großer Bruder bezeichnet werden. Beide Modelle teilen sich nicht nur die Basis sondern mit 2,6 Metern auch denselben Radstand. Die 24 Zentimeter, die der XLV von SsangYong länger ist, wurden hinten am Kofferraum angehängt. Dadurch hat der XLV drei Seitenfenster und einen größeren Kofferraum. Die Kombination aus verlängerter Karosserie und schnörkellosem Design verleiht dem neuen SsangYong SUV eine sozial verträglichere Karosserie. Damit setzt sich der größere XLV optisch vom kleineren Tivoli ab, dessen Design frecher wirkt.

Der XLV wirkt sogar etwas nobel, im Heckbereich wegen der Verlängerung der Karosserie mit flachem Design fast schon etwas langweilig. Vielleicht aber ist der SsangYong XLV genau deswegen der passende SUV. Nicht immer muss ein SUV mit viel Aufsehen punkten. Manche mögen es dezent. Außerdem ist das Design des XLV dazu geschaffen, mit dem Fahrzeug auch bei feierlichen oder noblen Anlässen vorzufahren. Unangenehme Blicke wegen des verpatzten Designs des Blechkleids muss man jedenfalls keine befürchten. Das war bei Fahrzeugen älteren Baujahrs des südkoreanischen Automobilherstellers jedenfalls nicht immer der Fall. Hier gelang SsangYong jedenfalls einen Schritt in die richtige Richtung, will der südkoreanische Automobilhersteller auf Europas Automärkten dauerhaft neue Kunden gewinnen.

 

Außen unauffällig – innen überraschend

SsangYong XLV Modell 2016 Innenansicht Wer einen SUV sucht, der außen schlicht und innen für einen Aha-Effekt sorgt, sollte sich ans Lenkrad des SsangYong XLV setzen. Bereits beim Öffnen der Fahrertür wird man angenehm überrascht. Das liegt jedoch nicht nur an dem Kontrast zwischen der Innenausstattung und der schlichten Optik der Karosserie.

Eines gleich vorweg: Allzu hohe Erwartungen sollten an das Interieur des XLV von SsangYong nicht gestellt werden. Wer höhere Erwartungen hegt, sollte sich bei der Konkurrenz umsehen, die aber auch mehr Geld kostet. Gemessen am Preis geht die Ausstattung daher mehr als in Ordnung. Da stört es auch nicht, dass der Kunststoff einfach wirkt und auf das Sitzen bei langen Fahrten unbequem werden kann.

Bei der Innenraumgestaltung hat SsangYong sich etwas überlegt und überzeugt mit Kreativität. Die Schalter an der Mittelkonsole aus rotem Kunststoff bringen farbenfrohe Abwechslung ins Cockpit, den man dankbar annimmt. Farbig sind auch die Ziffernblätter der Armaturen, was für ein sportliches Ambiente sorgt. Anstatt Einstecktaschen an den Rückseiten der Vordersitze gibt es preiswerte Gummibänder, denen die sich aber gut einfügen.

Das Cockpit ist übersichtlich und geordnet, die Bedienung der einzelnen Schalter ist leicht zu erfassen. In der Grundausstattung ist die Ausstattung allerdings spärlich. Gegen Aufpreis gibt es ein Navi, das nicht nur den richtigen Weg weist, sondern auch über eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie einen USB- und HDMI-Anschluss bietet.

 

Sitz- und Fahrkomfort – das kann der neue XLV

Groß gewachsene Lenker können für mehr Sitzkomfort den Fahrersitz problemlos nach hinten verschieben. Das Lenkrad allerdings lässt einen Mechanismus zum Nachziehen vermissen. Dafür gibt es eine Servolenkung mit drei wählbaren Stufen. Mängeln beim Sitzkomfort zeigen sich aber auch auf den anderen Plätzen. Obwohl die Sitze klimatisiert sind, bieten sie vor allem auf längeren Fahrten wenig Komfort. Der Mangel macht sich besonders auf den hinteren Sitzplätzen bemerkbar. Grund ist die zu kurz geratene Sitzfläche. Allerdings bietet so manch teures Modell der Konkurrenz auch nicht immer den gewünschten Sitzkomfort.

Ein Mobil für lange Reisen ist der SsangYong XLV nicht unbedingt. Wer dennoch mit dem SUV auf Reisen gehen möchte, sollte in seiner Reiseplanung Zwischenstopps berücksichtigen.

Fahrkomfort wird auch durch Assistenzsysteme erzeugt. Davon befinden sich serienmäßig eine Geschwindigkeitsregelanlage, ein Bremsassistent, ein LED-Tagfahrlicht, ein aktiver Überschlagsschutz, eine Reifendruck- und Traktionskontrolle sowie ein Berganfahrassistent an Bord. Wer mehr elektronische Unterstützung möchte, muss sich etwas gedulden. Die Liste mit optional verfügbaren Assistenzsystemen ist mager bestückt. Laut Konzern wird an der Verbesserung optional verfügbarer Systeme gearbeitet.

 

Alltagstauglichkeit – mit diesem Wagen sind Übersiedelungen kein Problem

SsangYong XLV Modell 2016 Seitenansicht StandbildÜberzeugen kann der SsangYong XLV vor allem mit seinem geräumigen Kofferraum. Dank der um 24 Zentimeter verlängerten Karosserie bietet der Wagen bei aufrechter Rückenlehne satte 720 Liter Stauraum, was in dieser Preisklasse nach Vergleichbarem sucht. Wird die Rücksitzlehne umgelegt, wächst der Kofferraum auf 1440 Liter. Hier finden Supermarkteinkäufe, Golfausrüstung und Mountainbike problemlos Platz. Als Umzugshelfer macht man sich mit diesem SUV viele gute Freunde. Mit einer Anhängerlast von 1500 kg gebremst und 500 kg ungebremst kann sich der neue SUV von SsangYong sehen lassen.

Neben dem großzügigen Ladevolumen bietet der Kofferraum des XLV auch noch Praktisches. Der doppelte Ladeboden könnte zwar besser gelöst werden, erfüllt aber seinen Zweck. Als besonders nützlich erweist sich die 220-Volt-Steckdose im Heck. Laden kann man im Kofferraum somit auf zwei Arten. Praktisch sind auch die Handschlaufen, sollte man beim Be- oder Entladen einmal doch in den Kofferraum klettern müssen.

Das Fahrwerk – Federung und Bremsen bewegen sich im zufriedenstellenden Mittelmaß

Fahrverhalten und Fahrkomfort werden maßgeblich vom Fahrwerk mitbestimmt. Das überzeugt mit einer guten Abstimmung. Selbstverständlich geht es immer besser – aber nicht in dieser Preisklasse.

Sanft ist das Fahrwerk nicht gerade. Kanaldeckel und Schlaglöcher sollte man meiden oder nur bei geringer Geschwindigkeit queren, möchte man seine Bandscheiben schonen. Auch beim Durchfahren von Kurven zeigt das Fahrwerk, dass es keinen rassigen Sportwagen in der Verwandtschaft hat. Dafür erfüllt es für einen Wagen mit hohem Alltagsnutzen absolut zufriedenstellend seine Aufgaben. Das gilt auch für die Lenkung. Diese arbeitet präzise und muss nicht nachjustiert werden, wie es bei früheren Modellen von SsangYong mehrmals der Fall war. Das Fahrwerk bietet an allen vier Rädern Scheibenbremsen, die an sich gut greifen. Beim Nothalt aber hat der XLV im Vergleich zur Konkurrenz einen leicht längeren Bremsweg.

 

Motoren und Antrieb – wenig Auswahl bei den Motoren

Auch wenn die Motorhaube des SUV XLV von SsangYong jener von Elektromobilen mehr gleicht als jener von SUVs, bietet Motorenprogramm dennoch ausschließlich Verbrennungsmotoren. Auch ein Hybridantrieb steht in dieser Preisklasse verständlicherweise nicht zur Debatte.

Das Motorenprogramm bietet zwei Motoren – einen Diesel- und einen Benzinmotor. Die Motoren haben je 1597 ccm Hubraum und vier Zylinder, die in Reihe angeordnet sind. Größer ist die Auswahl bei den Antriebsvarianten. Jede Motorvariante wird wahlweise mit Vorderrad- oder Allradantrieb angeboten. Die Fahrzeuge sind mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem 6-Gang-Automatikgetriebe ausgestattet.

Der Benzinmotor leistet 128 PS, beschleunigt den Wagen auf maximal 178 km/h und verbraucht im Schnitt 7,9 Liter je 100 Kilometer. Der Diesel leistet 115 PS, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h und verbraucht 6,4 Liter je 100 Kilometer. Sämtliche Motoren erfüllen die Euro 6 Norm.

Damit stehen die Motoren auf vergleichbarem Niveau wie das Fahrwerk. Sie erfüllen im Alltag zuverlässig ihren Zweck und überzeugen mit guten Verbrauchswerten. Sportliches oder sparsames Fahren wird über einen Schalter im Cockpit gewählt. Aber auch im Sport-Modus fährt sich der Wagen wegen seines hohen Eigengewichts von rund 1,5 Tonnen eher ruhiger als spritzig.

 

Sicherheit und Crash-Test

Automobile von SsangYong zeigten in der Vergangenheit immer wieder große Schwächen bei der Sicherheit. Vor allem im Euro NCAP Crashtest offenbarten sich immer wieder deutliche Mängel. Die Basisversion des SsangYong XLV brachte es beim Euro NCAP Crashtest auf drei von fünf möglichen Sternen. Die Basisversion erlangt 25 Prozent, die mit Zusatzpaket aufgewertete Version 43 Prozent aller erreichbaren Punkte. Mit dem optional erhältlichen Sicherheitspaket erreichte der SsangYong SUV vier von fünf möglichen Sternen.

Die Schwächen des SUV zeigen sich bei einem Frontalcrash. Ein Problem, das bereits von früheren Modellen von SsangYong bekannt ist. Beim Test zeigte sich, dass Erwachsene auf den vorderen Sitzen besser abschneiden als Kinder auf der Rückbank. Im Wesentlichen liegt der neue XLV in Sachen Sicherheit gleichauf mit dem kleineren Tivoli.

 

 

 

 

SsangYong XLV Bilder und Videos


Bilder: SsangYong XLV

 

  • SsangYong-XLV-Modell-2016-Doppelpack
  • SsangYong-XLV-Modell-2016-Fahrt-durchs-Wasser
  • SsangYong-XLV-Modell-2016-Frontansicht

  • SsangYong-XLV-Modell-2016-Frontperspektive
  • SsangYong-XLV-Modell-2016-Heckansicht
  • SsangYong-XLV-Modell-2016-Innenansicht

  • SsangYong-XLV-Modell-2016-Kofferraum
  • SsangYong-XLV-Modell-2016-Seitenansicht-Standbild
  • SsangYong-XLV-Modell-2016-Seitenansicht-mit-Anhaenger

  • SsangYong-XLV-Modell-2016-Seitenansicht
  • SsangYong-XLV-Modell-2016-von-Oben

Fotos: © SsangYong


Videos: SsangYong XLV

 


 

Technische Daten: SsangYong XLV

Typ: Daten Leistung: Verbrauch Emission
Ottomotor:
1.6 e-XGi  160 4 Zylinder, 1597 cm³; 94 kW (128 PS), 160 Nm bei 4600 U/min 7,1 - 7,9 l 165 - 184 g/km
       
Dieselmotor:      
1.6 e-XDi 160 4 Zylinder, 1597 cm³; 85 kW (115 PS), 300 Nm bei 1500–2500 U/min 4,5 - 6,3 l 117 - 164 g/km

* Je nach Antriebsart oder Getriebewahl

 

Was kostet der SsangYong XLV?

Damit der neue SsangYong SUV auf dem Automobilmarkt Chancen hat, wurde er im unteren Preissegment angesiedelt. Knappe 17.500 Euro kostet die Einstiegsversion. Die Reaktionen auf den neuen XLV von SsangYong sind durchwegs positiv. Natürlich bieten einige Konkurrenten mehr in Sachen Motorisierung, Ausstattung und Fahrdynamik. Dafür aber muss man auch deutlich mehr Geld auf den Tisch legen. Angesichts der recht guten Ausstattung und dem attraktiven Preis stellt sich für viele Autofahrer die Frage, ob mehr SUV überhaupt nötig ist.

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7 Sitzer SUV

Nissan Pathfinder mit sieben Sitzen

Familientaugliche SUVs - Viele SUVs bieten eine besondere Ausstattungsvariante, wie sie bei kaum einem Kombi zu finden ist. Die häufig angebotene dritte Sitzreihe! Diese kann bei fast allen Modellen unsichtbar und platzsparend im Laderaum-Boden versenkt werden! Wir haben einige SUVs unter dem Aspekt Familientauglichkeit etwas näher unter die Lupe genommen. Das Hauptkriterien für die Einschätzung der jeweiligen Familienfreundlichkeit waren vor allem das Raumangebot und die sieben Sitze!

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Top 10 der meistgekauften SUVs!

Als Grundlage dieser Topliste diente die Liste der Neuzulassungen die monatlich vom Kraftfahrt-Bundesamt ausgegeben wird. Auswertungszeitraum Januar bis November 2016

 

Der VW Tiguan ist immer noch das beliebteste deutsche SUV, mit 58.988 verkauften Modelle führt er nach wie vor Souverän die Liste an. VW verkauft fast doppelt so viele SUVs wie der zweitplatzierte Ford Kuga mit 32.236 Einheiten. Der Ford Kuga verdrängt den Opel Mokka (29.035 Fahrzeuge)auf Platz 3. Sechs deutsche Hersteller in der Top Ten, die vier restlichen Plätze gehen an:  Nissan Qashqai (20.696 Fahrzeuge) Platz 4, Hyundai  Tucson (23.660 Fahrzeuge) Platz 9, Skoda Yeti (19.073 Fahrzeuge) Platz 10! Audi ist als einzige Marke gleich mit zwei Modellen in der Top 10 vertreten wurde allerdings vom BMW X1 überholt, dieser war im Vorjahr noch gar nicht in der Top 10 Liste vertreten!

 

Top 10 der meistgekauften SUVs:
Auswertungzeitraum: Januar-November 2016
(Gesamtzahl der  Fahrzeuge in der Top 10: 279108 Einheiten)

Insgesamt wurden von Januar bis November 2016  rund 654.943 SUV's (inkl. Geländewagen) verkauft!

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

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