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Skoda Karoq SUV 2017 FrontperspektiveDer tschechische Ableger im Volkswagen-Konzern, Skoda, hat seinen ohnehin schon sehr beliebten Mini-SUV 'Yeti' einem Facelift unterzogen. Da der Großteil der Karosserie neu gestaltet wurde, und dabei um 16 Zentimeter auf 4,38 Meter Länge angewachsen ist, gönnt Skoda dem Wagen einen neuen Modellnamen. Als "Karoq" verläßt das neue Sports Utility Vehicle die Werkshallen in Kvasiny.

Dass Geländewagen im Jahr 2017 keineswegs zwangsläufig geländegängig sein müssen, zeigt auch der Skoda Karoq - er hat in der Grundausstattung wie so viele seiner Vettern nur Vorderradantrieb. Die Namensgebung ist, wie beim großen Bruder Kodiaq, aus einer Umfrage entstanden. Als Sieger ging die künstliche Namensschöpfung 'Karoq' aus der nord-kanadischen Indianerkultur hervor, die die Begriffe "Kaa’raq" (Auto) und "Ruq" (Pfeil) kombiniert.

 

 

Design lehnt am Kodiaq an

Skoda weicht im Design nicht wesentlich von der bewährten Linie ab, die klassische BMW-Niere mit dem Single-Frame-Grill der Schwester Audi zu kreuzen. Im weiteren Verlauf zieht sich eine Sicke vom vorderen Kotflügel nahezu waagerecht bis zur Oberkante der Rückleuchte, was der Karosserie ein gradliniges und schnörkelloses Design verschafft. Der Britische Land Rover, dessen Produktion den aktuellen Umwelt-Richtlinien zum Opfer gefallen ist, bekommt hier möglicherweise den würdigen Nachfolger. Um nicht ganz im Sumpf der Schlichtheit zu versinken, hat der neue Skoda SUV ein dynamisches Design mit zahlreichen kristallförmigen Elementen, die sich in Front- und Heckleuchten in den Vordergrund hieven.

 

Interieur - Yeti lässt Grüßen

Skoda Karoq SUV 2017 Interieur Cockpit FahrerbereichDie Designlinie im Interieur wird konsequent aus dem Skoda Yeti fortgesetzt. Das heißt, einheitliche Rundinstrumente über dem Lenkrad, dazu ein modernes TFT-Display als Bedienelement über der Mittelkonsole. Nüchternheit und Zweckmäßigkeit bestimmen das Gesamtbild. Die gebürstete Metalloberfläche der Pedalerie und des Schaltknaufs vermitteln dennoch gemeinsam mit den angenehm geformten Sitzschalen ein sportliches Flair - sofern man sich für eine der gehobenen Ausstattungsvarianten entschieden hat. In der Basisvariante dominieren die Schwarztöne, die eindeutig die Botschaft vermitteln: hier sitzt man nicht in einem Geländewagen, sondern in einer Karosse, die das entspannte cruisen an der Küstenstraße oder der Prachtallee zu einem Gesamterlebnis macht.

Es sei dem Skoda Karoq nicht unterstellt, dem Urvater osteuropäischer Geländewagen, dem Lada 4x4 Modellbeschreibung" target="_self" >Lada Niva, nachzueifern. Im Gesamtbild gelingt es dem neuen Skoda SUV jedoch erfolgreich, den Glanz der Vorfahren Lada Niva und Land Rover mit den Ansprüchen an Sports Utility Vehicles des Jahres 2017 zu vereinen. Darf man das als 'rauspicken der Rosinen' bezeichnen? Oder ist es einfach die Kombination bewährter Konzepte? Dies darf gerne der Kunde und Fahrer des Skoda Karoq entscheiden.

 

Gewohnte Sicherheit aus Wolfsburg

Bei Autokennern kursiert seit vielen, vielen Jahren der scherzhafte Ausspruch, dass in der ČSSR, der ehemaligen Tschechoslowakei, Autos für Volkswagen produziert werden, jedoch mit viel besserer Qualität, als diejenigen der bundesdeutschen Konzernschwestern. Der Skoda Karoq wird diesem Ruf mehr als gerecht. Hat schon der Vorgänger Yeti in Sachen passivem Insassenschutz mit 92% im Euro-NCAP-Crashtest geglänzt, dürfen wir vom Skoda Karoq erwarten, dass hier noch eine Schippe draufgesetzt wird.

Wer von Skoda aktive Sicherheit wünscht, wird mit dem neuen SUV mehr als belohnt: Adaptiver Abstandsassistent, Spurhalte- und Spurwechselassistent, ein Fernlichtassistent, der Ausparkassistent und eine elektronische Müdigkeitserkennung sind nur einige der Features, die der Skoda Karoq zu bieten hat. Wie üblich, hat man auch in der Vollausstattung kein selbstfahrendes Auto unter dem Allerwertesten. Jedoch hat auch ein vollausgestatteter BMW-Fünfer nicht mehr zum Thema aktiver Sicherheitssysteme zu bieten, als man es beim dem neuen Skoda SUV auf der Liste der verfügbaren Sonderausstattungs-Features ankreuzen kann.

 

Fünf Motoren im Angebot

Die Volkswagen AG hält sich auch beim Karoq an die schlicht der Wirtschaftlichkeit geschuldeten Vorgaben des modularen Querbaukastens für Motoren und Antriebe. Es hat allerdings den Anschein, als dass der Volkswagen-Konzern noch nicht flexibel genug auf den Diesel-Abgasskandal reagiert hat, denn auch der Karoq wird als leistungsstärkste Variante mit einem Zwei-Liter-Diesel angeboten, der 140 Kilowatt (190 PS) leistet. Diesen gibt es auch als gedrosselte Variante mit 110 Kilowatt (150 PS), und darüberhinaus kann der Karoq mit einem 1,6 Liter Diesel mit 85 Kilowatt (115 PS) motorisiert werden.

Interessant werden jedoch die Benzin-Varianten, was mich dazu veranlasst, meine vorangegangene Aussage etwas zu relativieren. Möglicherweise hat VW doch eine kleine interne Trendwende vollzogen, denn es gibt in der Basis-Ausstattungsvariante den Karoq in einer Version mit Benziner unter einem Liter Hubraum. Auch dieses Aggregat entstammt dem VW-Baukasten. Es hat die Bezeichnung VW EA211, womit ein Benzin-Reihenvierzylinder mit Vierventiltechnik und zwei obenliegenden Nockenwellen gemeint ist.

Offensichtlich sind die Zeiten vorbei, in denen vier Ventile und doppelte obenliegende Nockenwelle als nennenswerte Eigenschaften eines Ottomotors gepriesen werden mussten. Vielmehr vereinen sich diese technischen Raffinessen beim SUV aus dem Hause VW mit dem wartungsfreien Zahnriemen sowie den in den Zylinderkopf integrierten Abgaskrümmern zu einem kompakten Motor, der durchaus dann Maßstäbe setzen wird, wenn der für die deutschen Landen typische Dieselhype vollständig abgeklungen ist.

 

Sparsam im Verbrauch

Den vom Hersteller angegebenen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 5,3 Litern im Drittelmix darf man bei dieser Motorisierung durchaus ernst nehmen.

Der Vollständigkeit halber sei noch das 1,5 Liter Benzinaggregat erwähnt, das die Leistungen des gedrosselten Diesel-Aggregats mit zwei Litern ausgewiesen hat und - den Herstellerangaben nach - nur unwesentlich mehr als das knapp einen Liter fassenden Basisaggregat an Benzin verbrauchen soll. Diese Angabe ist sicherlich in der einen oder anderen Weise messbar und nachvollziehbar - der Käufer und normale Bürger darf allerdings nicht wirklich erwarten, einen 150-PS-Benziner mit unter sechs Litern Super pro hundert Kilometern von Aachen nach Zamdorf zu bewegen.

Skoda limitiert die Modellvielfalt aus nicht nachvollziehbaren Gründen dahingehend, dass es sowohl bei den Benzinern als auch bei den Dieselmotoren in der jeweils schwächsten Motorisierung den Allradantrieb nicht einmal als Extra zu bestellen gibt. Der Karoq ist außerdem aussliesslich mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe zu haben, was die kleineren Motorvarianten betrifft, wohingegen die Kunden des stärksten Aggregates - immer noch ein Diesel - den Karoq nur mit Automatik und Doppelkupplungsgetriebe bestellen können.

 

Skoda Karoq - Ausstattungvarianten

Wer jetzt zuschlagen möchte und den Karoq kaufen, der sollte sich auf einige Ausstattungsvarianten gefasst machen. Es gibt den neuen SUV von Skoda in 'Ambition' und 'Style', und keine dieser Bezeichnungen weist wirklich auf ein Qualitätsniveau hin. Es sind damit vielmehr Ausstattungslinien bezeichnet, wobei sich die Firma Skoda vorbehält, im Detail aufzulisten, ab wann sich die gehobene Ausstattung lohnt.

 

 

 

 

Skoda Karoq: Bilder und Videos


Bilder: Skoda Karoq

 

  • Skoda-Karoq-SUV-2017-Frontal
  • Skoda-Karoq-SUV-2017-Frontperspektive
  • Skoda-Karoq-SUV-2017-Frontscheinwerfer

  • Skoda-Karoq-SUV-2017-Heckleuchte
  • Skoda-Karoq-SUV-2017-Heckperspektive
  • Skoda-Karoq-SUV-2017-Interieur-Cockpit-Fahrerbereich

  • Skoda-Karoq-SUV-2017-Interieur-Cockpit
  • Skoda-Karoq-SUV-2017-Interieur-Fahrerbereich
  • Skoda-Karoq-SUV-2017-Interieur-Font

  • Skoda-Karoq-SUV-2017-Interieur-Fontbereich
  • Skoda-Karoq-SUV-2017-Interieur-Kofferaum
  • Skoda-Karoq-SUV-2017-Interieur-Kofferraum-umgeklappte-Sitze

Foto: © Audi


Videos: Skoda Karoq

 


 

Technische Daten: Skoda Karoq

Typ: Daten Leistung: Verbrauch Emission
Ottomotor:
1.0 TSI 3 Zylinder, 999 cm³, 85 kW (115 PS), 200 Nm bei 2000–3500 5,2 - 5,3 l* 119 g/km
1.5 TSI 4 Zylinder, 1498 cm³, 110 kW (150 PS), 250 Nm bei 1500–3500 5,1 - 5,7 l* 119 - 125 g/km*
       
Dieselmotor:      
1.6 TDI 4 Zylinder, 1598 cm³, 85 kW (115 PS), 250 Nm bei 1500–3000 4,5 l 118 g/km
2.0 TDI 4 Zylinder, 1968 cm³, 110 kW (150 PS), 340 Nm bei 1750–3000 4,4 - 5,2 l* 115 - 134 g/km*
2.0 TDI 4 Zylinder, 1968 cm³, 140 kW (190 PS), 400 Nm bei 1750–3300 5,3 l 138 g/km

 * Je nach Antriebsart und Getriebewahl

 

Was kostet der Skoda Karoq?

Beide Linien können jeweils mit allen Motoren bestellt werden. In der simpelsten Ausstattung 1.0 TSI, Leistung 85 Kilowatt (115 PS), kann der Karoq für 24.290,- Euro bestellt werden. Für diesen Preis erhält man ein Jedermann-SUV, das über der Augenhöhe von Citroen C4 Cactus oder Renault Kadjar, jedoch unter dem des Mini Countryman liegt.

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Alle SUVs im Vergleich

SUV-Vergleich-transp-mAktuell gibt es rund 100 Modelle (SUVs, Crossover & Co) von rund 30 verschiedenen Marken!

Wer auf der Suche nach einen SUV ist, kann sich hier einfach und schnell einen Überblick über sämtliche Modelle und Daten verschaffen. Alle Modelle sind nach Klassen sortiert um einen Vergleich noch einfacher zu ermöglichen.

 

Vergleiche: Oberklasse / MittelklasseKompaktklasse / Mini-SUVs / SUV-Coupé's / Geländewagen / Pickups / alternative SUVs

 

Vergleichstabellen:  BenzinerDiesel / Alternativ / CO² Emissionen / Preis

 

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Top 10 der meistgekauften SUVs!

Als Grundlage dieser Topliste diente die Liste der Neuzulassungen die monatlich vom Kraftfahrt-Bundesamt ausgegeben wird. Auswertungszeitraum Januar bis November 2016

 

Der VW Tiguan ist immer noch das beliebteste deutsche SUV, mit 58.988 verkauften Modelle führt er nach wie vor Souverän die Liste an. VW verkauft fast doppelt so viele SUVs wie der zweitplatzierte Ford Kuga mit 32.236 Einheiten. Der Ford Kuga verdrängt den Opel Mokka (29.035 Fahrzeuge)auf Platz 3. Sechs deutsche Hersteller in der Top Ten, die vier restlichen Plätze gehen an:  Nissan Qashqai (20.696 Fahrzeuge) Platz 4, Hyundai  Tucson (23.660 Fahrzeuge) Platz 9, Skoda Yeti (19.073 Fahrzeuge) Platz 10! Audi ist als einzige Marke gleich mit zwei Modellen in der Top 10 vertreten wurde allerdings vom BMW X1 überholt, dieser war im Vorjahr noch gar nicht in der Top 10 Liste vertreten!

 

Top 10 der meistgekauften SUVs:
Auswertungzeitraum: Januar-November 2016
(Gesamtzahl der  Fahrzeuge in der Top 10: 279108 Einheiten)

Insgesamt wurden von Januar bis November 2016  rund 654.943 SUV's (inkl. Geländewagen) verkauft!

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

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