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Der Lada Niva ist seit fast vier Jahrzehnten ein Kultauto

Lada NivaPerestroika und Glasnost zum Trotz, der Russen-Offroader Niva von Lada behauptet sich auch dreißig Jahre nach Zusammenbruch der Sowjetunion weiter am Markt und hat eine eingeschworene Fangemeinde. Und nur weil der Genosse jetzt wegen einem Markennamenstreit mit Chevrolet "Lada Taiga" und nicht mehr "Niva" heißt und mangels heutzutage geforderter Crasheigenschaften hierzulande nur noch in Kleinserie von einem Importeur aus Buxtehude eingeführt werden darf, heißt das nicht, dass der 1,2 Tonner Geländewagen mit seinen 81 PS und 60 kW seine sozialistischen Schlichtheit auf einmal über Bord werfen würde!

 

 

Dem Größenwachstum im SUV-Segment verwehrt sich der unter der Bezeichnung WAS 2121 bekannte Geländewagen seit Jahrzehnten ohnehin erfolgreich: Der 3,72 Meter lange und 1,68 Meter breite, im russischen Wolga-Städtchen Togliatti produzierte Offroader ist 1,68 Meter hoch. Er pfeift auf alle Komfortstandards, die bei seinen Konkurrenten zur Grundausstattung gehören, wie z.B. Zentralverriegelung, Klimaanlage, Airbags oder Elektronisches Sicherheits- oder Stabilitätsprogramm (ESP).
Frei liegende Kabel im Innenraum, scharfe Kanten, ein halbmeterlanger Schalthebel und eine Rückbank, die aus einem einfachen Brett mit Schaumstoff-Auflage und Stoffbezug besteht, verleihen ihm stattdessen seinen zusätzlichen sozialistischen Charme, wenn man so will.

Geländetauglichkeit

Bei einem Preis unter 10.000 Euro erhält man einen Offroader, der es von seinen Fähigkeiten her mit den teuersten Geländewagen in extremen Gelände aufnehmen kann: Mit seinem kurzen Radstand, der mit 22 Zentimetern hohen Bodenfreiheit und verschränkbaren Achsen packt der Russe Watttiefen bis 65 Zentimeter und Steigungen bis 65 %. Kein Wunder, dass der Lada auch bei Förstern hierzulande der Renner ist.

Kleiner Wagen - grosser Verbrauch

Wen es nicht stört, dass der Genosse bei kombiniertem Verkehr säuft wie die Rote Armee nach Feierabend und 9,5 Liter Superbenzin auf 100 Kilometer im Schnitt verbraucht, der hängt dem seit 1976 vom Band laufenden Kultwagen daher den Lenin-Orden um. Einen Reservekanister sollte man wegen des Tankvolumens von 42 Liter aber wohl sicherheitshalber bei sich führen.

Motorisierung

Der Vier-Zylinder-Otto-Motor erzeugt ein maximales Drehmoment von 128 Nm bei 4000 Umdrehungen in der Minute. Der Lada schafft so nur eine Höchstgeschwindigkeit von 137 km/h. Für die Beschleunigung von Null auf 100 km/h lässt er sich 19 Sekunden Zeit.  Der Lada Taiga bietet 1690 ccm Hubraum.  Anders als seine Offroader-Geschwister aus dem Westen kann man mit mechanischen Grundfertigkeiten auch ohne Spezialwerkzeug noch selber im Motorraum Hand anlegen, was den Taiga für Bastler zum begehrten Sammelstück macht. Der Vierzylinder-Reihenmotor mit Wasserkühlung kommt übrigens mit zwei Ventilen/Zylinder aus.
Nur Autohistoriker wissen, dass es das Modell mal mit Peugeot-Motor gab, was den Russen dann kurzzeitig zum Diesel-Trinker machte.

Modernisierung und Deutschlandversion des Taiga

Fünf Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer bekam der „Ostalgiker“ übrigens sein erstes Facelifting seit fast zwei Jahrzehnten verpasst. Er erhielt eine neue Heckform und eine tiefere Ladekante. Im Innenraum wurden immerhin ein neues Armaturenbrett mit anderem Tacho und ein Lenkrad mit Pralltopf eingebaut. Vor fast vier Jahren später dann ein zweites Styling: Tellergroße, bündig in die Karosserie eingepasste Blinker, vergrößerte und von innen verstellbare Außenspiegel, neu strukturierte Schweller und Stahlfelgen verändern das Aussehen des Russen-Offroader im Jahr 2010 nur wenig. Mit an Bord ist seitdem zumindest ein ABS.
Der Motor mit Multi-Einspritzung von Bosch packt seither die Euro Norm 5, weil von ihm mit 224 g C02/km deutlich weniger an Emissionen produziert werden.
Für den deutschen Markt bekam der „Genosse Geländewagen“ außerdem noch eine Hohlraumversiegelung, Unterbodenschutz, eine gegen Rostfraß beständigere Fensterschachtleisten- und Dachnahtversiegelung sowie Trittschutzfolien an den Türschwellern spendiert. Auch der Innenraum wurde mit Digitaluhr, Außenthermometer und Voltmeter ein Stück weit in Richtung Anforderungen des Automobilmarktes im 21. Jahrhundert angepasst.
Für das Jahr 2015/2016 wird das Nachfolgemodell des Lada Taiga erwartet. Ob die Autobauer aus dem 1.000 km von Moskau entfernten Wolga-Städtchen zum 40. Geburtstages ihres Kultautos ihrem schlichten Konzept treu bleiben oder sich den Anforderungen der modernen Autowelt ein Stück weit öffnen, werden nicht nur die Lada-Fans gespannt abwarten.

Lada Niva Bilder und Videos


Lada Niva Bilder

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 Lada Niva Video


Technische Daten: Lada Niva

Leistung:  Hubraum, PS/KW,Drehmoment Verbrauch CO2-Emissionen Effizienzklasse
 
Ottomotor
4x4 / R4 / 1.690 cm³ / 61 kW (83 PS) / 129 Nm 9,5 l / 100 km 225 g/km G
 

Was kostet der Lada Niva?

Der Niva kostet neu in der Standardausführung, je nach Ausstattung, zwischen 11.250 und 15.250 Euro.

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7 Sitzer SUV

Nissan Pathfinder mit sieben Sitzen

Familientaugliche SUVs - Viele SUVs bieten eine besondere Ausstattungsvariante, wie sie bei kaum einem Kombi zu finden ist. Die häufig angebotene dritte Sitzreihe! Diese kann bei fast allen Modellen unsichtbar und platzsparend im Laderaum-Boden versenkt werden! Wir haben einige SUVs unter dem Aspekt Familientauglichkeit etwas näher unter die Lupe genommen. Das Hauptkriterien für die Einschätzung der jeweiligen Familienfreundlichkeit waren vor allem das Raumangebot und die sieben Sitze!

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Top 10 der meistgekauften SUVs!

Als Grundlage dieser Topliste diente die Liste der Neuzulassungen die monatlich vom Kraftfahrt-Bundesamt ausgegeben wird. Auswertungszeitraum Januar bis November 2016

 

Der VW Tiguan ist immer noch das beliebteste deutsche SUV, mit 58.988 verkauften Modelle führt er nach wie vor Souverän die Liste an. VW verkauft fast doppelt so viele SUVs wie der zweitplatzierte Ford Kuga mit 32.236 Einheiten. Der Ford Kuga verdrängt den Opel Mokka (29.035 Fahrzeuge)auf Platz 3. Sechs deutsche Hersteller in der Top Ten, die vier restlichen Plätze gehen an:  Nissan Qashqai (20.696 Fahrzeuge) Platz 4, Hyundai  Tucson (23.660 Fahrzeuge) Platz 9, Skoda Yeti (19.073 Fahrzeuge) Platz 10! Audi ist als einzige Marke gleich mit zwei Modellen in der Top 10 vertreten wurde allerdings vom BMW X1 überholt, dieser war im Vorjahr noch gar nicht in der Top 10 Liste vertreten!

 

Top 10 der meistgekauften SUVs:
Auswertungzeitraum: Januar-November 2016
(Gesamtzahl der  Fahrzeuge in der Top 10: 279108 Einheiten)

Insgesamt wurden von Januar bis November 2016  rund 654.943 SUV's (inkl. Geländewagen) verkauft!

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

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