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Nissan X Trail Nissan X-Trail, die dritte Version - Trend zum SUV

Die seit Juli 2014 erhältliche dritte Generation des X-Trail hat kaum noch etwas mit den kantigen Vorgängern gemeinsam. Diese orientierten sich an traditionellen Geländewagen, waren zuverlässige Arbeitsgeräte mit hohem Nutzwert - jedoch ohne jeden Chic, sprich: ansprechendem Design.

 

 

 

Gefälliges Design

Der neue X-Trail ist optisch deutlich gefälliger. Die rundlichen, aber trotzdem strengen und keineswegs altmodischen oder gar barocken Formen orientieren sich am kleineren, höchst erfolgreichen Nissan Qashqai. Genau auf diesem basiert der X-Trail auch, ist allerdings 27 Zentimeter länger. Da er gleichzeitig drei Zentimeter breiter und 11 Zentimter höher als der kleine Bruder ist, wirken die Proportionen trotz der stattlichen Maße durchaus stimmig. Das Design des X-Trail ist modern, ohne beliebig zu wirken. Der schicken Außenschale sieht man den hohen Nutzwert nicht an.

 

Nissan SUV - eine erfolgreiche Familie

Nissan X Trail InterieurNeben dem skurrilen Nissan Juke, dem Verkaufsrenner Qashqai und dem legendären Pick-Up Navara nimmt der X-Trail die Rolle des seriösen, komfortablen und mit reichlich Platz gesegneten Reisewagens ein. Er ist der einzige Nissan SUV mit einer optionalen dritten Sitzreihe, nachdem die Produktion des Qashqai "plus 2" mit Auslaufen der vorigen Generation eingestellt wurde. Von der Extravaganz und Verspieltheit des Juke ist beim
X-Trail nichts zu spüren; gleichzeitig vermeidet das große Nissan SUV die machohafte Härte des Pick-Up Navara.

 

Solide Technik - wie gehabt

Der X-Trail greift auf bewährte und zuverlässige Technik zurück, die aber nicht immer von Nissan stammt. Angeboten wird nur ein einziger Benziner. Das ist der hauseigene 1,6 Liter-Turbo, der aus 1600 Kubikzentimetern zufrieden stellende 163 PS produziert. Damit ist eine Beschleunigung von unter 10 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometern drin, sowie ein Normverbrauch von 6,2 Litern Super auf 100 Kilometer. Als Höchstgeschwindigkeit werden exakt 200 Stundenkilometer angegeben - ein eher für Stammtischgespräche als für die Autobahn wichtiger Wert.
Zwei Nachteile hat der sehr laufruhige und im Großen und Ganzen angenehme Benziner: Er lässt sich weder mit einem Automatikgetriebe noch mit Allradantrieb kombinieren. Wer auf beides verzichten kann, wird mit dem leisen und kräftigen Benziner ganz sicher glücklich werden.

Von ganz anderem Kaliber sind die beiden für den X-Trail angebotenen Dieselmotoren. Mittlerweile ist es weithin bekannt, dass Nissan (wie auch die noble Schwestermarke Infiniti) zum Renault-Konzern gehört. Es ist nur logisch, dass man sich für die Dieselmotoren des X-Trail bei Renault bedient. Die beiden 1,6 Liter und 2,0 Liter-Aggregate werden in ungefähr 20 Nissan- und Renault-Modellen verbaut. Entsprechend hoch ist die Zuverlässigkeit - wenn sie auch voraussichtlich auf Dauer nicht an die Problemlosigkeit der hauseigenen Nissan-Benziner herankommt. Dafür punkten die Renault-Selbstzünder mit Kraft, geringem Verbrauch und relativer Laufruhe. Im X-Trail werden sowohl der 1,6 Liter Diesel mit 130 PS und der 2,0 Liter Diesel mit 177 PS als Fronttriebler und als Allradler angeboten. Am sparsamsten ist wie zu erwarten der 1,6 Liter mit Frontantrieb (4,9 Liter auf 100 Kilometer). Den höchsten Dieselverbrauch (5,6 Liter) besitzen die beiden Zweiliter-Allradler. Technisch ist das plausibel, die Modellpolitik ist jedoch nicht ganz nachzuvollziehen, da der Zweiliter als Fronttriebler serienmäßig an ein Sechsgang-Automatikgetriebe gekoppelt ist.

Die anderen Ausführungen (einschließlich der Benziner) verfügen über ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Lediglich für den 1,6 Liter-Diesel ist ein nicht unbedingt empfehlenswertes stufenloses Automatikgetriebe (1.900 Euro) erhältlich.

 

Platz da - Raumriese X-Trail

Gegenüber dem kleinen Bruder Qashqai bietet der X-Trail deutlich mehr Platz. Ganz abgesehen von der dritten Sitzreihe (für faire 800 Euro Aufpreis), die ihn zum Siebensitzer macht, spielt der X-Trail raummäßig in einer ganz anderen Liga. Überall ist mehr Luft und Raum - nach oben, zur Seite und vor allem nach hinten. Fast 2000 Liter Gepäckvolumen bietet der X-Trail, der Qashqai lässt es bei 1585 Liter bewenden (nur zum Vergleich: Nissan Juke: 797 Liter). Auch die Premium-Konkurrenz (Mercedes GLC: 1600 Liter) kann da nicht annähernd mithalten.

 

Ausstattung - relativ faire Pakete

Grundsätzlich sind Ausstattungspakete in vielen Fällen Betrug am Kunden. Man kauft für teures Geld etwas Unsinniges mit, das man eigentlich überhaupt nicht haben möchte - nur um an ein an gewünschtes Ausstattungsdetail zu kommen, das als Einzeloption nicht erhältlich ist. Das führt zu solch absurden Zwangskoppelungen wie Ledersitze und Soundsystem. Leider macht auch Nissan die Unsitte der Ausstattungspakete mit, jedoch muss man den Japanern zugute halten, dass sie dabei recht fair agieren.

Alle Fronttriebler starten mit der Ausstattungsvariante "Visia". Da ist alles Notwendige drin, vom Audiosystem über die Klimaanlage bis hin zu Leichtmetallfelgen. Für 3.190 Euro gibt es "Acenta" mit angenehmen Komfort-Extras (Außenspiegel anklappbar, Fondscheiben getönt, Klimaautomatik zwei Zonen, Lederlenkrad, Licht- und Regensensor, Nebelscheinwerfer und Sitzheizung vorn), aber nicht unbedingt diesen Preis wert.

Die teuren Diesel-Allradler sind immer an "Acenta" gekoppelt, ob man will oder nicht. Auf der anderen Seite wiederum fair von Nissan: Die hohe (N-Connecta) und höchste (Tekna) Ausstattungsvariante ist für alle Motorisierungen erhältlich. Andere Hersteller sind da nicht so fair und bieten für kleine Motoren beispielsweise keine elektrischen Heckklappen an, was technisch und vom Alltagsnutzen her unsinnig ist. Insgesamt ist das Ausstattungsprogramm des Nissan X-Trail durchaus übersichtlich,; die Preise muten allerdings auf den ersten Blick heftig an.

3.080 Euro Aufpreis vom Acenta zum N-Connecta lassen erst einmal potenzielle Käufer zusammenzucken, allerdings summieren sich Digitalradio, Dachreling, elektrische Heckklappe, 19 Zoll-Aluräder, Navigationssystem, Rückfahr- plus Rundumsichtkamera und schlüsselloses Start- und Zugangssystem als Einzelposten ebenfalls.

Fast schon dekadent mutet für weitere 4.400 Euro Aufpreis die Top-Ausstattung Tekna an. Hier gibt es Luxuriöses wie Glasschiebedach, Lederpolster, LED-Scheinwerfer und Spurwechselwarner. Für kühle Rechner mit dem spitzen Bleistift relativiert sich der vermeintlich hohe Preis allerdings recht schnell.

 

 

Bilder und Videos vom Nissan X-Trail 2.Generation


Bilder: Nissan X-Trail

  • Nissan-X-Trail-Bordcomputer
  • Nissan-X-Trail-Front-Perspektive
  • Nissan-X-Trail-Front

  • Nissan-X-Trail-Interieur-2
  • Nissan-X-Trail-Interieur-3
  • Nissan-X-Trail-Interieur

  • Nissan-X-Trail-InterieurNissan-X-Trail-Interieur-4
  • Nissan-X-Trail-Kofferraum
  • Nissan-X-Trail-Mittelkonsole

  • Nissan-X-Trail-Offroad-2
  • Nissan-X-Trail-Offroad-3
  • Nissan-X-Trail-Offroad-4

 

Fotos: Nissan


Videos: Nissan X-Trail

 


 

Technische Daten: Nissan X-Trail

Typ: Daten Leistung: Verbrauch Emission
Ottomotor:
1.6 DIG-T 4 Zylinder 1618 cm³ Hubraum; 120 kW (163 PS); 240 Nm bei 2000–4000/min 6,2-6,4 l Super* 145–149 g/km*
       
Dieselmotor:      
1.6 dCi 4 Zylinder 1598 cm³ Hubraum; 96 kW (130 PS); 320 Nm bei 1750/min 4,9–5,3 l Diesel* 129–143 g/km*
2.0 dCi 4 Zylinder 1995 cm³ Hubraum; 130 kW (177 PS); 380 Nm bei 2000/min 5,6–5,8 l Diesel* 149–162 g/km*
* Je nach Getriebe oder Antriebsart

 

Was kostet der Nissan X-Trail?

Kosten - der Nissan X-Trail und die Konkurrenz - Nüchtern denkende Zeitgenossen (und die Mehrheit der Nissan-Käufer zählt vermutlich dazu) bestellen den Benziner für 24.990 Euro oder den 130 PS-Diesel für 27.440 Euro. Alles drin, alles dran - Problem gelöst. 163 Benziner-PS reichen immer. Seltsam: Im kleineren Qashqai (allerdings mit besserer Ausstattung) kosten die 163 PS schon 26.090 Euro. Ist der kleine Bruder etwa eine Mogelpackung? Nicht unbedingt - wer Platz braucht, ist mit dem X-Trail aber auf jeden Fall besser bedient.

Und wie sieht es mit der nationalen und internationalen Konkurrenz aus?
Härtester Wettbewerber des X-Trail ist der Mitsubishi Outlander, der ein bisschen mehr für etwas weniger Geld bietet und darüber hinaus mit fünf Jahren Garantie (drei Jahre beim X-Trail) auftrumpft. Ebenfalls drei Jahre Garantie bietet der Honda CR-V, ein sanftes SUV, nicht ganz so kräftig wie der X-Trail und etwas kleiner. Die Koreaner (Hyundai Tucson und Kia Sportage) sind deutlich kleiner und keineswegs günstiger als der Nissan.

Auch die deutsche Premium-Konkurrenz sollte den unscheinbaren Nissan X-Trail nicht unterschätzen. Der BMW X1 ist zu klein, um gegen den X-Trail antreten zu können, der X3 zu teuer. Außerdem bietet BMW überhaupt keine Garantie für seine Autos, sondern lediglich Gewährleistung. Der neue Audi Q5 ähnelt dem X-Trail beim Platzangebot, ist aber mindestens 20.000 Euro teurer. Der Mercedes GLC ist - wer hätte es gedacht- deutlich kleiner und ebenfalls 20.000 Euro teurer. Ein vergleichbarer Volvo (XC 60) mutet mit 10.000 Euro Aufpreis gegenüber dem X-Trail dagegen nahezu preiswert an.

Und was ist mit dem neuen Star am SUV-Himmel, dem Skoda Kodiaq? Da könnte es durchaus eng werden für den Geheimtipp Nissan X-Trail. 3.000 bis 5.000 Euro teurer ist ein vergleichbarer Kodiaq, etwas größer und ebenfalls mit optionaler dritter Sitzreihe. Und mit hochmoderner Volkswagen-Technik, wenn auch nur mit zwei Jahren Garantie. Der Skodia wird vermutlich da Rennen machen. Der X-Trail wird aber immer ein Geheimtipp bleiben.

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