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Audi Q7- Informationen, Technische Daten und Bilder
Eine echte Verbundfertigung ist die Produktion des Audi Q7 (Sport Utility Vehicles (SUV)).
Während die eigentliche Entstehung des Premium-SUVs im slowakischen Bratislava erfolgt, wird das Werk von den deutschen Audi Werken Ingolstadt und Neckarsulm mit maßgeblichen Karosserieteilen, sowie zahlreichen Komponenten beliefert. Die Aggregate für den Audi Q7 kommen vorrangig aus dem ungarischen Motorenwerk von Audi in Györ.
In die seit Ende 2005 bestehende Fertigung des Fahrzeugs wurde ein dreistelliger Millionen-Euro-Betrag investiert.
Im September 2005 wurde der Audi Q7 erstmals der Öffentlickeit präsentiert, basierend auf der Studie Audi Pikes Peak Quattro, die auf der Detroit Motor Show 2003 vorgestellt wurde. Nun gesellt sich der Q7 als dritter und zugleich größter Geländewagen deutscher Herkunft zur SUV-Segment basierten Plattform neben VW Tuareg und Porsche Cayenne.
Austattung und Technik
Ausgestattet ist der Audi Q7 mit permanentem Allradantrieb (quattro). Dessen Torsen-Mittendifferenzial überträgt die Leistung an alle vier Räder - onroad und offroad. Der Audi Q7 besitzt - wie schon der Audi RS4 - das Torsen-Differenzial der neuesten Generation. Hier ist die Standard-Momentenverteilung im Verhältnis von 40 : 60 (vorne / hinten) ausgelegt. Auf Wunsch bietet Audi eine dritten Sitzreihe (welche für maximal 1,60 Meter große Personen zugelassenen ist). Somit finden 7 Personen Platz im Q7.
Ebenso erreichten die Audi-Ingenieure durch eine aufwändige Stahl-Leichtbauweise und Karosseriebauteile, bestehend aus Aluminium, eine enorme Gewichtseinsparung.
Sonderausstattung
- Abstandsregeltempomaten (Adaptive Cruise Control (ACC))
- Luftfederung (Adaptive Air Suspension)
- dynamisches Kurvenlicht
- Spurwechselassistenten
- optionale Einparkhilfe
- Bluetooth-Autotelefon mit SIM Access Profile
- Carbon-Keramik-Bremsanlage
- ect.
Motoren
Zum Serienstart geb es die Wahl zwischen zwei leistungsstarken Aggregaten:
Der neue, 4,2 Liter große V8 mit Benzin-Direkteinspritzung FSI leistet 257 kW (350 PS) und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 440 Nm.
Der 3.0 TDI-Sechzylinder verfügt über ein Common Rail-Einspritzsystem der neuesten Generation mit Piezo-Inline-Injektoren. So verbindet er die hohe Leistung von 171 kW (233 PS) und ein bulliges Drehmoment von 500 Nm mit ausgeprägter Laufkultur und exzellenter Ökonomie.
Heute können sich die Kunden zwischen fünf starken Aggregaten entscheiden; Zwei Benzinern und drei TDI-Motoren. Sie decken eine Spanne von 176 kW (240 PS) bis 368 kW (500 PS) ab; alle beziehen den Kraftstoff per Direkteinspritzung. Siehe Tabelle
Die Kraft fließt bei allen Motorversionen über eine sechsstufige Tiptronic und den permanenten Allradantrieb quattro.
Auszeichnungen und Kritik:
Am 10. November 2005 erhielt der Q7 das "Goldene Lenkrad" in der Klasse SUV. Auch einen 2. Platz ergattern durfte er bei der Leserwahl "Die besten Autos 2006" der Zeitschrift Auto, Motor und Sport.
Jedoch wurde 2008 ein Konstruktionsmangel von ADAC festgestellt, bei dem es um die zwei eingebauten Längsträger geht. Da sie sich bei einem Zusammenprall mit einen Kleinwagen, bedingt durch Ihre Steifheit, nahezu unverformt in das andere Auto bohren. Trotz der überdurchschnittlichen Sicherheitsausstattung des Kleinwagens bleibt kaum eine Überlebenschance im Zusammenprall mit einem Q7.
Für 2008 sollte eine Hybridversion auf Basis des 4,2-Liter-Ottomotors in Serie gehen, die allerdings abgelehnt wurde, da der Hersteller die Nachfrage als zu gering einschätzte.
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