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Land Rover Discovery (5. Generation) - ein Gentleman für alle Fälle

Land Rover Discovery 2017 FrontperspektiveErfahrung wird durch Fleiß und Müh´ erlangt und durch raschen Lauf der Zeit gereift – Zitat William Shakespeare. Es gibt gute Gründe, warum diese Worte und der neue Land Rover Discovery zueinander passen. Sie verkörpern Kultur und Stil und repräsentieren unabhängig vom Zeitgeist einen Lifestyle, der seinesgleichen sucht. So sehr man dem neuen Discovery von Land Rover schmeicheln möchte, gleich zu Beginn stiftet er etwas Verunsicherung. Was ist der neue Land Rover Discovery nun – ist ein Land Rover SUV oder Geländewagen? Ausstattung und Design positionieren den Wagen klar in der Klasse der SUV. Dass der Wagen aber ein waschechter Geländewagen ist, erkennt man spätestens beim ersten Ausritt ins Gelände.

 

 

 

Vom Ur-Discovery und was davon blieb

Der Discovery kam 1989 auf den Markt und wurde ein voller Erfolg. Trotz des noch etwas kantigen Karosserie-Designs verkaufte sich der Wagen sehr gut. Beliebt ist der Wagen auch bei Polizei, Notärzten und anderen Sicherheitskräften. Ein wichtiger Wegbereiter für die aktuelle 5. Generation war die 3. Generation, die ab 2004 verfügbar war und sich in Sachen, Design, Ausstattung und Motorisierung deutlich von den beiden Vorgängern unterschied. Die vierte Generation war vielmehr ein Facelift als eine Neuentwicklung. Dennoch verkauften sich die die ersten vier Generationen über 1,2 Millionen Mal. Erfreuliche Zahlen für den Hersteller. Aber auch eine Herausforderung an das Nachfolgemodell. Die Ingenieure haben sich jedenfalls viel Mühe gegeben, um die hochgesteckten Herausforderungen zu erfüllen – und das dürfte gelungen sein.

 

Land Rover Discovery der Fünfte

Der neue Land Rover SUV mit den Klettereigenschaften eines Geländewagens ist ein Fahrzeug ganz im Sinne Shakespeares Zitat. In dem Wagen stecken viel Mühe und Fleiß. Aber auch der Reifeprozess hat das Ihrige zur Entwicklung der 5. Generation beigetragen. Der Wagen verspricht eine gelungene Mischung aus Bewährtem und Fortschritt.

Was den Geländewagen von seinen Konkurrenten unterscheidet, ist seine Herkunft. Britisches Understatement steckt in jeder Schraube und Faser. Selbst bei Ausfahrten in die Wildnis bewegt man sich in diesem Wagen stets im gesellschaftlich korrekten Rahmen.

 

Das Design – wenn eine Welle der Emotionen überschwappt

Land Rover Discovery 2017 Offroad SeitenansichtDie Zeit hat die Designabteilung bei Land Rover viel gelehrt. Der neue Discovery ist der Beweis dafür. Anstatt an den Kanten und Ecken des Vorgängers zu feilen, bekam der neue Discovery ein völlig neu designtes Blechkleid. Dieses gibt klar und deutlich zu verstehen, dass der Wagen mehr als einen Zweck erfüllt. Lifestyle ist im Geländewagen der Zukunft angesagt. Dabei setzt die Karosserie gekonnt Akzente.

Die bullige Front wird durchbrochen von geschlitzten Scheinwerfern und glänzendem Chrom im Kühler. Die lang gezogene Motorhaube und die nach hinten versetzte Passagierkabine verleihen dem bulligen Design eine sportliche Note. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die nach hinten abfallende Dachkante. Einzig beim Anblick von hinten vermisst man diese starken Eindrücke. Hier herrschen Schlichtheit und Funktionalität anstatt Lust zu kreativen Einfällen.

 

Der Innenraum – drei Sitzreihen, hoher Komfort und geringfügiger Nachbesserungsbedarf

Land Rover Discovery 2017 Interieur sieben SitzeVerbesserungen der Ausstattung bietet zum Beispiel das ab der Ausstattungslinie HSE serienmäßig angebotene Navi-System In-Control-Touch Pro. Gekoppelt mit einem Smartphone übernimmt das Navigationssystem die Tür-zu-Tür Routenplanung inklusive der letzten zu Fuß zurückgelegten Meter. Wie im Vorgängermodell vermisst man aber auch im aktuellen Modell höhenverstellbare Sicherheitsgute. Vielleicht ein Fall für ein Facelift. Grund zur Beanstandung ist das jedoch keiner – angesichts der komfortablen und umfangreichen Ausstattung.

Trotz drei Sitzreihen und Platz für bis zu sieben Personen herrscht im Wagen ausreichend Beinfreiheit – selbst in der letzten Sitzreihe. Den Hauptanteil dafür trägt der 1,18 Meter lange Überhang an der hinteren Achse. Mit verantwortlich ist auch der Umstand, dass die Sitzpolster der 2. und 3. Sitzreihe kürzer sind als jene der Ersten. Für eine gute Aussicht sorgt die Kinobestuhlung, bei der die hinteren Sitzreihen um einige Zentimeter höher sind.

Bequem Ein- und Aussteigen und dennoch ungehindert über Stock und Stein fahren – intelligente Technik und Luftfederung machen es möglich. Sobald eine Tür geöffnet wird, senkt sich der Wagen um 40 Millimeter ab und kommt so den ein- oder aussteigenden Passagieren entgegen. Denselben Dienst erweist der Wagen auch an der Hinterachse, wenn die Heckklappe des neuen Discovery von Land Rover zum Be- oder Entladen geöffnet wird. Damit ist aber der Einfallsreichtum der Ingenieure noch nicht erschöpft. Denn der Laderaum bietet technischen Komfort, der möglicherweise neue Trends im Automobilbau setzt.

 

Der Kofferraum – Platz machen per Knopfdruck

Land Rover Discovery 2017 Interieur Kofferraum Sitzreihen umgeklappt Ist die dritte Sitzreihe umgelegt, bietet der Laderaum 1.137 Liter Volumen. Wird die zweite Sitzreihe umgelegt, steigt das Volumen auf 2.500 Liter. Der großzügige Laderaum bietet somit Platz genug für Sport, Urlaub, Camping und Ausflüge. Was den Kofferraum gegenüber der Konkurrenz so herausragend macht, das weltweit einzigartige Intelligent Seat Fold.

Während man seinen Einkauf im Baumarkt erledigt oder die Koffer packt, greift man nebenbei zu seinem Smartphone. Ein Tipp auf die App genügt und je nach Wunsch werden dritte und zweite Sitzreihe um- oder aufgeklappt. Auch das Verschieben in eine andere Position ist möglich. Die Bedienung geht aber auch ohne App, über Knöpfe an der C-Säule oder über den Touchscreen. Die Heckklappe lässt sich selbstverständlich durch eine elegante Fußbewegung unter der hinteren Stoßstange öffnen.

 

Das Cockpit – die Zeit der Knöpfe ist abgelaufen

Land Rover Discovery 2017 Interieur FahrerbereichWie beim Range Rover Velar sucht man auch im Cockpit des Discovery vergeblich nach Knöpfen, Schaltern und Drückern. Die meisten Funktionen übernimmt ein 10,2 Zoll großer Touchscreen. Daneben gibt es noch ein paar dezente Drehregler für verschiedene Funktionen. Serienmäßig sind neun USB-Ports an Bord – so kann jeder Fahrgast sein mitgebrachtes Smartphone und Tablet-PC auch auf längeren Fahrten jederzeit nutzen und laden. Das eingebaute WLAN-Modul macht den Wagen auch netzwerkfähig.

Die umfangreiche Ausstattung mit High-Tech in Formvollendeten Design lässt einem schnell vergessen, dass man eigentlich in einem vollwertigen Geländewagen sitzt. Auch wenn der Discovery mehr einem Land Rover SUV gleicht als einem kompromisslosen Schlammkletterer. Dass man auch abseits der Straße gut vorankommt, liegt nicht nur am Allradantrieb.

 

Fahrwerk und Antrieb – die Grundlage eines jeden Geländewagens.

Allradantrieb ist für Abenteuer abseits schwarzen Asphalts eine wichtige Voraussetzung. Doch ein 4x4 Antrieb alleine macht noch keinen Geländewagen. Die Luftfederung erleichtert nicht nur das Ein- und Aussteigen, mit ihr lässt sich der Wagen im Off-Road-Modus auch in die richtige Höhe bringen. Die maximale Bodenfreiheit beträgt 283 Millimeter, die Watttiefe sogar 900 Millimeter, der Böschungswinkel vorne 35 und hinten 30 Grad. Auch beim Anstiegs-, Abstiegs- und Seitenneigungswinkel steht der Wagen einem echten Geländewagen um nichts nach.

Damit das Fahrwerk im Off-Road seine Fähigkeit entfalten kann, bietet ein Drehregler verschiedene Off-Road-Modi. Ist der Regler einmal aktiviert, lässt sich der Wagen selbst in schwierigem Terrain kinderleicht fahren. Gas geben, bremsen und Lenken – einfacher geht es kaum. Dafür sorgen die vielen Sensoren am Wagen, die den bordeigenen Computer mit allen wichtigen Fahrinformationen versorgen. Telemetriedaten und Fahrprozesse lassen sich am Bildschirm verfolgen. Es scheint fast so, als ob der Fahrer nicht länger einfach nur Fahrer sondern neuerdings Fahrzeugmanager ist.

 

Die Motoren – Kraft und Fahrspaß dank neuer leichter Karosserie

Land Rover Discovery 2017 MotorDen Land Rover Discovery gibt es mit drei verschiedenen Dieselmotoren. Die schwächste Dieselversion leistet 180 PS aus einem 4-Zylinder Reihenmotor mit 1999 ccm Hubraum und Turbolader. Die stärkste Dieselversion hat einen V6-Motor mit Bi-Turbo, der leistet 258 PS aus 2993 ccm Hubraum. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 189 bzw. 209 km/h. Für die Beschleunigung von null auf 100 km/h benötigen die Motoren 10,5 bzw. 8,1 Sekunden.

Die stärkste Motorversion bietet die Benzinversion. Der V6-Benzinmotor mit Kompressor hat einen Hubraum von 2995 ccm und leistet 340 PS. Damit erreicht der Wagen eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergehen 7,1 Sekunden.

Alle Motorversionen haben serienmäßig ein 8-Gang-Automatikgetriebe und erfüllen die Abgasnorm nach Euro 6.

 

Fahrverhalten – so fährt sich der Neue

Grundsätzlich bewährt sich der neue Land Rover Discovery auf jedem Untergrund. Für souveränes Fahrverhalten sorgt die neu durchdachte Konstruktion. Trotz seiner bulligen Erscheinungsform hat der Discovery der fünften Generation an Gewicht verloren. Gab es den Vorgänger erst ab 2,5 Tonnen Trockengewicht, ist der neue bereits ab 2099 Kilogramm zu haben. Davon profitieren Spritverbrauch und Fahrdynamik.

Dass der Discovery kein Rennwagen ist, liegt in seiner Natur. Trotz starker Motoren sollte man in kurvigen Landstraßen nie vergessen, dass der Schwerpunkt des Wagens hoch liegt. Hier sollte man mit dem Gaspedal vorsichtig umgehen. Ein völlig anderes Bild zeichnet der Wagen hingegen auf der Autobahn. Auf gerade verlaufendem Asphalt kann das Fahrzeug zeigen, was in ihm steckt. Fahrzeugassistenten wie Abstandshalter zum Vordermann und Spurassistent unterstützen und entlasten auf langen Fahrten und erhöhen die Sicherheit. Denn in Sachen Sicherheit ist der Land Rover Discovery ein Musterschüler.

 

Fünf Sterne in NCAP-Crashtest

Ein gutes Auto muss viel bieten – das gilt auch für den Crashtest. Dabei ist der NCAP-Crashtest das Maß der Dinge. Der Insassenschutz für Erwachsene liegt bei 90, der für Kinder bei 80 Prozent. Der Fußgängerschutz überzeugt mit 75 Prozent. Die Sicherheitsausstattung beschert dem neuen Discovery 73 Prozent. Das kann sich sehen lassen.

Nobody is perfekt. Einige Kritikpunkte musste auch der neue Discovery von Land Rover hinnehmen. Darunter der Airbag mit zu wenig Druck und die Fahrertür, die bei einem Seitenaufprall aufspringen kann. Außerdem droht erwachsenen Passagieren auf der Rückbank bei einem Auffahrunfall ein Schleudertrauma. Trotz dieser einzelnen Kritikpunkte schnitt der Land Rover Discovery beim Crashtest überdurchschnittlich gut ab.

 

 

 

 

Bilder und Videos vom Land Rover Discovery


Bilder: Land Rover Discovery

 

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  • Land-Rover-Discovery-2017-Frontperspektive-in-Fahrt
  • Land-Rover-Discovery-2017-Frontperspektive

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  • Land-Rover-Discovery-2017-Heckansicht-in-Fahrt
  • Land-Rover-Discovery-2017-Innenansicht-Fontbereich

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  • Land-Rover-Discovery-2017-Interieur-Fahrerbereich
  • Land-Rover-Discovery-2017-Interieur-Fontbereich

  • Land-Rover-Discovery-2017-Interieur-Kofferraum-Sitzreihen-umgeklappt
  • Land-Rover-Discovery-2017-Interieur-Kofferraum-letzte-Sitzreihe
  • Land-Rover-Discovery-2017-Interieur-Mittelkonsole-Mediacenter

Fotos: © Land Rover


Videos: Land Rover Discovery

 


 

Technische Daten: Land Rover Discovery

Typ: Daten Leistung: Verbrauch Emission
Ottomotor:
 3.0 Si6  V6 Motor, 2995 cm³, 250 kW (340 PS), 450 Nm bei 3500–5000/min  10,9 l  254 g/km
       
Dieselmotor:      
 2.0 Td4  4 Zylinder, 1999 cm³, 132 kW (180 PS), 430 Nm bei 1500/min  6,2 l  163 g/km
 2.0 Sd4  4 Zylinder, 1999 cm³, 177 kW (240 PS), 500 Nm bei 1500/min  6,4 l  168 g/km
 3.0 Td6  V6 Motor, 2993 cm³, 190 kW (258 PS), 600 Nm bei 1750–2250/min  7,2 l  189 g/km

Mehr technische Daten zum Modell:
>> Datenblatt zum Discovery 5

 

Was kostet der Land Rover Discovery?

Das Preisgünstigste Discoverymodell mit dem Vierzylinder Dieselmotor und 180 PS kostet in der Basis 50.500 Euro!

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Alle SUVs im Vergleich

SUV-Vergleich-transp-mAktuell gibt es rund 100 Modelle (SUVs, Crossover & Co) von rund 30 verschiedenen Marken!

Wer auf der Suche nach einen SUV ist, kann sich hier einfach und schnell einen Überblick über sämtliche Modelle und Daten verschaffen. Alle Modelle sind nach Klassen sortiert um einen Vergleich noch einfacher zu ermöglichen.

 

Vergleiche: Oberklasse / MittelklasseKompaktklasse / Mini-SUVs / SUV-Coupé's / Geländewagen / Pickups / alternative SUVs

 

Vergleichstabellen:  BenzinerDiesel / Alternativ / CO² Emissionen / Preis

 

>> zum SUV - Vergleich

 

Top 10 der meistgekauften SUVs!

Als Grundlage dieser Topliste diente die Liste der Neuzulassungen die monatlich vom Kraftfahrt-Bundesamt ausgegeben wird. Auswertungszeitraum Januar bis November 2016

 

Der VW Tiguan ist immer noch das beliebteste deutsche SUV, mit 58.988 verkauften Modelle führt er nach wie vor Souverän die Liste an. VW verkauft fast doppelt so viele SUVs wie der zweitplatzierte Ford Kuga mit 32.236 Einheiten. Der Ford Kuga verdrängt den Opel Mokka (29.035 Fahrzeuge)auf Platz 3. Sechs deutsche Hersteller in der Top Ten, die vier restlichen Plätze gehen an:  Nissan Qashqai (20.696 Fahrzeuge) Platz 4, Hyundai  Tucson (23.660 Fahrzeuge) Platz 9, Skoda Yeti (19.073 Fahrzeuge) Platz 10! Audi ist als einzige Marke gleich mit zwei Modellen in der Top 10 vertreten wurde allerdings vom BMW X1 überholt, dieser war im Vorjahr noch gar nicht in der Top 10 Liste vertreten!

 

Top 10 der meistgekauften SUVs:
Auswertungzeitraum: Januar-November 2016
(Gesamtzahl der  Fahrzeuge in der Top 10: 279108 Einheiten)

Insgesamt wurden von Januar bis November 2016  rund 654.943 SUV's (inkl. Geländewagen) verkauft!

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

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