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Mini Countryman 2017: Der Große von Mini wird erwachsen

MINI Countryman 2017 in Fahrt Mit dem neuen Mini Countryman, der seit Anfang 2017 bei den Händlern steht, ist die Mini-Familie nun endlich komplett neu aufgelegt. Dabei gibt es den kompakten SUV schon seit über sieben Jahren und er entwickelte sich seit seiner Einführung im Jahr 2010 zu einem wahren Liebling der Mini-Fangemeinde.

Die erste Generation des größten Minis aller Zeiten verkaufte sich weltweit über 550.000 Mal und übertraf dabei sogar die Erwartungen von Mini selbst. Die Kunden waren mit dem Countryman so zufrieden, dass es in der aktuellen Neuauflage nur zu sehr behutsamen Änderungen kam.

Vorgestellt wurde der britische Landlord am 18. November 2016 auf der Los Angeles Autoshow und auch Kritiker mussten neidlos anerkennen, dass der Kleine nun endlich erwachsen geworden ist.

 

 

 

Auch als Großer ein echter Mini

Die Fangemeinde wünschte sich mehr Platz und Konnektivität und genau das haben die Designer in der zweiten Generation des Mini SUVs vollends umgesetzt. So ist der Brite nicht nur um gut 20 Zentimeter in der Länge gewachsen, sondern hat auch 3 Zentimeter in der Breite dazugewonnen. Auch wenn er damit nur knappe 4 Zentimeter länger ist als beispielsweise ein VW Golf, so können die neuen Ausmaße in der Welt von Mini durchaus als riesig bezeichnet werden.

Wem das noch nicht genug ist, der kann sich über den neuen 7 Zentimeter breiteren Radstand freuen. Diesen hat der Mini Countryman seiner Verwandtschaft mit BMW zu verdanken. Der Countryman teilt sich seit der zweiten Generation seine Plattform mit dem BMW X1 und die breiteren Ausmaße kommen dem Wagen sehr zugute. Das zeigt sich vor allem in der exzellenten Straßenlage des neuen Family SUVs.

Zugelegt hat der Brite auch an Gewicht und so bringt er schon in der Ausstattung mit dem Dreizylindermotor ganze 100 Kilo mehr auf die Waage als sein Vorgänger.

An dem für Mini typischen Design wurde nur wenig verändert. Zwar wirkt der Kleine in der zweiten Auflage wesentlich bulliger, aber nicht aufgeblasen. Die Proportionen des Minis sind trotz des Längenzuwachses noch immer stimmig und die stärker betonten Kotflügel unterstreichen seinen SUV-Charakter mehr den je. Auch die unverkennbaren Mini-Merkmale wie die großen Rundscheinwerfer, der typische Hexagonalgrill und die tief montierten Nebelscheinwerfer sind geblieben. Alles in allem kann der smarte Brite durchaus mit seiner direkten Konkurrenz, wie beispielsweise dem Audi Q1 oder dem Nissan Qashqai, mithalten.

 

Personalisierung

Der Mini lässt sich wie gewohnt personalisieren. So gibt es nicht nur eine große Palette an Außenfarben, Streifen und Dächern, sondern auch die passende Polsterung zur Außenfarbe.

Neu sind dabei die Farben Chestnut und Island Blue metallic, wobei die Serienfarbe nicht Light White uni sondern Moonwalk Grey metallic ist. Für alle anderen Farben muss ein Aufpreis von 600 Euro bezahlt werden.

Auch die Auswahl an Felgen ist groß. Der Cooper und der Cooper D sind standardmäßig mit 16 Zoll Felgen ausgestattet. Alle anderen Modelle kommen ab Werk mit 17 Zoll Felgen und die 19 Zoll Felgen sind ab der zweiten Generation nicht mehr nur dem Spitzenmodell John Cooper Works vorbehalten, sondern für alle Motorisierungen erhältlich.

 

Innen macht der Mini einfach Spaß

MINI Countryman 2017 InterieurLiebhaber des Minis werden sich auch im neuen Countryman schnell heimisch fühlen. Das geräumige Cockpit erinnert dabei stark an jenes vom Clubman und die vertikal angeordneten Luftauslässe passen perfekt zum Design des Minis.

Der Innenraum ist wie gewohnt verspielt, qualitativ hochwertiger als die erste Generation und simpel in der Bedienung. So lässt sich der Mini SUV durch den mittig platzierten Kippschalter einfach starten und auch die Heckklappe kann auf Wunsch elektrisch und berührungslos geöffnet werden.

 

Das Infotainmentsystem

War Mini früher für seine mittigen Tachos bekannt, so musste der Tacho nun seinen Platz an das 6,6 Zoll große Zentralinstrument abtreten.

Serienmäßig wird der Mini mit einem Radio und einer Bluetooth Freisprecheinrichtung geliefert. Einen 8,8 Zoll großen Touchscreen, der sich auch bequem über Drehknöpfe an der Mittelkonsole bedienen lässt und die kabellose Ladestation für das Smartphone gibt es gegen Aufpreis.

Auf Wunsch wird der Mini auch mit dem Navigationssystem Professional und einem Mobilitätsassistenten geliefert. Dieser hilft dem Fahrer nicht nur bei der Routenplanung, sondern liefert auch während der Fahrt Updates zur aktuellen Verkehrslage und ermittelt auf Basis von Wetter- und Verkehrsdaten sogar die optimale Abfahrtszeit. Hier sticht die Verwandtschaft zu BMW besonders ins Auge und der Aufpreis für das System lohnt sich.

 

Luftiges Raumgefühl und eine Picnic Bench

MINI Countryman 2017 interieur FontDie neue Länge des Mini SUV macht sich im Innenraum positiv bemerkbar. So sitzt man auf der Rücksitzbank wesentlich bequemer als im Modell der ersten Generation und auch die gebotene Beinfreiheit geht vollkommen in Ordnung.

Die hintere Sitzreihe lässt sich ferner 13 Zentimeter längs verschieben und gegen Aufpreis kann auch deren Neigungswinkel verändert werden. Die Sitze der Rückbank sind zudem, wie in dieser Klasse üblich, 40:20:40 umklappbar, was einen variablen Stauraum ermöglicht.

Auch wenn Mini behauptet, dass ihr Größter ein echter 5-Sitzer ist, so muss man ganz ehrlich sagen, dass die Sitzverhältnisse auf der Rücksitzbank für drei Erwachsene doch ein wenig beengt sind. Mit zwei Erwachsenen oder Kindern im Fond steht einem komfortablen Ausflug aufs Land im Mini Countryman hingegen nichts im Wege.

Der Kofferraum hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell um satte 220 Liter vergrößert. So stehen dem Kunden nun 450 Liter bis 1.390 Liter an Stauraum zur Verfügung. Zudem gibt es einen variablen Ladenboden und als kleines Gimmick die Mini Picnic Bench.

Die Picnic Bench ist eine gepolsterte Sitzgelegenheit, die man bequem aus dem Ladeboden ausklappen kann. Auch wenn der Name ein wenig übertrieben anmutet, so ist die Bank vollkommen ausreichend, um einen Coffee to go im Freien zu genießen oder seine staubigen Stiefel auszuziehen.

 

Optionen und Pakete

Den Individualisierungsmöglichkeiten sind beim neuen Mini wie bekannt kaum Grenzen gesetzt. So können neben einem Sunroof oder einem Keyless Entry System, natürlich auch Sportsitze geordert werden. Die verbaute Sitzheizung in der Lederausstattung ist beim ALL4 sogar serienmäßig mit dabei.

Dazu gesellen sich nette Spielereien aus dem Mini Wired Paket, wie das Mini Find Me System, welches Schlüssel oder Handtaschen, die zuvor markiert wurden, durch ein akustisches Signal orten kann.

Auch der Country Timer ist in diesem Paket in der zweiten Generation neu mit an Bord. Dieser sammelt über die dynamische Stabilitätskontrolle Daten von Fahrten auf unbefestigten Straßen und wertet diese im Nachhinein aus. Der Fahrer kann dabei unterschiedliche Stufen vom Street Cruiser bis zum Cliff Champ erreichen.

 

Sicherheit

Erfreulich ist die serienmäßige Sicherheitsausstattung des Mini SUVs. So bietet er neben Front-, Kopf- und Seitenairbags, auch eine City-Notbremsfunktion, Zentralverriegelung und die gewohnten Assistenzsysteme wie ABS, DCS, DTC und EBV.

Zudem wird der kleine Brite auf Wunsch natürlich auch mit Parksensoren, Rückfahrkamera, Tempomat, Fernlichtassistenten und Personenwarnung geliefert.

 

Ein Mini mit Hybridantrieb

MINI Countryman 2017 MotorAuch die Motorisierung wurde überarbeitet und so stehen nun zwei Benziner mit je 136 PS und 192 PS und zwei Dieselmotoren mit 150 PS und 190 PS zur Verfügung. Die Basisausstattung kommt dabei mit einer 6-Gang-Handschaltung und gewöhnlichem Vorderradantrieb frei Haus. Die Ausnahme bildet hier der Cooper SD, der schon ab Werk mit einer 8-Gang-Automatik geliefert wird.

Auf Wunsch gibt es den soliden Allrounder auch mit Allradantrieb, der bei Mini ALL4 genannt wird. Für diese Ausstattungsvariante entschieden sich in der ersten Generation fast 60 % der Kunden.

Die Automatik kostete 1.950 Euro Aufpreis, jedoch lohnt sich der Aufpreis beim Mini allemal. Der Fahrer genießt durch die Automatik nicht nur mehr Komfort, sondern auch der Countryman selbst gewinnt durch sie an Temperament, was wiederum den Fahrspaß erhöht.

Die Verbrauchswerte liegen im besten Fall bei 4,3 Litern auf 100 Kilometer. Wem das noch zu hoch ist, der kann sich ab dem Sommer über einen Plug-In Hybridantrieb freuen. Der PS-starke Mini bringt dann 224 PS mit einem Drehmoment von 384 Newtonmeter auf die Fahrbahn. Laut Herstellerangaben wird der Mini SUV mit Hybridantrieb bis zu 40 Kilometer rein elektrisch fahren, sofern eine Geschwindigkeit von 125 km/h nicht überschritten wird. Das drückt den Verbrauch auf sparsame 2,1 Liter.

 

Fahrgefühl

Für das berühmte Gokart-Feeling von Mini ist der Countryman mit seinen 1,5 Tonnen ganz einfach zu schwer. Auf der Straße fehlt es dem charakterstarken Briten ein wenig an Agilität und dem für BMW typischen Feinschliff.

Fahrspaß kann man im Mini SUV dennoch haben, da er selbst in der schwächsten Motorisierung noch mit komfortablen 197 km/h über die Autobahn gleitet.

Sportliche Fahrer sollten zum Cooper S Countyman mit ALL4 und dem optionalen Sportfahrwerk greifen. Diese Version des Minis beschleunigt in 7,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und schlägt somit seinen Vorgänger um 0,9 Sekunden.

 

 

 

 

Bilder und Videos


Bilder: Mini Countryman

 

  • MINI-Countryman-2017-Cockpit
  • MINI-Countryman-2017-Frontal-in_Fahrt
  • MINI-Countryman-2017-Frontal

  • MINI-Countryman-2017-Frontperspektive
  • MINI-Countryman-2017-Heck
  • MINI-Countryman-2017-Heckansicht

  • MINI-Countryman-2017-Interieur
  • MINI-Countryman-2017-Kofferraum
  • MINI-Countryman-2017-Lueftungsritzen

  • MINI-Countryman-2017-Motor
  • MINI-Countryman-2017-Seitenansicht
  • MINI-Countryman-2017-Startknopf

Fotos: © BMW Group


Videos: Mini Countryman

 


 

Technische Daten:  Mini Countryman  (2.Generation)

Typ: Daten Leistung: Verbrauch Emission
Ottomotor:
Cooper Countryman  3 Zylinder, 1499 cm³, 100 kW (136 PS), 220 Nm/1400-4300 5,5 - 6,1l* 126 - 139 g/km
Cooper S Countryman  4 Zylinder, 1998 cm³, 141 kW (192 PS), 280 Nm/1350-4600 6,2 - 7,0 l* 141 - 159 g/km*
Cooper SE Countryman
(ab Juni 2017)
3 Zylinder, 1499 cm³, Ottomotor: 100 kW (136 PS), Elektromotor: 65 kW (88 PS), Systemleistung: 165 kW (224 PS), 220 Nm/1250–4300 2,1 l 49 g/km
John Cooper Works Countryman
(ab April 2017)
4 Zylinder, 1998 cm³, 170 kW (231 PS), 350 Nm/1450-4500 7,4 l 169 g/km
       
Dieselmotor:      
Cooper D Countryman 4 Zylinder, 1995 cm³, 110 kW (150 PS), 330 Nm/1750-2500 4,3 - 4,8 l* 113 - 127 g/km*
Cooper SD Countryman 4 Zylinder, 1995 cm³, 140 kW (190 PS), 400 Nm/1750–2500 4,6 - 4,9 l* 121 - 129 g/km*

* Je nach Antriebsart oder Getriebewahl

 

Was kostet der Mini Countryman der zweiten Generation?

Ein günstiges Auto war der Mini noch nie, aber wenn man den Mini mit seinem Retrocharme liebt, dann liebt man auch den neuen Mini Countryman. Marktstart des Briten mit deutscher Verwandtschaft war im Februar 2017. Die Fans der Hybridversion müssen sich jedoch noch bis zum Sommer gedulden. Die Preise starten in der Basisversion als Cooper mit 136 PS und ohne Allradantrieb bei 26.500 Euro. Für das aktuelle Spitzenmodell, den Countryman SD mit ALL4, werden in der Basisversion schon 35.900 Euro fällig.

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7 Sitzer SUV

Nissan Pathfinder mit sieben Sitzen

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Top 10 der meistgekauften SUVs!

Als Grundlage dieser Topliste diente die Liste der Neuzulassungen die monatlich vom Kraftfahrt-Bundesamt ausgegeben wird. Auswertungszeitraum Januar bis November 2016

 

Der VW Tiguan ist immer noch das beliebteste deutsche SUV, mit 58.988 verkauften Modelle führt er nach wie vor Souverän die Liste an. VW verkauft fast doppelt so viele SUVs wie der zweitplatzierte Ford Kuga mit 32.236 Einheiten. Der Ford Kuga verdrängt den Opel Mokka (29.035 Fahrzeuge)auf Platz 3. Sechs deutsche Hersteller in der Top Ten, die vier restlichen Plätze gehen an:  Nissan Qashqai (20.696 Fahrzeuge) Platz 4, Hyundai  Tucson (23.660 Fahrzeuge) Platz 9, Skoda Yeti (19.073 Fahrzeuge) Platz 10! Audi ist als einzige Marke gleich mit zwei Modellen in der Top 10 vertreten wurde allerdings vom BMW X1 überholt, dieser war im Vorjahr noch gar nicht in der Top 10 Liste vertreten!

 

Top 10 der meistgekauften SUVs:
Auswertungzeitraum: Januar-November 2016
(Gesamtzahl der  Fahrzeuge in der Top 10: 279108 Einheiten)

Insgesamt wurden von Januar bis November 2016  rund 654.943 SUV's (inkl. Geländewagen) verkauft!

Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt

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